Alle drei Tage wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Immer mehr feministische Gruppen machen diese Morde – "Femizide" – publik. Auf ihren Gedenkveranstaltungen verlesen sie die Namen der getöteten Frauen. Unter anderem den von Derya Seyhun, die gleichzeitig mit ihrem vierjährigen Sohn Kian vor wenigen Jahren in Köln ermordet wurde.
Im Jahr 2025 kam es in Lippstadt, Düsseldorf, Siegen, Hagen, Paderborn, Dortmund, Recklinghausen und vielen anderen Orten in NRW zu Femiziden. Gewalt gegen Frauen ist aber ein weltweites Problem. Einige Staaten wie Italien und Spanien haben bereits einen Straftatbestand "Femizid" eingeführt.
Autorin: Gudrun Fischer
Redaktion: Jessica Eisermann und Alina Eckelmann
Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 31.03.2026, 10:04 Uhr