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Die Leverkusener Jazztage standen 2018 kurz vor einem runden Geburtstag: Bereits zum 39. Mal ging die Veranstaltung im November über die Bühnen der Stadt am Rhein. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Event auch international längst einen hervorragenden Ruf erspielt und stand 2018 erneut und frisch wie eh und je für das, wofür es seit Mitte der 90er-Jahre steht: für stilistische Offenheit.
Leverkusener Jazztage - 14. November 2018: Da waren es nur noch zwei: Morcheeba, Mitte der Neunziger in London gegründet, sind seit "Blaze Away" als Duo unterwegs. Nachdem Paul Godfrey die Formation verlassen hat, bleiben Ross Godfrey und Skye Edwards auch zu zweit dem Soundkonzept der Band treu. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 17. November 2018: Seit 2001 stehen die Musiker von Electro Deluxe – sechs Franzosen und der amerikanische Sänger James Conley – zusammen auf der Bühne. Voluminös, üppig und präzise arrangiert ist dabei der Sound des Septetts, der sich energiegeladen aus dem Jazz der 70er-Jahre, Funk und HipHop der 90er und aktuellen Electro-Klängen speist. Wer einmal gehört hat, wie Electro Deluxe den Bee-Gees-Klassiker „Stayin’ Alive“ bearbeiten und aus dem Disco-Song ein veritables Funk-Feuerwerk machen, weiß: Stillstehen ist dabei ein Ding der Unmöglichkeit, Tanzen ein schönes Muss. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 17. November 2018: Wo Myles Sanko ist, strahlt und funkelt das Rampenlicht von Jazz, Soul und Funk. Möglicherweise fungiert er als geschmeidige Verbindung zwischen Gregory Porter und Michael Kiwanuka. Ganz sicher aber ist Myles Sanko der Typ, der sowohl akustisch wie optisch vor allem eins macht: „bella figura“. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 17. November 2018: Charles Pasi, 1984 in Paris geboren, studierte am „Saint College of Music“ in Rom und an der Pariser Jazzschule „CIM“ und legt Wert darauf, sein stilistisches Potenzial weit aufzufächern. Er spielte als Sideman in der Band von Carla Bruni, trat als Support für Maceo Parker und Zaz auf – und setzt neben seiner Stimme hier wie da seine Bluesharp ein. Vorbild für Pasi ist dabei Bob Dylan. Keineswegs aber wegen dessen Virtuosität: „Dylans Harmonikaspiel ist furchtbar. Er hat seinen eigenen Stil, aber er trifft wirklich keinen Ton“. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 13. November 2018: Die Stimme der 1989 in Nashville, Tennessee, geborenen Künstlerin, die 2016 „Soul Eyes“ ihr Debütalbum veröffentlichte, klingt mal rauchig und verrucht, mal sanft und einschmeichelnd. Und dann auch wieder so, wie es ihr Mentor und Bewunderer, der 2016 verstorbene Musiker Prince, im Zusammenhang mit Winterwetter einsortierte: „Sie hat eine Stimme, die Schnee zum Schmelzen bringen könnte“. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 13. November 2018: Um Musik zu machen, braucht man nicht unbedingt Instrumente. Zumindest dann nicht, wenn man die Sache mit dem „Vocal Play“ draufhat. „Vocal Play“ – so nennen die sieben New Yorker von Naturally 7 ihre Kunstfertigkeit, allein mit der Kraft menschlicher Stimmen Instrumente zu imitieren. | video mit Video
Stilistisch breit gefächert wie eh und je, haben TripHop-Klänge, Down- und Breakbeats bei Morcheeba weiterhin genauso ein festes Zuhause wie Pop, Dub und Soul. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 14. November 2018: Zwei Dinge mag Laila Biali in ihrem Schaffen überhaupt nicht: Engstirnigkeit und Prinzipienreiterei. Deshalb setzt die kanadische Sängerin, Songwriterin und Pianistin mit ihrer Musik gleichermaßen auf leicht zugänglichen Pop und die spielerische Varianz des Jazz. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 14. November 2018: Mit der Süßwarenbranche haben die sieben Männer von Electro Deluxe nichts am Hut. Und doch kann man ohne Frage behaupten: Mit ihrer Melange aus Jazz, Funk, HipHop und Electro klingt die französische Formation so knackig und bissfest, wie gebrannte Mandeln schmecken. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 12. November 2018: Zwei Männer, ein Plan: 2003 hatten Randy Brecker und Bill Evans eine Idee, die bis heute trägt und sie immer wieder an- und umtreibt. Mit „Soulbop“ gründeten sie eine Band, die verschiedenste Einflüsse nutzt und jedes Jahr andere Mitglieder hat. Mit wechselnden Musikern speist sich der Klangkosmos neben Jazz aus Soul, Funk, Rock und Americana. Bei den Leverkusener Jazztagen 2018 ist als Special Guest von Soulbop XL der englische Schlagzeuger Simon Phillips mit dabei, der schon für so unterschiedliche Musikerinnen und Musiker wie France Gall, The Who und Judas Priest hinter dem Drum Kit saß. | video mit Video
