Lange habe sie auf dieses Spiel hingefiebert, gestern feierte Alexandra Popp ihr Pflichtspieldebüt.

Alexandra Popp feierte gestern ein gelungenes Pflichtspieldebüt für den BVB.

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Popp trifft beim BVB-Debüt "Eines der schwersten Spiele gewonnen"

Stand:

Lange habe sie auf diesen Abend hingefiebert. Gestern Abend feierte Alexandra Popp ihr Pflichtspieldebüt für Borussia Dortmund. Im Interview mit dem WDR spricht sie über ihren Einstand in der Regionalliga.

Besser hätte es für den neuen Star der BVB-Frauen kaum laufen können. Seit dieser Saison trägt Ex-Nationalspielerin Alexandra Popp das Trikot von Borussia Dortmund. Die 35-Jährige ist damit zurück in ihrer Heimatregion. Beim Saisonauftakt der Regionalliga West am Donnerstag (20. August) gegen Arminia Bielefeld feierte "Poppi" ihren Pflichtspieldebüt für den BVB. Vor 4.572 Zuschauerinnen und Zuschauern traf die neue Dortmunder Kapitänin gleich doppelt. Viel besser hätte es für sie kaum laufen können.

Sie haben heute bei ihrem Pflichtspieldebüt für Borussia Dortmund mit 3:0 gewonnen. Wie hat sich dieses Spiel für Sie angefühlt?

Alexandra Popp: Ich hatte große Vorfreude, dass es endlich auch losgeht. Ich bin kein Freund von so einer langen Vorbereitung. Von daher bin ich sehr froh, dass es endlich losging. Die Kulisse mit über 4.000 Zuschauern, das ganze Drumherum heute, direkt ein Topspiel, gute Stimmung, ein gutes Spiel, am Ende der Sieg. Da ist man noch happy.

Mehr als 4.500 Zuschauer verfolgten das erste Pflichtspiel von Alexandra Popp.

Vor über 4.500 Zuschauern musste sich Dortmund im Topspiel gegen Arminia Bielefeld beweisen.

Bildquelle: WDR/Immel

Viele Zuschauer sind auch wegen Ihnen ins Stadion gekommen. Wie ist es, wenn Sie so viele Fans ins Stadion locken?

Popp: Erstmal bin ich natürlich froh, dass viele ins Stadion kommen. Mir ist es am wichtigsten, dass die Fans wegen der Mannschaft kommen, wegen unseres Fußballs. Mir ist es wichtig, dass sie kommen, weil sie Bock haben, uns arbeiten zu sehen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch froh, dass Freunde und Familie hier waren - weil ich ja aus der Ecke hier komme. In den letzten Jahren war das durch die Entfernung nicht so einfach. Von daher bin ich sehr, sehr glücklich.

Mit zwei Toren hätte Ihr Einstand kaum besser laufen können.

Popp: Ich war natürlich froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Das war ein extremes Geduldsspiel. Man denkt sich immer so, hoffentlich geht das dann hinten nicht schief, wenn du vorne die Tore nicht machst. Gerade vor der Halbzeit war es psychologisch ein wichtiger Moment, ein Tor zu machen.

Popp feiert Traumeinstand im BVB-Trikot

Bildquelle: ddp/HMB Media/HMB Media/Madeleine Fantini

02:30 Min. Verfügbar bis 21.08.2028

Sie haben in den letzten Jahren Bundesliga gespielt. Jetzt also dritte Liga, wie war das so im Vergleich zu sonst?

Popp: Das Spiel war schon recht ordentlich. Natürlich nicht auf dem Level der Bundesliga, aber trotzdem war es ein gutes Niveau. Ich bin froh, dass wir das so ordentlich runtergespielt haben.

Alexandra Popp (rechts im Bild) traf bei ihrem Debüt in der Regionalliga West gleich doppelt.

Alexandra Popp (rechts im Bild) trifft per Kopf zum 2:0.

Bildquelle: WDR/Immel

Ist durch den Sieg auch eine Last von Ihnen abgefallen?  

Popp: Druck würde ich jetzt nicht sagen, aber natürlich macht das Hoffnung. Hoffnung, weil wir eines der schwersten Spiele jetzt schon gespielt und auch gewonnen haben. Das gibt einfach ein gutes Gefühl für die kommenden Wochen.

Das Interview wurde geführt von WDR-Reporter Daniel Immel.

Auftaktsieg für die Fußball-Frauen des BVB

WDR 21.08.2026 00:26 Min. Verfügbar bis 20.08.2028

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Unsere Quellen:

  • WDR-Gespräch mit Alexandra Popp

Sendung: WDR.de, Auftaktsieg für die Fußball-Frauen des BVB, 21.08.2026, 6:52 Uhr

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