Auf dem Bürgersteig vor einem Haus liegt ein großer Müllberg mit alten Möbeln, Holzbrettern, Tüten und Geschirr

WDR 5 Tagesgespräch Wilder Müll: Ist Videoüberwachung die Lösung?

Alte Kühlschränke, zerschlissene Kleidung, dazwischen stinkender Unrat: Die Stadt Essen prüft, ob sie mit Videoüberwachung gegen wilden Müll vorgehen wird. Ist das der richtige Schritt? Oder geht das zu weit? Diskutieren Sie mit Kriminologin Gina Rosa Wollinger und Moderatorin Carolin Courts im WDR 5 Tagesgespräch!

Immer mehr Menschen in NRW stellen ihren Müll einfach an den Straßenrand, neben Container oder an einsame Wege. Illegal entsorgter Müll ist in vielen Kommunen ein Problem. Die Beseitigung kostet sie viel Geld: Köln zahlt etwa 16 Millionen Euro allein in diesem Jahr.

Gelsenkirchen testet die Videoüberwachung bereits an manchen Stellen. Die Aufnahmen dürfen dort allerdings nur ausgewertet werden, wenn von dem illegal entsorgten Müll eine konkrete Gefahr ausgeht. Nun prüft auch Essen den Einsatz solcher Kameras.

Was halten Sie davon? Können Kameras Wildmüll wirksam verhindern und Täter abschrecken? Oder ist das ein zu großer Eingriff in Datenschutz und Privatsphäre? Wie ist die Situation in Ihrer Kommune?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).

Gast: Gina Rosa Wollinger, Kriminologin und Soziologin an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung

Redaktion: Esther Körfgen, Birgit Becker und Jessica Eisermann

Sendung: WDR 5, Tagesgespräch, 03.08.2026, 12:10 Uhr

Wilder Müll: Ist Videoüberwachung die Lösung?

WDR 5 Tagesgespräch 03.08.2026 45:56 Min. Verfügbar bis 03.08.2027 WDR 5


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