Moritz Nicolas im Trikot

Rückhalt bei Borussia Moritz Nicolas - die Konstante im Gladbacher Tor

Stand:

Torhüter Moritz Nicolas ist bei Borussia Mönchengladbach aktuell nicht wegzudenken. Er überzeugt nicht erst seit dieser Saison.

0:3 verlor Borussia Mönchengladbach seinen Liga-Auftakt gegen Leipzig - "nur" drei Gegentore kassierte die Fohlen-Elf muss man sagen. Das lag auch an einem, der konstant gute Leistungen bringt: Torwart Moritz Nicolas. Auch im Heimspiel gegen Elversberg könnte es wieder auf ihn ankommen.

Nicolas überragend gegen Leipzig

Der Aufsteiger überraschte schließlich zum Auftakt mit starkem Offensivfußball und einem 3:2-Sieg über Bayer Leverkusen. "Das Ergebnis hat gezeigt, was Elversberg ausmacht. Einen guten, mutigen Fußball zu spielen", erklärte Trainer Eugen Polanski. Gut möglich also, dass Nicolas erneut einen Sahnetag erwischen muss. So wie schon gegen Leipzig.

Polanski über Elversberg - "Keiner wird diesen Gegner unterschätzen"

Bildquelle: IMAGO/HMB-Media

1 Min. 2 Sek. Verfügbar bis 03.09.2027

Ohne seine acht teils überragenden Paraden hätten die Gladbacher den Ball noch öfter aus dem Netz holen müssen - die persönliche Belohnung war Auszeichnung in quasi allen Medien als bester Borusse des Spiels.

Bester Gladbacher letzte Saison

Selbstverständlich war der 28-Jährige nach einem 0:3 trotzdem nicht richtig glücklich und sprach nicht über seine eigene Leistung: "Wir müssen es gut analysieren, warum wir so einfache Gegentore bekommen und es gegen Elversberg besser machen." Fokus auf das Team und das kommende Spiel - das ehrt den Torwart.

Moritz Nicolas beweist Wert für Gladbach

NRW-Sport 03.09.2026 57 Sek. Verfügbar bis 02.09.2028 WDR Online

Nicolas stellte sich allerdings nicht erst in Leipzig plötzlich als eine Konstante in der eher unkonstanten Defensive der Borussia dar. Schon letzte Saison galt er als einer der besten Torhüter der Liga. In der Bewertung durch die Experten ließ er alle anderen Kaderspieler hinter sich.

Angebot aus Leeds ließ Nicolas grübeln

13-mal hielt er sich in der Spielzeit 2025/26 schadlos, obwohl Gladbach insgesamt 53 Gegentore kassierte. Auch oder vor allem an ihm lag es, dass Mönchengladbach die sechstbeste Abwehr der Liga stellte und am Ende wenig mit dem Abstiegskampf zu tun hatte. Sogar als mögliche Nummer drei im DFB-Tor bei der WM 2026 wurde er zeitweise gehandelt.

Dann kam der Sommer - und keine WM für Nicolas. Fast wäre der Schlussmann sogar nicht mehr bei der Borussia gewesen. Ein finanziell attraktives Angebot aus Leeds ließ ihn über einen Wechsel nachdenken und den Klub fast in Versuchung kommen. Am Ende sagte der englische Verein Nicolas ab und verpflichtete stattdessen James Trafford für fast 50 Millionen Euro von Manchester City.

Gladbach hatte schon Nachfolger im Visier

Genau andersherum verhielt es sich mit dem Borussia-Torwart und Hull City: Der Premier-League-Aufsteiger wollte den 28-Jährigen, aber er nicht dort hin. Bei der Borussia hatte man sich dagegen sogar schon einen Plan B bei einem möglichen Abgang von Nicolas überlegt und Tjark Ernst von Hertha BSC als möglichen Nachfolger auserkoren. Der wechselte auch - nur nach Rotterdam und nicht zu Mönchengladbach.

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Letztlich trat bei all den Wechselgerüchten genau nichts davon ein: Nicolas blieb den Fohlen erhalten und zeigte im ersten Ligaspiel direkt wieder, wie wertvoll er für die Borussia ist.

Unsere Quellen:

  • Kicker
  • Sportschau-Ergebnisseite
  • WDR-Reporterinfos
  • Bundesliga.de

Sendung: WDR.de, "Moritz Nicolas beweist Wert für Gladbach", 03.09.2026 20:04 Uhr

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