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Reichstag mit hell erleuchteter Kuppel im nächtlichen Berlin
22.03 - 06.00 Uhr ARD Infonacht
Die evangelische Bluwunderkirche St. Nikolai im brandenburgischen Bad Wilsnack aus rotem Backstein, vor gelbem Hintergrund; darüber der Titel der Reihe: "Heilige Orte".

Bad Wilsnack. Wunder und Wellness

Stand:

1383 brannte Bad Wilsnack nieder. In den Trümmern der Kirche wurden drei Hostien mit roten Flecken gefunden, die als Blutwunder galten. Der Ort entwickelte sich zum Wallfahrtszentrum - und lockt bis heute mit spiritueller Ausstrahlung.

Das Blutwunder

Schon als Bad Wilsnack zum ersten Mal in mittelalterlichen Urkunden auftaucht, geht es um ein Wunder: 1383 war das brandenburgische Städtchen in der Nähe der Elbe niedergebrannt worden. In den Trümmern der Kirche fanden sich drei Hostien. Darauf: rote Tropfen – Blut, davon war man im Mittelalter fest überzeugt.

Glaube und Tourismus

Als Ort, an dem Leib und Blut Jesu Christi greifbar sind, wurde Bad Wilsnack mit seiner neu aufgebauten Wunderblutkirche zum Wallfahrtszentrum. Inbrünstiger Glaube verband sich mit handfestem Tourismus – das ist bis heute geblieben. Wobei der Glaube an das Blutwunder inzwischen deutlich abgeklungen ist. Aber noch immer ist die Wunderblutkirche ein heiliger Ort, der auf seine Umgebung ausstrahlt: beim Kirchenrave genauso wie bei der Suche nach Heilung im Kurbad.

Bad Wilsnack. Wunder und Wellness

WDR Lebenszeichen 26.07.2026 29:14 Min. Verfügbar bis 24.07.2027 WDR 5


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Autorin: Kirsten Dietrich

Eine Produktion des RBB

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

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