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Bereits zum 44. Mal haben die Leverkusener Jazztage stattgefunden. Vom 04. bis zum 12. November 2023 standen sie wieder frisch und quicklebendig für das, wofür sie seit Mitte der 90er-Jahre bekannt sind: für stilistische Offenht. Neben Jazz haben auch Funk, Soul, Blues, Latin, Rock, Pop, HipHop und elektronische Musik ihren festen Platz im Programm.
Aus Lee Fields strömt Soulmusik, so frei und unablässig wie die Liebe Gottes. Er ist wohl der größte reine Soul-Sänger der Gegenwart. In einer Zeit, in der die Lebensdauer eines Künstlers weitgehend von Posen und Trends abhängt, hat er bewiesen, dass er eine unangreifbare Naturgewalt ist. | video mit Video
Liv Warfield war im Ensemble von The New Power Generation, der Begleitband von Prince. Im Kontext von Roadcase Royale ist sie als Sängerin zuständig für Rock, Country und R&B – und als Solokünstlerin bringt sie mit energiegeladener Stimme Funk und Soul auf die Bühne. | video mit Video
Nik West gilt – nicht erst seit sie für Quincy Jones oder Prince Bass spielte – als talentierteste Nachwuchsbassistin der Gegenwart. Talent und Charisma gehen bei ihr Hand in Hand. | video mit Video
Beth Hart ist eine Naturgewalt. Die Sängerin aus Los Angeles besticht durch ihr authentisches Auftreten und eine unvergleichliche Intensität und Energie auf der Bühne. | video mit Video
Mit neuer Band und einem neuen Studio Album möchte Henrik Freischlader auf die Bühnen der Clubs und Festivals zurückkehren. Die Fans können sich auf intensive Konzerte freuen, bei denen musikalisch aufgeholt wird, was in den letzten Jahren vermisst wurde. Es wird wieder rockiger und natürlich auch etwas lauter als im Internet. | video mit Video
William Prince erzählt in seinen von Folk und Country inspirierten Songs von den schönen Möglichkeiten und den schnöden Zumutungen des alltäglichen Lebens. Dabei hat er einen sanften Sound, bei dem das Prasseln eines Lagerfeuers stets serienmäßig mit eingebaut ist. | video mit Video
Im Verbund mit dem Kontrabassisten Haggai Cohen-Milo und dem Schlagzeuger Amir Bresler vereinigt Omer Klein Modern Jazz mit traditioneller Musik seiner orientalischen Kultur. | video mit Video
Matthew Whitaker ist bereits mit Anfang 20 ein etablierter Klavier-, Keyboard- und Hammondorgelspieler. Er bewegt sich als Musiker zwischen Jazz, Gospel und Soul und trat unter anderem schon als Support für Gregory Porter auf. | video mit Video
Fotos von Nighthawks | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Afra Kane | bilder mit Fotostrecke
Fotos von William Prince | bilder mit Fotostrecke
Fotos vom Tingvall Trio | bilder mit Fotostrecke
Fotos vom Omer Klein Trio | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Noise Adventures | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Steve Gadd | bilder mit Fotostrecke
Fotos von WDR Big Band: Makoto Ozone | bilder mit Fotostrecke
Fotos von John Scofield Trio | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Bill Frisell Trio | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Discovery Collective | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Cory Henry | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Matthew Whitaker | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Michael Mayo | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Richard Bona | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Nik West | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Kinga Glyk | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Lee Fields & The Expressions | bilder mit Fotostrecke
Fotos von LiV Warfield | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Anika Nilles | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Mario Biondi | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Kurt Elling | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Mica Millar | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Beth Hart | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Henrik Freischlader | bilder mit Fotostrecke
Wenn es einen deutschen Gitarristen gibt, der sich von den neuen internationalen Top-Stars der Blues-Rock-Szene nicht in den Schatten stellen lässt, so dürfte es Henrik Freischlader sein. Der gebürtige Wuppertaler wird weltweit zu den größten Talenten gezählt, die der Blues in den letzten Jahren hervorgebracht hat.
Beth Hart ist eine Naturgewalt. Die Sängerin aus Los Angeles besticht durch ihr authentisches Auftreten und eine unvergleichliche Intensität und Energie auf der Bühne. Von laut bis leise, von hart rockend bis herzzerreißend beherrscht sie die komplette Klaviatur des Blues Rock.
Mica Millar hat ihr Debütalbum „Heaven Knows“ in den Abbey Road Studios aufgenommen. Als klassische Soulsängerin vereint sie darauf kraftvoll das Beste aus diversen Vintage-Musikwelten: eben Soul, den legendären Motown Sound sowie Blues und Gospel.
Er ist zweifacher Grammy-Preisträger und gehört zu den besten Jazzvokalisten weltweit. Was Kurt Elling aber vor allem auszeichnet: Der US-Amerikaner kann mit seiner Stimme – einem satten Bariton, der vier Oktaven umfasst – seine Zuhörer*innen förmlich umarmen.
Eine Konstante ist bei Mario Biondi immer vorrätig. Ganz gleich, ob er die Songs anderer Künstler*innen interpretiert oder eigene Lieder singt: Er hat dabei den Soul im Leib und die Satin-Bettwäsche serienmäßig auf den Stimmbändern.
Anika Nilles ist eine wunderbare Erscheinung in der männerdominierten Schlagzeugwelt und kann einen Spruch wirklich nicht mehr hören: „Nicht schlecht für ‘ne Frau“. Die Mannheimerin kombiniert in ihrem Schlagzeugspiel rhythmische Intelligenz mit dringlicher Spielfreude.
