WDR 5 Tagesgespräch : Brauchen wir einen positiven Patriotismus?
Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klopp sagt, er wolle den Nationalstolz "nicht den falschen Leuten überlassen" und wünscht sich einen positiven Patriotismus. Wie könnte der aussehen und ist es das, was unsere Gesellschaft gerade braucht? Diskutieren Sie mit dem Sozialpsychologen Ulrich Wagner und Moderator Tobi Schäfer im WDR 5 Tagesgespräch!
Mit Blick auf die Wahlerfolge der AfD will Jürgen Klopp den Nationalstolz nicht "den falschen Leuten" überlassen. Heute Abend debütiert er mit seinem ersten Spiel als Bundestrainer gegen die Niederlande. Bei der Vorstellung seines Kaders warb er für einen "positiven Patriotismus" und sagte, man könne stolz auf Deutschland sein und zugleich offen, vielfältig und freundlich bleiben. So wie bei der WM 2006. Sie prägte mit Fanmeilen und schwarz‑rot‑goldenen Fahnen ein unverkrampftes Verhältnis zu nationalen Symbolen. Gleichzeitig warnen Beobachtende und Studien: Gerade die WM 2006 führte zu einem Anstieg an Nationalismus und Ausgrenzung.
Kann Patriotismus ein offenes Wir‑Gefühl schaffen – und ist es das, was unsere Gesellschaft jetzt braucht? Wie könnte ein positiver Patriotismus aussehen und wie verhindern wir, dass er zu Abgrenzung führt?
Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).
Gast: Prof. Dr. Ulrich Wagner, Sozialpsychologe der Uni Marburg
Redaktion: Esther Körfgen und Chris Hulin
Sendung: WDR 5, Tagesgespräch, 24.09.2026, 12:10 Uhr