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Eins war auch 2019 beim Freak Valley so wie im Jahr zuvor: Das Festival war ausverkauft. In weniger als zehn Minuten waren sämtliche Tickets weg. Vom 20. bis 22. Juni fand das Festival für Stoner Rock, Psychedelic Rock und Bluesrock bereits zum achten Mal in Netphen Deuz im Siegerland statt. | mehr mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Eigentlich machen Wolfmother nicht viel anders als ihre Vorbilder. Wenn die Band um Sänger und Gitarrist Andrew Stockdale allerdings ihren Helden huldigt und für Bands wie Black Sabbath, Aerosmith, Led Zeppelin und AC/DC den roten Songteppich ausrollt, zeichnet sie allerhand aus. Frisch wie der junge Morgen pumpen Wolfmother viel Energie in traditionelle Klangkessel. | video mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Mächtige, überwiegend instrumentale Klangwelten, in denen Gitarren auf keinen Fall wie Kettensägen klingen sollen. Das ist der Ansatz, den God Is An Astronaut in ihren epischen Post Rock packen. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie man sie gerne hätte, haben sie dabei stets eingepreist. | video mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Als The Vintage Caravan 2012 ihr erstes Festival spielten, mussten ihre Eltern mitkommen, damit sie überhaupt in die Halle kamen. Mittlerweile sind die isländischen Musiker alle volljährig. Und machen weiterhin das, was sie sie schon als Teenager gemacht haben: klassischen Hard-Rock-Sound gekonnt in der Gegenwart platzieren. | video mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Wenn Minami Deutsch loslegen, dampft aus jedem Takt der Atem deutscher Musikgeschichte. Die Krautrock-Band aus Tokio rattert gekonnt auf der Schiene minimaler Soundverschiebungen. Auf der Loop-Achterbahn huldigt sie mit repetitiven Rhythmen großen Vorbildern wie Can und NEU!. | video mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Tonnenschwere Gitarrenriffs, der Mut zur Monotonie und ein Sound, der mit tranceartigem Gesang meistens in eine Richtung zielt: tief in die Magengrube. Für Monolord ist Hektik keine relevante Kategorie. Für ihre Reise Richtung Unendlichkeit hat die Band aus Schweden mit ihrem Doom Metal ewig Zeit. | video mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Sie tun, was sie gut können. Und sie wissen, was sie wollen. Arc Of Ascent definieren ihr Sounddreieck aus Stoner Rock, Psychedelic Rock und Doom Metal ganz klar. Bei dem Trio aus Neuseeland gilt: dröhnen, schwelgen, rocken. | video mit Video
Freak Valley Festival - 22.06.2019: Sie haben sich nach einem legendären Album der amerikanischen Rockband Blue Cheer benannt. Outsideinside wissen aber nicht nur bei der Namensgebung, was sie wollen. Sondern auch beim eigenen Sound. Die Band aus Pittsburgh spielt klassischen Hard Rock im 70er-Style und garniert diesen mit souligem Boogie Rock. | video mit Video
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Heidi Solheim ist eine Frau mit vielen Eigenschaften und hat jede Menge Talente. Als Frontfrau und kreativer Kopf bestimmt sie den Kurs des Bluesrock-Dampfers Pristine. Außerdem hat die Norwegerin an einem Musikkonservatorium Gesang studiert. Hin und wieder ist sie solo unterwegs – und wenn sie Zeit und Muße hat, schreibt sie auch noch Kindermusik. | video mit Video
Bereits Anfang der 1980er-Jahre gegründet, sind Corrosion Of Conformity nach diversen Personalwechseln und längeren Auszeiten immer noch im Rennen. 2019 hat die Band etwas zu feiern: Ihr genreprägendes Album „Deliverance“ wird 25 Jahre alt. | video mit Video
