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Das ARD Nachtkonzert
00.03 - 06.00 Uhr Das ARD Nachtkonzert

Musik, über die man spricht

Wir besprechen neue Klassik-Alben. Mit Rezensionen und CD-Kritiken bieten Ihnen unsere Musikjournalist:innen Orientierung in der Flut der Neuerscheinungen – fünfmal pro Woche.

Geht auch elegant: Carmina Burana mit Jader Bignanimi

Orffs "Carmina Burana" ist vielfach aufgeführt, aufgenommen, verwendet und parodiert worden. Gibt es da überhaupt noch Interpretationen, die Neues bieten? Lea Nitsch meint: ja! (Pentatone)  |  audio

Einwanderer-Alptraum in der Prärie: Oper "Giants in the Earth"

Die erste Aufnahme von Douglas Moores lange vergessener Pulitzer-Oper. Funktioniert die Auswanderer-Geschichte auch für europäische Ohren, fragt sich Nick Sternitzke. (Pentatone) | audio

Otto Nicolai: Sämtliche Klavierwerke

Komponist, Dirigent, Pianist. Otto Nicolai hat in seinem kurzen, enorm bewegten Leben von kaum 39 Jahren ein erstaunlich vielfältiges Werk geschaffen. Christoph Keymer hat dessen Klavierwerke jetzt eingespielt. (cpo) | audio

Musikalische Postkarten aus aller Welt

"Stephen Hough's Piano Postcards" nimmt Hörerinnen und Hörer auf eine unterhaltsame Reise durch die Welt mit. Ein vielseitiges Klangerlebnis, das Spaß macht, findet Lea Nitsch. (Hyperion) | audio

Energetisch, farbig und fantasievoll: Markevitchs Orchesterwerke

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt Werke von Igor Markevitch. Elisabeth Richter entdeckt für uns seine Musik. (EDA) | audio

Mitreißende musikalische Hommage: Saxophobia

Mit Saxophobia beleben Chad Smith und die London Sinfonia die Musik des Saxofon-Pioniers Rudy Wiedoeft neu. Jan Ritterstaedt ist von dem schwungvollen Album begeistert (Chandos). | audio

Berlin in Zeiten der Umbrüche

Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter interpretiert Lieder der 1920er bis 1940er Jahre. Damit zeichnet sie ein musikalisches Bild einer hörbar umtriebigen und umbruchhaften Zeit in Deutschland. (BIS) | audio

Bartóks 44 Duos neu entdeckt - für Geige und Bratsche

Alexandra Preucil und Antoine Tamestit schaffen neue Klangwelten und eine der spannendsten Bartók-CDs der letzten Zeit, findet Daniel Finkernagel. (harmonia mundi) | audio

Musik zum Nachdenken: Walker und Copland

Das London Symphony Orchestra hat George Walkers 5. Sinfonie veröffentlicht, sein letztes Werk. Die Sinfonie ist so etwas wie ein klingender Protest gegen rassistische Gewalt. iIn beitrag von Christoph Vratz. (LSO) | audio

Schroff und etwas plakativ: Beethoven mit dem Quatuor Diotima

Das Quartett widmet seine neueste CD den späten Streichquartetten Beethovens. Marcus Stäbler ist nicht ganz überzeugt. (Pentatone) | audio

Alle gegen einen - Konflikt in Tönen

Der französische Cellist Jean-Guihen Queyras hat gemeinsam mit dem Luxembourg Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Gimeno das Cellokonzert von Witold Lutosławski aufgenommen. Unbedingt hörenswert, meint Nele Freudenberger. (Harmonia Mundi) | audio

Herrlich vielstimmiger Weltraum

Wie klingt das All? Gustav Holsts berühmte "Planeten" und Väinö Raitios selten gespieltes "Moonlight on Jupiter" liefern Antworten. Transparent und manchmal sogar leicht. Christoph Vratz hat gehört. (Ondine) | audio

Ein musikalisches Charakterbild - Skogstads Variationen

Tango-Spezialist Håkon Skogstad schlägt neue Töne an: Statt Tango präsentiert der norwegische Pianist nun "24 Variationen für Klavier". Miriam Vanneste-Vratz hat das Album gehört. (Fonogram) | audio

