Beachvolleyball-DM: 40 LKW-Ladungen Sand für Dortmund
Bildquelle: WDR/ImmelWDR. 02:24 Min.. Verfügbar bis 11.03.2028.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Denn lange bevor die Spielerinnen und Spieler anreisen, wird erstmal die wichtigste Zutat tonnenweise in den Revierpark geliefert: der Sand.
Damit pünktlich zum Turnierbeginn am 27. August alles pünktlich fertig wird, läuft der Aufbau seit Tagen. Im Revierpark entsteht eine Veranstaltungsfläche mit drei Plätzen. Herzstück ist der Center Court mit einer Kapazität für rund 6.500 Zuschauer. Das ist deutlich mehr als am Timmendorfer Strand. Die Veranstalter wollten eine größere Fläche und fanden sie in Dortmund.
33 Jahre lang wurde die Deutsche Meisterschaften am Timmendorfer Strand direkt an der Ostsee ausgetragen.
Bildquelle: IMAGO/Jasper Lorenz40 Lkw-Ladungen Spezialsand aus einem Dülmener Werk
Aber um darauf überhaupt spielen zu können, braucht es vor allem eines: viel Sand – und zwar in Profi-Qualität. Dafür sind heute mehrere Lkw mit einem speziellen Sand angekommen. Insgesamt transportieren seit Mittwochmorgen 40 Muldenkipper den Sand Richtung Dortmund unterwegs. "Das sind etwas mehr als 1.000 Tonnen", erklärt Alexander Pröll, der Head of Event.
Der Sand kommt aus einem Werk in Dülmen. Eine Tonne kostet je nach Qualität zwischen 14 und 25 Euro. In Deutschland gibt es mehrere Sandwerke, die Sand in unterschiedlichen Ausführungen herstellen – etwa mit unterschiedlicher Körnung, Dichte oder Farbe. Der Sand für Dortmund hat eine helle, fast weiße Optik.
Sand soll "Strandfeeling" erzeugen
40 LKWs haben sich an diesem Tag aus Dülmen auf den Weg nach Dortmund gemacht.
Bildquelle: WDR/ImmelDie Farbauswahl ist kein Zufall. „Das ist einfach am schönsten und gibt den Zuschauern ein Strandfeeling“, sagt Alexander Pröll. Anders als gewöhnlicher Bausand oder natürlicher Strandsand hat spezieller Beachvolleyball-Sand besondere Eigenschaften: Die Körnung ist so fein, dass Spielerinnen und Spieler nicht wegrutschen, aber trotzdem weich landen. Gleichzeitig darf der Sand nicht zu staubig sein.
Trotz des Regens wird der Sand direkt auf den Center Court gekippt. "Dann müssen wir ihn auf dem Platz verteilen und mit einem Radlader anschließend glattziehen - der Rest ist Handarbeit“, beschreibt Alexander Pröll den Ablauf. Und während der Meisterschaften gibt es spezielle Courtmanager. Sie kümmern sich darum, dass die Plätze nach jedem Spiel glattgezogen werden.
Ab kommenden Donnerstag wird dann auf dem neuen Dortmunder Sand gespielt. Das Veranstaltungsgelände ist während des Turniers frei zugänglich. Lediglich für den Center Court brauchen Zuschauer ein Ticket. Für alle vier Turniertage sind noch Tickets verfügbar.
Unsere Quellen:
- Revierpark Wischlingen
- WDR-Reporter vor Ort
- WDR-Interview mit Alexander Pröll
Sendung: WDR 2, WDR 2 für das Ruhrgebiet, 19.08.2026, 14.30 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Nachrichten aus Dortmund, 19.08.2026, 18:09 Uhr