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Vier Tracks, über eine Stunde Spielzeit. Wenn Yob auf ihren Alben mit ihrer Version von Doom Metal loslegen, lassen sie sich auf keinen Fall stressen. Mit Eingängigkeit hat die Band aus Oregon nichts am Hut, mit erhabenen Doom-Walzen und ausführlichem Wandeln auf den Pfaden der Dunkelheit dagegen jede Menge. | video mit Video
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Möglichst jede Bühne auf dieser Welt zu ihrem Terrain machen. Das ist das Ziel von A Place To Bury Strangers. Mit seinem treibenden, dichten Noise Rock gelingt das dem Trio aus New York sehr gut. | video mit Video
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Klingende Infernos, Kauderwelsch-Texte und ein Soundstreifen, auf dem sich diverse Styles mal überholen, mal gegenseitig ausbremsen: Raketkanon verquirlen Noiserock, Electro, Hardcore und noch einiges mehr. Einzige Konstante dabei: Die Grenzen ihres selbst konstruierten Wahnsinns werden immer wieder neu ausgelotet. | video mit Video
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Mit einem Sinn für die frühen Pink Floyd und Gespür für wabernde Klänge, die sich in weiten Soundlandschaften pudelwohl fühlen: King Buffalo transportieren mit ihrem Psychedelic Rock rauschhafte Elemente aus den 1970ern ins Hier und Jetzt. | video mit Video
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Darf’s ein bisschen tiefer sein? Das ist eine entscheidende Frage im Kontext der griechischen Stoner-Rock-Band Tuber. Die Antwort der Musiker: unbedingt, immer – und immer wieder gerne. Die Band um die Brüder Nickos und Yannis Gerosthatos setzt auf die Kraft der tiefer gestimmten Gitarren. | video mit Video
Freak Valley Festival - 20.06.2019: Er war Gründungsmitglied bei Kyuss und spielte auch bei Fu Manchu Schlagzeug. Für seinen Kumpel Josh Homme fungierte er als Impulsgeber bei der Gründung der Queens Of The Stone Age. Brant Bjork, seit 1999 solo unterwegs, gehört zu den Wegbereitern des Stoner Rock. Für viele ist er der „Godfather“ des Genres. | video mit Video
Freak Valley Festival - 20.06.2019: DeWolff nennt sich ein dreiköpfiges Rockmonster, dessen Mission es ist, die Welt mit wildem, psychedelischem Sixties-Blues-Rock zu erschüttern. Deep Purple und Led Zeppelin gehören deutlich erkennbar zu den Vorbildern des Trios. | video mit Video
Freak Valley Festival - 20.06.2019: Richtung Unendlichkeit durch ein Kontinuum der Klänge, bei der Zeit keine Rolle spielt. In klassischer Dreierbesetzung – Gitarre, Bass, Schlagzeug – treten Electric Moon auch mit Synthies und fetten Orgeln an und feiern kleine Orgien mit ihren zahlreichen Effektgeräten. | video mit Video
Freak Valley Festival - 20.06.2019: Knarzig, knurrig und geerdet: John Fairhurst packt das alte Genre Bluesrock in eine Kiste mit Sägespänen. Die rüttelt der englische Musiker ordentlich durch und pumpt so und mit politischem Bewusstsein neue Impulse in ein traditionelles Genre. | video mit Video
Freak Valley Festival - 20.06.2019: Natürlich kennt auch der Sound von Spaceslug zwischen Stoner Rock und Psychedelia verschiedene Erregungszustände. Der Lieblingsmodus des polnischen Trios ist aber ohne Frage der, in dem epische Momente durch diverse Galaxien schweben. | video mit Video
Ihr habt Euch beim Freak Valley Festival 2019 fotografieren lassen? Eure Bilder findet Ihr hier! | bilder mit Fotostrecke
Freak Valley Festival - 21.06.2019: Bereits Anfang der 1980er-Jahre gegründet, sind Corrosion Of Conformity nach diversen Personalwechseln und längeren Auszeiten immer noch im Rennen. 2019 hat die Band aus North Carolina etwas zu feiern: Ihr genreprägendes Album „Deliverance“ wird 25 Jahre alt. | video mit Video
