Hände können einschlafen, wenn man darauf liegt, Füße auch. Das kann passieren, wenn man zu lange im Schneidersitz hockt, aber auch in zu engen Schuhen.
Die Maus hat sich angeschaut, was da passiert:
Es gibt ganz viele Verbindungen in unserem Körper. Über die werden Informationen ausgetauscht. So kann unser Gehirn dem Bein sagen: Jetzt laufen wir. Auch unser Fuß liefert dem Gehirn Informationen, beispielsweise: Da liegt ein Lego-Stein unter dem Fuß.
Diese Informationen laufen über unsere Nerven. Und wenn ein Nerv sozusagen abgeklemmt wird, dann können diese Informationen nicht mehr richtig hin und her fließen. Dann kommen seltsame Informationen in unserem Gehirn an oder kaum noch welche. Das Gehirn vergisst sozusagen kurz, dass es da unten noch etwas gibt und deswegen fühlt sich das Bein taub an.
Bewegen wir den eingeschlafenen Körperteil, dann kommt alles wieder in Gang, aber langsam. Die Signale kommen wieder an, aber das Gehirn ist zunächst einmal überfordert von den vielen aufgestauten Reizen. Dann brennt es, sticht, zieht, kribbelt – das geht aber schnell vorbei und alles ist wieder in Ordnung.
Manchmal kann ein solches Kribbeln allerdings ein richtiges Problem sein - wenn man es öfter hat und auch ohne dass man auf seiner Hand geschlafen hat. Dann sollte man zum Arzt gehen.
Habt ihr auch eine Frage an die Maus?
Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.
*Pflichtfelder
Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 21.09.2026, 07.40 Uhr