Leverkusener Jazztage - 12. November 2018: Bei der Mike Stern Band handelt es sich ohne Frage um eine Supergroup. Nicht nur Namensgeber und Gitarrist Mike Stern hat während seiner Karriere mit Musikern aus unterschiedlichsten Genres zusammengespielt. Auch die anderen Bandmitglieder waren – und sind – mannigfaltig unterwegs. Und wenn die Herren Stern, Jones, Carlock und Malach mit all ihrer Berufserfahrung und geballten Kreativität zusammen loslegen, ist das auch aller Ehren wert. | video mit Video
Fotos von Morcheeba | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Laila Biali | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Randy Breckers und Bill Evans' Soulbop XL | bilder mit Fotostrecke
Fotos von der Mike Stern Band | bilder mit Fotostrecke
Fotos vom NuH[u]ssel Orchestra | bilder mit Fotostrecke
Fotos von WDR Big Band feat. Kandace Springs | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Naturally 7 | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Myles Sanko | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Electro Deluxe | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Charles Pasi | bilder mit Fotostrecke
Mit der Süßwarenbranche haben die sieben Männer von Electro Deluxe nichts am Hut. Und doch kann man ohne Frage behaupten: Mit ihrer Melange aus Jazz, Funk, HipHop und Electro klingt die französische Formation so knackig und bissfest, wie gebrannte Mandeln schmecken.
Bei der Mike Stern Band handelt es sich ohne Frage um eine Supergroup. Nicht nur Namensgeber und Gitarrist Mike Stern hat während seiner Karriere mit Musikern aus unterschiedlichsten Genres zusammengespielt. Auch die anderen Bandmitglieder waren – und sind – mannigfaltig unterwegs.
Zwei Männer, ein Plan: 2003 hatten Randy Brecker und Bill Evans eine Idee, die bis heute trägt und sie immer wieder an- und umtreibt. Mit „Soulbop“ gründeten sie eine Band, die verschiedenste Einflüsse nutzt und jedes Jahr andere Mitglieder hat.
Ganz gleich, welchen Sound der Schlagzeuger und Komponist Wanja C. Hasselmann kreiert, eins ist immer das Ziel: urban soll es klingen. Zu den Styles, die der Hamburger Musiker mit seinem 2015 gegründeten NuH(u)ssel Orchestra im Großstadtgetriebe verortet, zählen Jazz, HipHop, Rock und Funk.
Um Musik zu machen, braucht man nicht unbedingt Instrumente. Zumindest dann nicht, wenn man die Sache mit dem „Vocal Play“ draufhat. „Vocal Play“ – so nennen die sieben New Yorker von Naturally 7 ihre Kunstfertigkeit, allein mit der Kraft menschlicher Stimmen Instrumente zu imitieren.
Die WDR Big Band ist eines der erfolgreichsten Jazzorchester Europas. Schon mehrfach hat sie für ihre Produktionen einen Grammy gewonnen. Jedes Mitglied der Big Band ist eine Solistin oder ein Solist mit unverkennbarem Stil.
Da waren es nur noch zwei: Morcheeba, Mitte der Neunziger in London gegründet, sind seit „Blaze Away“ als Duo unterwegs. Nachdem Paul Godfrey die Formation verlassen hat, bleiben Ross Godfrey und Skye Edwards auch zu zweit dem Soundkonzept der Band treu.
Zwei Dinge mag Laila Biali in ihrem Schaffen überhaupt nicht: Engstirnigkeit und Prinzipienreiterei. Deshalb setzt die kanadische Sängerin, Songwriterin und Pianistin mit ihrer Musik gleichermaßen auf leicht zugänglichen Pop und die spielerische Varianz des Jazz.
Der Mann hört sich fantastisch an und sieht bei der Ausübung seines Berufs in perfekt sitzenden Anzügen auch noch verdammt gut aus. Myles Sankos Stimme ist kraftvoll, dynamisch und energieladen, changiert zwischen Jazz, Soul und Funk – und wirkt in Kombination mit seinem eleganten Äußeren stets wie aus dem Ei gepellt.
Eins kann Charles Pasi überhaupt nicht leiden: Schubladendenken. Der französische Sänger und Mundharmonika-Spieler mag es nicht, als Soul- oder Bluesman, Jazzer oder Rocker einsortiert zu werden. Das Entscheidende sei, so Pasi, verschiedene Styles miteinander zu verbinden.