Live hören
WDR 5 Hotline: 0221-56789 555
Michel Friedman spricht bei der Abschlussveranstaltung für den "Platz der Hamas-Geiseln" auf dem Bebelplatz.

Michel Friedman: Für die Demokratie kämpfen

Stand:

Michel Friedman geht seinem 70. Geburtstag am 25. Februar mit gemischten Gefühlen entgegen – er sieht die Demokratie in Deutschland und Europa von außen wie von innen bedroht. Was dagegen zu tun ist, darüber spricht er mit Tobi Schäfer.

"Wir brauchen mehr Kontroverse. Konstruktiver Streit ist ein Triebmittel für die Demokratie und gegen die Lügen, die sie beschädigen", sagt Michel Friedman. Der Anwalt und Publizist sorgt sich um die Zukunft der Demokratie in Deutschland und Europa.

Am 25. Februar wird Michel Friedman 70 Jahre alt. Doch statt in Feierlaune die Vergangenheit Revue passieren zu lassen, blickt er mit gemischten Gefühlen in Gegenwart und Zukunft. Er sieht die Demokratie von außen wie von innen massiv bedroht.

Einerseits durch den Rechtspopulismus mit seinen antidemokratischen Zielen. Andererseits durch die neue geopolitische Lage, in der sich Deutschland mit Europa konfrontiert sieht. Es brauche viel mehr Engagement, einen Kampf für die Demokratie. Daran glaubt Michel Friedman, weshalb er trotz allem optimistisch bleibt: "Meine Utopie? Weiter stolpern, weiter zweifeln, weiter irren. Ich liebe das Leben. Ich glaube an den Menschen. Trotz allem."

Redaktion: Kathrin Schröter

Buchtipp

Michel Friedman (2025): Mensch! Liebeserklärung eines verzweifelten Demokraten. München: Piper Verlag. 144 Seiten. ISBN: 978-3-8270-1507-5

Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 18.02.2026, 10:04 Uhr

Michel Friedman: Für die Demokratie kämpfen

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 18.02.2026 24 Min. 14 Sek. Verfügbar bis 11.02.2027 WDR 5


Download