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22.03 - 06.00 Uhr ARD Infonacht
Ein Feuerwehrboot inmitten von Trümmern - die Black-Tom-Explosion erschüttert New York

30.07.1916: Die Black-Tom-Explosion erschüttert New York

Der Black-Tom-Anschlag am 30. Juli 1916 erschüttert New York. Eine Auswirkung der Explosion ist bis heute erhalten.

In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:

  • von einer der größten nicht-nuklearen Explosionen der Geschichte,
  • welche Rolle deutsche Seeleute, irische Hafenarbeiter und Spione in Nadelstreifen dabei spielen,
  • wieso die Bundesrepublik noch bis 1979 für die Schäden aus dem Jahr 1916 aufkommen muss.

In der Nacht zum 30. Juli 1916 bebt in New York buchstäblich die Erde. Auf der kleinen Hafeninsel Black Tom ist ein Munitionsdepot explodiert. Die Folgen sind enorm: Mindestens fünf Menschen verlieren ihr Leben, im Umkreis von 40 Kilometern bersten die Fensterscheiben und auch die Freiheitstatue auf der benachbarten Liberty Island wird erheblich beschädigt - bis heute ist die Fackel für Besucher gesperrt.

Dass man auf eigenem Boden so verwundbar ist, trifft die amerikanische Seele tief. Denn schon bald wird klar: Die Explosion ist kein Unfall, sondern Sabotage unter Beteiligung deutscher Geheimagenten.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

  • Heribert von Feilitzsch, deutsch-amerikanischer Historiker mit Schwerpunkt Spionage und Geschichte der Geheimdienste
  • Heribert von Feilitzsch: The Secret War on the United States in 1915. A Tale of Sabotage, Labor Unrest, and Border Troubles. USA 2015
  • Jules Witcover: Sabotage at Black Tom. Imperial Germany’s Secret in America, 1914-1917. Chapel Hill 1989

Weiterführende Links:

Hörtipp:
Edo, die größte Stadt der Welt – Tokyo im 18. Jahrhundert: Radiowissen

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Almut Finck
Redaktion: Emily Jeuckens und Frank Zirpins
Technik: Annette Skrzydlo