Torjubel der Kölner Spielerinnen im Spiel gegen Union Berlin

Wieder ohne Gegentor Köln lässt Union Berlin keine Chance

Stand:

Die Frauen des 1. FC Köln haben ihren starken Saisonstart in der Bundesliga auch gegen Union Berlin fortgesetzt.

Von Michael Buchartz

Die Frauen des 1. FC Köln bleiben in der Bundesliga das Team der Stunde. Beim 3:0 gegen Union Berlin ließen sie den Gegnerinnen keine Chance. Ein Eigentor von Nadine Böhi (19.) sowie Pauline Bremer (50.) und Lydia Andrade (83.) sorgten für den ungefährdeten Erfolg. Der FC verbesserte sich damit auf neun Punkte nach vier Spieltagen. Beim dritten Sieg in Folge kassierte Köln auch zum dritten Mal kein Gegentor.

Eigentor hilft Köln

Die Partie startete sehr ausgeglichen und ohne große Chancen. Köln hatte etwas mehr vom Spiel, konnte den Ballbesitz aber kaum nutzen. Das änderte sich nach 20 Minuten: Erst vergab Taylor Ziemer die Großchance, wenige Sekunden später jubelte die Kölnerin dann. Der FC eroberte am gegnerischen Strafraum den Ball und spielten es mit drei gegen eins dann aus. Vom Bein der Berlinerin Nadine Böhl trudelte die Kugel über die Linie.

Der FC wirkte weiterhin aggressiver und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe. Nach einer halben Stunde stand es 6:0 nach Torschüssen - doch der erste der Gäste war dann direkt hochgefährlich: Jill Janssens brach auf rechts durch und verlangte Kölns Torfrau Lisa Schmitz alles ab. Es war die letzte nennenswerte Aktion im ersten Durchgang, der mit der knappen Führung der Kölnerinnen endete.

Köln besiegt Union deutlich

NRW-Sport 12.09.2026 37 Sek. Verfügbar bis 11.09.2028 WDR Online

Union Berlin zu harmlos

Nach der Pause erhöhte Köln schnell: Die frühere Nationalspielerin Bremer staubte nach einem Freistoß per Kopf ab. Kurz danach scheiterte Laura Feiersinger an Böhi, die stark den dritten FC-Treffer verhinderte. Anschließend verflachte die Partie zusehends: Köln musste mit der Führung im Rücken nicht mehr nach vorne spielen. Union war zwar bemüht, aber auch harmlos.

Es dauerte bis zur 71. Minute, um wieder etwas Gefährliches zu beobachten: Die eingewechselte Nele Bauereisen vergab die bis dato größte Unioner Gelegenheit frei vor Schmitz. Fast im Gegenzug verpasste Ziemer die Entscheidung für Köln. Die besorgte dann Andrade sieben Minuten vor dem Ende, als sie nach feinem Pass frei auf das Berliner Tor zulaufen durfte.

Unsere Quellen:

  • Livespiel 1. FC Köln gegen Union Berlin bei Magenta

Sendung: WDR.de, "Köln besiegt Union deutlich", 12.09.2026 20:10 Uhr

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