Elegant berührend: Schaffrath-Cembalokonzerte mit Anna Firlus

Die Cembalistin spielt drei Konzerte des eher unbekannten Komponisten Christoph Schaffrath. Jan Ritterstaedt hat reingehört. (Prospero) | audio

Viel Feingefühl, wenig Risiko: "Wishing Tree" von The Gesualdo Six

Marcus Stäbler hat sich die neue Aufnahme des britischen Vokalensembles angehört - mit Musik von Renaissance bis Moderne. | audio

Plastisch und gut ausbalanciert

Ist Respighis "Sinfonia Drammatica" mehr als die Summe ihrer Einflüsse? Christoph Vratz hört in einer neuen Einspielung aus Turin unter Robert Trevino genauer hin. | audio

Reizvolle Ausgrabungen im galanten Stil: "Compositrices"

Flötistin Marta Gawlas und Cembalistin Natalia Olczak haben selten gespielte Musik von verschiedenen Komponistinnen aus dem 18. Jahrhundert aufgenommen. Unter dem Strich ein hörenswertes Album, findet Jan Ritterstaedt. (Evidence) | audio

Unausgewogen: Das Debut der Pianistin Sasha Stychkina

Die 2003 in Moskau geborenen Pianistin Sasha Stychkina spielt auf ihrem Debualbum Werke u.a. von Ravel, Chopin und Bartók. Christoph Vrath geht der Frage nach, ob sie damit überzeugen kann. (Alpha) | audio

Magisch und nobel - Orchesterwerke von Mel Bonis

Immer mehr Orchester entdecken Mel Bonis. Das BBC Scottish Symphony Orchestra unter Rumon Gamba widmet ihren Orchesterwerken nun eine eigene Aufnahme. Überzeugend, findet Elisabeth Richter (Chandos) | audio

Eine Besetzung mit eigenem Zauber

Die Flötistin Juliette Hurel und die Harfenistin Isabelle Moretti haben gemeinsam französische Musik aufgenommen. Miriam Vanneste erzählt, welchen Reiz die besonderen Klangfarben den Stücken geben. | audio

Unmodern? "milestones" von Hugo Ticciati

Moderne oder unmoderne Klänge? Auf dem Album "milestones" stellt Geiger Hugo Ticciati die Musik vom Renaissancekomponisten Josquin des Prez, von Igor Strawinsky und von Jazzlegende Miles Davis lässig nebeneinander. (violin) | audio

Charakterstark: Mahan Esfahani spielt Bach mit Ensemble

Bisher hat er Bach eigentlich immer alleine gespielt. Wie Mahan Esfahani mit dem Ensemble Britten Sinfonia zusammen klingt, verrät Jan Ritterstaedt. | audio

Einfach erzählen: geschlossen dank Erfahrung

Das Helsinki Philharmonic Orchestra präsentiert einen neuen Zyklus mit Sinfonien von Jean Sibelius. Am Pult: Jukka-Pekka Saraste, mit Sibelius seit langem vertraut. Christoph Vratz verrät mehr (Ondine). | audio

Zwiespältiger Eindruck - Mahlers Fünfte mit Anris Nelsons

Bevor Andris Nelsons mit den Wiener Philharmonikern alle Mahler-Sinfonien im Herbst veröffentlicht, gibt es die Fünfte als Vorgeschmack. Markus Bruderreck hat sie unter die Lupe genommen und sieht Licht und Schatten (Deutsche Grammophon). | audio

Zupackend und beherzt: Portrait Chevalier de Saint-Georges

Der Geiger Théotime Langlois de Swarte hat ein umfassendes Porträtalbum des Komponisten Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges, aufgenommen. (Château de Versailles) | audio

Pulsierender Organismus: Simone Dinnerstein spielt Glass

Simone Dinnerstein und das Ensemble Baroklyn spielen Musik von Philip Glass. Julia Spyker meint: Sie schaffen es, einen pulsierenden Organismus zu erschaffen. (naive) | audio

Mutig: Ibragimova und Tiberghien mit Beethoven

Alina Ibragimova und Cédric Tiberghien spielen Beethoven - und zwar mit historischem Blick. Christoph Vratz findet: Das ist gelungen! (BIS) | audio

Berührend, aber etwas eintönig: Neue CD "Songs of My Heart"

Der Lettische Rundfunkchor hat Musik vom lettischen Komponisten Pēteris Vasks aufgenommen. Marcus Stäbler hat sich die Aufnahme angehört. (Ondine) | audio

