In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:- welche Zustände 1971 im Attica-Gefängnis herrschen und wie brutal Häftlinge behandelt werden,
- wie aus einem chaotischen Aufruhr ein organisierter Protest von mehr als 1.200 Gefangenen wird,
- welche Rolle Häftling Don Noble und Wärter Michael Smith während der Geiselnahme spielen,
- wie die Polizei beim Sturm des Gefängnisses 38 Menschen durch Schüsse tötet,
- welche Falschmeldungen anschließend von der Polizei in Umlauf gebracht werden.
Der Gefängnisaufstand von Attica zählt zu den folgenreichsten Ereignissen der US-Justizgeschichte. Die Gefangenen protestieren gegen Überbelegung, mangelhafte medizinische Versorgung und Misshandlungen. Nach Beginn des Aufstands übernehmen sie Teile des Gefängnisses und treten mit konkreten Forderungen an die Öffentlichkeit.
Fünf Tage lang richten sich die Blicke des ganzen Landes auf das Gefängnis. Journalisten, Politiker und Vermittler verfolgen die Verhandlungen, während die Situation zunehmend außer Kontrolle gerät. Als Sicherheitskräfte eingreifen, endet die Konfrontation in einem Blutbad. Die Folgen beschäftigen Gerichte, Historiker und Betroffene noch Jahrzehnte später.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Heather Ann Thompson (Historikerin)
- Heather Ann Thompson: Blood in the Water. The Attica Prison Uprising of 1971 and Its Legacy. New York 2016
- Tom Wicker: A Time to Die. The Attica Prison Revolt. New York 1975
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Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Kolja Sand
Redaktion: Matti Hesse