In diesem Zeitzeichen erzählt Marcela Drumm:- über den rebellischen Geist der Arbeiter im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim,
- warum die Werkswohnungen der Hütte alle ein Zimmer ohne Fenster haben,
- dass die Arbeiter eine eigene Sprache, das "Hötter Platt", entwickelt haben,
- wie es mit der Gerresheimer Glashütte nach dem Streik weitergeht.
Im Juni 1901 ruft der Verband der Glasarbeiter zum landesweiten Generalstreik auf. Die Arbeiter der Gerresheimer Glashütte stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Sollen sie aus Solidarität mitstreiken, obwohl es ihnen dank zahlreicher Sozialeinrichtungen vergleichsweise gut geht?
Dennoch legt auch in Düsseldorf rund die Hälfte der Flaschenmacher die Arbeit nieder. Der Gerresheimer Fabrikherr Heinrich Heye reagiert rigoros. Streikende müssen samt Familien die Werkswohnungen räumen. Und während wochenlange Konflikt viele Arbeiter ins Elend stürzt, wird am vollautomatischen Flaschenautomat getüftelt, der ihre Arbeit bald überflüssig machen wird.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:- Dorothee Krings, Journalistin und Autorin "Tage aus Glas"
- Harald Peters, ehemaliger Arbeiter der Gerresheimer Glashütte
- Peter Schulenberg, Förderkreis Industriepfad Gerresheim
Weiterführende Links:Mediathek-Tipp:Deutsch. Jüdisch. Sicher? – Maccabiah. Sportfest im KriegWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an
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Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Marcela Drumm
Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak
Technik: Christiane Blanke