In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:
- wie Dante trotz Verbannung, Armut und Exil sein bedeutendstes Werk vollendet,
- warum die Figur der Beatrice zum Mittelpunkt seiner Dichtung wird,
- weshalb die "Göttliche Komödie" weit mehr ist als eine Geschichte über die Hölle,
- wie Dante mit seinem Werk das Italienische als Schriftsprache begründet,
- warum seine Bilder von Himmel und Hölle Künstler bis in die Gegenwart inspirieren.
Dante Alighieri wächst in Florenz auf, wird Politiker, Dichter und Gelehrter. Seine Lebensgeschichte bleibt in vielem rätselhaft, denn er stellt sein Werk konsequent über die eigene Biografie. Besonders die Gestalt der Beatrice prägt seine Dichtung und wird zur treibenden Kraft seiner literarischen Welt.
Nach seiner Verbannung aus Florenz lebt Dante viele Jahre im Exil. In dieser Zeit entsteht die "Comedia", die später als "Göttliche Komödie" berühmt wird. Die Vision einer Reise durch Jenseits, Läuterung und Paradies macht das Werk zu einem Meilenstein der Weltliteratur.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Prof. Winfried Wehle (Romanist, Literaturwissenschaftler und Feuilletonist, langjähriger Vorsitzender der Deutschen Dante-Gesellschaft)
- Franziska Meier: Besuch in der Hölle. Dantes Göttliche Komödie. Biographie eines Jahrtausendbuchs. München 2021
- Ulrich Prill: Dante. Stuttgart 1999
- Dante Alighieri: Die göttliche Komödie. Köln 1979
Weiterführende Links:
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Maren Gottschalk
Redaktion: Ronald Feisel, Matti Hesse
Technik: Sascha Schiemann