Außenansicht des gotischen Altenberger Doms

Eintritt für den Kölner Dom 10 NRW-Kirchen, die auch sehenswert (und gratis) sind

Köln ist weltweit bekannt für seinen Dom, aber in der Nähe warten noch einige andere Kirchenschätze darauf, entdeckt zu werden - ohne dafür Geld zu verlangen.

Ja, der Kölner Dom ist Weltkulturerbe und steht auf fast jeder touristischen Must-See-Liste. Die einzige sehenswerte Kirche im Umkreis ist dieser Dom aber bei Weitem nicht. Wir haben einige großartige Sakralbauten rausgesucht, die unbedingt einen Besuch wert sind. Von beeindruckenden Kathedralen bis zu kleinen versteckten Kapellen; von opulent barockem oder romanischem Flair bis zur Schlichtheit des Brutalismus ist für jeden und jede etwas dabei. Für alle gilt: Der Eintritt ist frei.

Wunderschöne Kirchen - ganz ohne Eintritt

Der Aachener Dom, im Vordegrund ein Platz mit Menschen

Der Aachener Dom steht seinem Kölner Kollegen in nichts nach. Auch diese Kathedrale hat Welterbe-Status und gilt als eines der besterhaltenen Bauwerke aus karolingischer Zeit. Besonderes Highlight: die Schatzkammer. Letztes Jahr haben etwa 1,25 Millionen Menschen den Aachener Dom besucht.

Bonner Münster

Das Bonner Münster heißt seit den 1950er Jahren Basilika Minor. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und gerade frisch saniert. Schon zu Römerzeiten war der Ort eine Kultstätte. Über die Jahrtausende wurde diese Basilika immer wieder umgebaut und verändert, so dass heute Spuren aus ganz verschiedenen Epochen zu finden sind. Der Außenbereich beherbergt verschiedene Denkmäler und Kunstwerke.

Außenansicht vom Altenberger Dom in Odenthal, umgeben von Grün.

Der Altenberger Dom gilt als eine der schönsten gotischen Kirchen in Deutschland. Französische Zisterziensermönche wählten Anfang des 12. Jahrhunderts das idyllisch-grüne Tal der Dhünn, um hier ein neues Kloster zu gründen. Nicht nur Architektur und Atmosphäre des Altenberger Doms sind eine Reise wert - die Kirche hat sich auch zu einem europäischen Zentrum der Kirchenmusik entwickelt.

Der St. Paulus Dom in Münster

Mehrfach zerstört - immer wieder aufgebaut. Der heutige gotische Bau des Paulus-Doms in Münster ist eine Wiederauferstehung früherer Dom-Bauten am selben Ort. Die ursprüngliche Stiftskirche markierte den Ursprung der Stadt. Mit besonderen Veranstaltungen lockt der Paulusdom ein breites Publikum. Das immersive Event Luminiscience mit einer auf die Kirchenräume abgestimmten Klang- und Lichtperformance war monatelang ausverkauft.

Paderborner Dom mit blauem Himmel im Hintergrund

Der Dom von Paderborn ist gleich drei Heiligen gewidmet: St. Maria, St. Liborius und St. Kilian. Der Westturm ragt 93 Meter in die Höhe. Die Krypta ist eine der größten Deutschlands - mit 32 mal 12 Metern. Paderborn ist im Übrigen auch drumherum eine Reise wert. Die urbane Flusslandschaft Pader wurde von der EU-Kommission mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

Außenansicht der Basilika Sankt Marien in Kevelaer, die sich in einer Glasfassade spiegelt.

Goldene Säulen, eine tiefblau bemalte Bogendecke und Buntglasfenster in allen Regenbogenfarben: Das ist die Marienbasilika in Kevelaer von innen. Die Kirche ist für ihre außergewöhnliche Orgel bekannt - und feiert diese mit einem erstklassigen Musik-Programm.

Wallfahrtskirche Maria in Velbert-Neviges

Der Mariendom in Velbert-Neviges ist seit Ende des 19. Jahrhunderts eine gut besuchte Wallfahrtskirche. Innen erzeugen Buntglasfenster eine fröhlich-farbige Stimmung. Außen spaltet der brutalistische Betonbau des Architekten Gottfried Böhm die Gemüter. Die einen loben ihn als Pilgerzelt, andere sprechen von einem Affenfelsen.