Liv Warfield war im Ensemble von The New Power Generation, der Begleitband von Prince. Im Kontext von Roadcase Royale ist sie als Sängerin zuständig für Rock, Country und R&B – und als Solokünstlerin bringt sie mit energiegeladener Stimme Funk und Soul auf die Bühne.
Aus Lee Fields strömt Soulmusik, so frei und unablässig wie die Liebe Gottes. Er ist wohl der größte reine Soul-Sänger der Gegenwart. In einer Zeit, in der die Lebensdauer eines Künstlers weitgehend von Posen und Trends abhängt, hat er bewiesen, dass er eine unangreifbare Naturgewalt ist.
Die polnische E-Bassistin Kinga Glyk zählt zu den größten Nachwuchstalenten der europäischen Jazzszene und erobert mit erstaunlich hohem Tempo die Jazzfestivals auf der ganzen Welt. Ihre Kompositionen klingen nach Fusion-Jazz oder Blues-Rock der Gegenwart und lassen genug Raum für ihre virtuosen Improvisationen.
Nik West gilt - nicht erst seit sie für Quincy Jones oder Prince Bass spielte - als talentierteste Nachwuchsbassistin der Gegenwart. Talent und Charisma gehen bei ihr Hand in Hand.
Richard Bona ist ein famoser Bassist. Als Multiinstrumentalist kann er auch Gitarre, Sitar, Percussion und Keyboard spielen und bewegt sich als kreativer Weltenbummler gekonnt zwischen Welt-, Jazz- und Afropop-Musik.
Mit Hilfe des Looper-Pedals konserviert Michael Mayo das gerade erst Gesungene, multipliziert seine Stimme, mit der er sich zwischen Jazz, Soul und R&B bewegt. So entsteht ein Ein-Mann-Chor – mit Mayos Live-Stimme in der ersten und den Loops in Reihe zwei bis zehn.
Matthew Whitaker ist bereits mit Anfang 20 ein etablierter Klavier-, Keyboard- und Hammondorgelspieler. Er bewegt sich als Musiker zwischen Jazz, Gospel und Soul und trat unter anderem schon als Support für Gregory Porter auf.
Die Hammondorgel und das Klavier sind die Lieblingsinstrumente von Cory Henry. Als etablierter Tastenspieler bewegt er sich stilsicher zwischen Jazz, Gospel, Soul und R&B.
Discovery Collective, allesamt in ihren frühen 20ern und noch in musikalischer Ausbildung, entwerfen ein komplexes Klangbild. Drum ‘n‘ Bass, Fusion, Hard Rock und Modern Jazz sind die Zutaten, mit denen das Quintett unkonventionelle Strukturen und komplexe Rhythmen auf die Bühne bringt.
Bill Frisell hat sich mit seinem schwebenden, zarten Gitarrenspiel zwischen Jazz, Filmmusiken, Pop und Neuer Musik ein unverwechselbares Profil erspielt. Er ist ein stiller Star mit einem eigenen, charakteristischen Klang, der zwischen Innehalten und Intimität changiert.
Unterwegs zwischen Jazz, Jazzrock, Funk, Soul, Blues und Rock, ist der Gitarrist John Scofield vor allem für seine „Inside-OutSide“-Improvisationen berühmt. Bei denen bricht er spontan aus der eigentlichen Tonart aus – um kehrt dann, ebenso spontan, wieder zur ursprünglichen Tonart zurück.
Die WDR Big Band ist eines der erfolgreichsten Jazzorchester Europas. Schon mehrfach hat sie für ihre Produktionen einen Grammy gewonnen. Jedes Mitglied der Big Band ist eine Solistin oder ein Solist mit unverkennbarem Stil.
Mit seiner Technik und seiner Musikalität ist Steve Gadd in diversen Musikstilen zu Hause. Und seinen Platz in der perkussiven Kunst hat Steve Gadd auf ewig sicher: Die Grooves, die er in Paul Simons „50 Ways To Leave Your Lover“ spielte, haben Generationen von Schlagzeuger*innen beeindruckt.
20 Jahre lang prägte der Mann mit dem Hut als Festivalleiter die Leverkusener Jazztage. Mittlerweile steht Eckhard Meszelinsky als Saxofonist selbst auf der Bühne und hat mit Noise Adventures ein Projekt am Start, das auf behutsame Weise Artrock, Avantgarde Jazz und World Musik vereint.
Im Verbund mit dem Kontrabassisten Haggai Cohen-Milo und dem Schlagzeuger Amir Bresler vereinigt Omer Klein Modern Jazz mit traditioneller Musik seiner orientalischen Kultur; mit den anderen beiden Musikern tritt er dabei immer wieder in energiegeladene Dialoge.
Mit großer Spielfreude lotet das Tingvall Trio die Möglichkeiten des Genres Jazz immer wieder aufs Neue aus. Dabei steht melodische Eleganz von skandinavisch geprägtem Jazz gleichberechtigt neben farbenfrohen Latin-Sounds und druckvollem Rock.
William Prince erzählt in seinen von Folk und Country inspirierten Songs von den schönen Möglichkeiten und den schnöden Zumutungen des alltäglichen Lebens. Dabei hat er einen sanften Sound, bei dem das Prasseln eines Lagerfeuers stets serienmäßig mit eingebaut ist.
Afra Kane ist Sängerin, Pianistin und Komponistin. Vor allem aber ist sie eine stilistische Grenzgängerin, die vermeintliche Gegensätze spielerisch leicht überwindet und mit ihrer Stimme auf elegante Weise Jazz, Soul, Gospel miteinander verschmilzt.
Die Nu-Jazz-Formation Nighthawks inszeniert Soundscapes, die sich großflächig über die Schotterpiste urbanen Lebens legen. Und sie produziert pulsierende Beats, die die Taktung des Großstadtgewusels permanent aufsaugen.