Freak Valley Festival 2019 | video mit Video
Freak Valley Festival 2019: Interview mit Stagemanager Bastian "Basti" Brühl | video mit Video
Interview mit Frank Büdenbender von Rockfreaks e.V. auf dem Freak Valley Festival 2019 | video mit Video
Interview mit Klaus - Mädchen für alles auf dem Freak Valley Festival | video mit Video
Elke vom 'Saftladen' im Interview beim Freak Valley Festival 2019 | video mit Video
Interview auf dem Campingplatz beim Freak Valley Festival 2019 | video mit Video
Der grundsympathische Ansatz der Freak Valley Festival-Macher überträgt sich Jahr für Jahr auf die Fans. Die Zuschauer*innen schätzen neben den Bands beim Freak Valley auch die Atmosphäre des Events. Das Miteinander dort ist familiär, international und entspannt. Impressionen vom Freak Valley 2019. | video mit Video
Fotos von Electric Moon, Brant Bjork, DeWolff, John Fairhurst Band und Spaceslug. | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Corrosion Of Conformity, Yob, A Place To Bury Strangers, King Buffalo, Tuber, Raketkanon und Pristine. | bilder mit Fotostrecke
Fotos von God Is An Astronaut, Wolfmother, Minami Deutsch, Monolord, The Vintage Caravan, Arc Of Ascent und Outsideinside. | bilder mit Fotostrecke
Möglichst jede Bühne auf dieser Welt zu ihrem Terrain zu machen - das ist das Ziel von A Place To Bury Strangers. Mit seinem treibenden, dichten Noise Rock gelingt das dem Trio aus New York in der Regel mit Bravour.
Sie tun, was sie gut können. Und sie wissen, was sie wollen. Arc Of Ascent definieren ihr Sounddreieck aus Stoner Rock, Psychedelic Rock und Doom Metal ganz klar. Bei dem Trio aus Neuseeland gilt: dröhnen, schwelgen, rocken.
Er war Gründungsmitglied bei Kyuss und spielte auch bei Fu Manchu Schlagzeug. Für seinen Kumpel Josh Homme fungierte er als Impulsgeber bei der Gründung der Queens Of The Stone Age. Brant Bjork, seit 1999 solo unterwegs, gehört zu den Wegbereitern des Stoner Rock. Für viele ist er der „Godfather“ des Genres.
Bereits Anfang der 1980er-Jahre gegründet, sind Corrosion Of Conformity nach diversen Personalwechseln und längeren Auszeiten immer noch im Rennen. 2019 hatte die Band aus North Carolina etwas zu feiern: Ihr genreprägendes Album „Deliverance“ wurde 25 Jahre alt.
Zum Zeitpunkt ihres ersten Plattenvertrages, 2008, war Schlagzeuger Luka van de Poel erst 14, Gitarrist Pablo van de Poel 16, Keyboarder Robin Piso 17 Jahre alt. Trotz ihrer Jugend galten die Niederländer schnell als die große Hoffnung wilden, psychedelischen Sixties-Blues-Rocks, der die Hörer mitnahm in eine Zeit, in der Led Zeppelin, Cream und Deep Purple die Welt beherrschten.
Richtung Unendlichkeit durch ein Kontinuum der Klänge, bei der Zeit keine Rolle spielt. Weil Electric Moon davon einfach mehr als genug haben und sie ihren Sound zwischen Psychedelic, Kraut- und Spacerock mit ganz langem Atem zelebrieren.
Mächtige, überwiegend instrumentale Klangwelten, in denen Gitarren auf keinen Fall wie Kettensägen klingen sollen. Das ist der Ansatz, den God Is An Astronaut in ihren epischen Post Rock packen. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie man sie gerne hätte, haben sie dabei stets eingepreist.
Knarzig, knurrig und geerdet: John Fairhurst packt das alte Genre Bluesrock in eine Kiste mit Sägespänen. Die rüttelt der englische Musiker ordentlich durch und pumpt so und mit politischem Bewusstsein neue Impulse in ein traditionelles Genre.