Funkelnd und filigran: Shani dirigiert Dvořák Neunte

Dvořáks Neunte „Aus der neuen Welt“ – ein Dauerbrenner mit hunderten Aufnahmen. Jetzt dirigiert Lahav Shani neu: bloße Ergänzung oder frischer Blick, fragt sich Sylvia Schreiber (Warner Classics). | audio

Natürlicher Umgang mit irischer Musik: Celtic Nocturne von Barry Douglas

Der Pianist vereint irisch-keltische Volksmusik und Nocturnes von John Field. Christoph Vratz stellt das Album vor. (Chandos) | audio

Crossover mit Sogkraft: zugänglich und klangreich

Crossover ist immer ein Wagnis, das hat jetzt der Trompeter Matthias Höfts gewagt, mit Musik von Wolf Kerschek und Fazil Say. Carlotta Raölleke hat sich das Album "Trumpet Double Concertos" angehört. (Berlin Classics) | audio

sängerisch & musikalisch schlicht fantastisch

Der erfolgreichste Opernkomponist des 17. Jahrhunderts: Francesco Cavalli. Seine Oper "La Calisto" hat das Ensemble Correspondances mit Sébastien Daucé neu eingespielt. Elisabeth Richter hat sich durch alle Facetten gehört. (harmonia mundi) | audio

Ein origineller Auftakt - Macht Lust auf mehr!

Das Kuss-Quartett und die Bratschistin Muriel Razavi nehmen sich in einem dreiteiligen Zyklus der sechs Streichquintette von Wolfgang Amadeus Mozart an. Miriam Vanneste hat den Auftakt gehört (Rubicon) | audio

Breites Ausdrucksspektrum: die Sinfonien von Bohuslav Martinů

Die Bamberger Symphoniker unter Jakub Hrůša haben die sechs Sinfonien von Bohuslav Martinů eingespielt. Sehr vielfarbig, findet Christoph Vratz. (DGG) | audio

Einzigartiger Sound: Das neue Album von Spark

Spark ist eine "klassische Band" mit besonderer Besetzung. Für wen das neue Album "Kiss of Fire" geeignet ist, weiß Julia Spyker. (Berlin Classics) | audio

Endlich aufgewacht: Charles Silvers "La Belle au bois dormant"

Das Palazetto BruZane hat Charles Silvers Märchenoper "Dornröschen" ausgegraben. Hat diese Version Platz auf dem Thron neben Tschaikowskys populärem Ballett, fragt sich Nick Sternitzke. (BruZane) | audio

Erfrischend: Goldberg-Variationen mal anders

Ein Quartett um den tschechischen Hornisten Radek Baborák hat die Goldberg-Variationen neu aufgenommen - mit Horn, Violine, Klarinette und Marimba. Carlotta Rölleke meint: erfrischend! (Animal Music) | audio

Macht neugierig auf mehr: Cembalokonzerte des 20. Jahrhunderts

Der französische Cembalist Justin Taylor hat mit dem Orchestre National de Lille unter Chloé Dufresne Solokonzerte für sein Instrument aufgenommen. Jan Ritterstaedt hat das Album "Cembalo 20" gehört. (Alpha) | audio

Melancholisch schön: Sinfonien von Johanna Senfter

Johanna Senfter macht vor allem in den 1920-er Jahren Karriere, heute kennt man die Komponistin nicht. Jetzt sind ihre erste und neunte Sinfonie erschienen. Was sagt uns die Musik über ihr Leben? Sylvia Schreiber hat gehört. (Capriccio) | audio

Reißt nicht vom Hocker: Mahler 2 von Markus Poschner

Das Sinfonieorchester Basel hat unter dem Dirigenten Markus Poschner die zweite Sinfonie von Gustav Mahler, die "Auferstehungssinfonie" live eingespielt. Markus Bruderreck ist davon nicht mitgerissen. (Prospero) | audio

Vokaler Farbzauber: Musik von Ravel in a cappella-Bearbeitungen

Das Ensemble "Les Métaboles" unter der Leitung von Léo Warinsky präsentiert auf dem Album "Singing Ravel" Werke von Maurice Ravel, bearbeitet für Vokalstimmen. Lohnend, findet Marcus Stäbler. (B-Records) | audio