In Deutschland sinkt der Anteil der Haushalte, die im selbstgenutzten Wohneigentum leben. Laut aktuellen Zahlen des Pestel-Instituts waren es 2025 lediglich knapp 43,5 Prozent – und damit so wenige, wie seit 20 Jahren nicht. Im EU-Vergleich belegt Deutschland den letzten Platz. Als Hauptgründe nennt das private Forschungsinstitut hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und unzureichende Förderung von Wohneigentum.
Was könnte die Politik dagegen tun? Welche Rolle spielen Preise und Rahmenbedingungen? Scheuen die Deutschen mehr als andere das Risiko einer finanziellen Investition? Oder wohnen sie einfach lieber zur Miete?
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Gast: Matthias Günther, Geschäftsführer Pestel-Institut
Redaktion: Esther Körfgen und Julia Lührs
WDR 5, Tagesgespräch, 15.09.2026, 12:10 Uhr