Das Beitragsbild des ARD Radiofeature "Versetzt statt verurteilt" zeigt einen Priester mit einer Kreuzkette und einer Bibel.

das ARD Radiofeature Versetzt statt verurteilt – Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitlung

Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, konnten sich ins Ausland absetzen. Oft mit Wissen hochrangiger Kirchenvertreter. In mehreren Fällen führten Versetzungen dazu, dass Beschuldigte nicht strafrechtlich belangt werden konnten. 

Von Gabriele Knetsch

Bis in in die 2010er Jahre lassen sich Auslandseinsätze von Priestern mit Missbrauchsgeschichte nachweisen. Aus den Einsatzländern werden Stimmen lauter, die eine Aufarbeitung fordern.

Im ARD Radiofeature steht ein bayerischer Priester und Internatsleiter im Zentrum: Mitte der 70er Jahre wurde er nach Namibia versetzt, nachdem mehrere Buben sexuelle Übergriffe im Schlafsaal beim Bistum gemeldet hatten. Einer der damaligen Betroffenen berichtet, dass der Priester plötzlich verschwunden war. Heute ist er geschockt – als er erfährt, was hinter den Kulissen passiert ist.

Versetzt statt verurteilt – Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitlung

ARD Radiofeature 09.08.2026 53 Min. 43 Sek. Verfügbar bis 03.08.2027 ARD Von Gabriele Knetsch


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Ausstrahlung am Sonntag, den 09. August 2026 um 13.04 Uhr
Wiederholung am Montag, den 10. August 2026 um 20.03 Uhr

Von: Gabriele Knetsch
Redaktion im WDR: Nikolaus Steiner
Produktion: BR 2026

Sendung: WDR 5, ARD Radiofeature, 09.08.2026, 13:04 Uhr