Mit ihrer Liebe für wabernde Klänge, die sich in weiten Soundlandschaften pudelwohl fühlen, transportieren King Buffalo mit ihrem Psychedelic Rock rauschhafte Elemente aus den 1970ern ins Hier und Jetzt.
Wenn Minami Deutsch loslegen, dampft aus jedem Takt der Atem deutscher Musikgeschichte. Die Krautrock-Band aus Tokio rattert gekonnt auf der Schiene minimaler Soundverschiebungen. Auf der Loop-Achterbahn huldigt sie mit repetitiven Rhythmen großen Vorbildern wie Can und NEU!.
Tonnenschwere Gitarrenriffs, der Mut zur Monotonie und ein Sound, der mit tranceartigem Gesang meistens in eine Richtung zielt: tief in die Magengrube. Für Monolord ist Hektik keine relevante Kategorie. Für ihre Reise Richtung Unendlichkeit hat die Band aus Schweden mit ihrem Doom Metal ewig Zeit.
Sie haben sich nach einem legendären Album der amerikanischen Rockband Blue Cheer benannt. Outsideinside wissen aber nicht nur bei der Namensgebung, was sie wollen. Sondern auch beim eigenen Sound. Die Band aus Pittsburgh spielt klassischen Hard Rock im 70er-Style und garniert diesen mit souligem Boogie Rock.
Heidi Solheim ist eine Frau mit vielen Eigenschaften und hat jede Menge Talente. Als Frontfrau und kreativer Kopf bestimmt sie den Kurs des Bluesrock-Dampfers Pristine. Außerdem hat die Norwegerin an einem Musikkonservatorium Gesang studiert. Hin und wieder ist sie solo unterwegs – und wenn sie Zeit und Muße hat, schreibt sie auch noch Kindermusik.
Klingende Infernos, Kauderwelsch-Texte und ein Soundstreifen, auf dem sich diverse Styles mal überholen, mal gegenseitig ausbremsen: Raketkanon verquirlen Noiserock, Electro, Hardcore und noch einiges mehr. Einzige Konstante dabei: Die Grenzen ihres selbst konstruierten Wahnsinns werden immer wieder neu ausgelotet.
Natürlich kennt auch der Sound von Spaceslug zwischen Stoner Rock und Psychedelia verschiedene Erregungszustände. Der Lieblingsmodus des polnischen Trios ist aber ohne Frage der, in dem epische Momente durch diverse Galaxien schweben.
Darf’s ein bisschen tiefer sein? Das ist eine entscheidende Frage im Kontext der griechischen Stoner-Rock-Band Tuber. Die Antwort der Musiker: unbedingt, immer – und immer wieder gerne. Die Band um die Brüder Nickos und Yannis Gerosthatos setzt auf die Kraft der tiefer gestimmten Gitarren.
Als The Vintage Caravan 2012 ihr erstes Festival spielten, mussten ihre Eltern mitkommen, damit sie überhaupt in die Halle kamen. Mittlerweile sind die isländischen Musiker alle volljährig. Und machen weiterhin das, was sie sie schon als Teenager gemacht haben: klassischen Hard-Rock-Sound gekonnt in der Gegenwart platzieren.
Eigentlich machen Wolfmother nicht viel anders als ihre Vorbilder. Wenn die Band um Sänger und Gitarrist Andrew Stockdale allerdings ihre Helden huldigt und für Bands wie Black Sabbath, Aerosmith, Led Zeppelin und AC/DC den roten Songteppich ausrollt, zeichnet sie allerhand aus. Frisch wie der junge Morgen pumpen Wolfmother viel Energie in traditionelle Klangkessel.
Vier Tracks, über eine Stunde Spielzeit. Wenn Yob auf ihren Alben mit ihrer Version von Doom Metal loslegen, lassen sie sich auf keinen Fall stressen. Mit Eingängigkeit hat die Band aus Oregon nichts am Hut, mit erhabenen Doom-Walzen und ausführlichem Wandeln auf den Pfaden der Dunkelheit dagegen jede Menge.