In diesem Zeitzeichen erzählt Nikolaus Steiner:- wieso Saudi-Arabien in Verdacht gerät, etwas mit den Anschlägen zu tun zu haben,
- warum eine Überlebende der Darstellung der US-Regierung zu den Anschlägen nicht glaubt,
- warum viele hundert Angehörige von Opfern Saudi-Arabien auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagen,
- welche Rolle das saudische Ministerium für islamische Angelegenheiten gespielt haben könnte.
Am Morgen des 11. Septembers 2001 kapern 19 Attentäter fast zeitgleich vier Passagierflugzeuge in den USA. Sie stürmen die Cockpits und übernehmen die Steuerung. Eine Maschine lenken sie in den Nordturm des New Yorker World Trade Center, eine zweite Maschine in den Südturm. Ein dritter Jet stürzt ins Washingtoner Pentagon, den Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums.
Eine vierte Maschine ist offenbar ebenfalls auf dem Weg nach Washington D.C., als Passagiere versuchen, ins Cockpit einzudringen. Aber kurz bevor sie die Attentäter überwältigen können, steuern diese das Flugzeug Richtung Boden. Die Maschine stürzt auf offenem Feld ab.
2.977 Menschen sterben an diesem Tag, auch die 19 Attentäter. Mehr als 6.000 Menschen werden verletzt.
Weil 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien stammen, taucht bald die Frage auf, ob das Königreich bei den Anschlägen seine Finger im Spiel hat. Viele Fragen zur Rolle Saudi-Arabiens sind bis heute unbeantwortet, was auch an der besonderen Beziehung zwischen den USA und Saudi-Arabien liegen könnte. Es geht um Öl und Geopolitik.
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Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Nikolaus Steiner
Redaktion: David Rother
Technik: Steffen Jahn