Der Kölner Dom und die Kirche Groß St. Martin nach Sonnenuntergang.

Wenn es in Köln nicht der Dom samt Eintritt werden soll, dann bietet sich die benachbarte Basilika Groß St. Martin an. Die steht schon seit dem 12. Jahrhundert. Wer Lust auf einen St-Martins-Umzug drumherum hat, sollte den Besuch für den November planen. Dann ziehen viele Kölner Schulen mit ihren Klassen durch das Viertel.

Außenansicht vom Quirinus-Muenster in Neuss.

St. Quirinus in der Innenstadt von Neuss ist ein Vorzeigebau der rheinischen Spätromantik - und besonders stolz auf seine Orgel. Die ist nach der Kölner Domorgel die größte im Erzbistum. Das große Geläut wurde bei einem Brand 1914 zerstört und dann neu angeschafft.

Außenansicht der Pfarrkirche Sankt Katharina in Blankenberg.

Ein Geheimtipp ist das kleine mittelalterliche Städtchen Blankenberg bei Hennef. Am Wochenende flanieren hier viele Besucher durch die Gassen und machen Pause in den gemütlichen Cafés - und besuchen die weiß leuchtende Pfarrkirche St. Marien. Die steht schon seit Mitte des 13. Jahrhunderts am höchsten Punkt des Städtchens.

Der Aachener Dom steht seinem Kölner Kollegen in nichts nach. Auch diese Kathedrale hat Welterbe-Status und gilt als eines der besterhaltenen Bauwerke aus karolingischer Zeit. Besonderes Highlight: die Schatzkammer. Letztes Jahr haben etwa 1,25 Millionen Menschen den Aachener Dom besucht.

Das Bonner Münster heißt seit den 1950er Jahren Basilika Minor. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und gerade frisch saniert. Schon zu Römerzeiten war der Ort eine Kultstätte. Über die Jahrtausende wurde diese Basilika immer wieder umgebaut und verändert, so dass heute Spuren aus ganz verschiedenen Epochen zu finden sind. Der Außenbereich beherbergt verschiedene Denkmäler und Kunstwerke.

Der Altenberger Dom gilt als eine der schönsten gotischen Kirchen in Deutschland. Französische Zisterziensermönche wählten Anfang des 12. Jahrhunderts das idyllisch-grüne Tal der Dhünn, um hier ein neues Kloster zu gründen. Nicht nur Architektur und Atmosphäre des Altenberger Doms sind eine Reise wert - die Kirche hat sich auch zu einem europäischen Zentrum der Kirchenmusik entwickelt.

Mehrfach zerstört - immer wieder aufgebaut. Der heutige gotische Bau des Paulus-Doms in Münster ist eine Wiederauferstehung früherer Dom-Bauten am selben Ort. Die ursprüngliche Stiftskirche markierte den Ursprung der Stadt. Mit besonderen Veranstaltungen lockt der Paulusdom ein breites Publikum. Das immersive Event Luminiscience mit einer auf die Kirchenräume abgestimmten Klang- und Lichtperformance war monatelang ausverkauft.

Der Dom von Paderborn ist gleich drei Heiligen gewidmet: St. Maria, St. Liborius und St. Kilian. Der Westturm ragt 93 Meter in die Höhe. Die Krypta ist eine der größten Deutschlands - mit 32 mal 12 Metern. Paderborn ist im Übrigen auch drumherum eine Reise wert. Die urbane Flusslandschaft Pader wurde von der EU-Kommission mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

Goldene Säulen, eine tiefblau bemalte Bogendecke und Buntglasfenster in allen Regenbogenfarben: Das ist die Marienbasilika in Kevelaer von innen. Die Kirche ist für ihre außergewöhnliche Orgel bekannt - und feiert diese mit einem erstklassigen Musik-Programm.

Der Mariendom in Velbert-Neviges ist seit Ende des 19. Jahrhunderts eine gut besuchte Wallfahrtskirche. Innen erzeugen Buntglasfenster eine fröhlich-farbige Stimmung. Außen spaltet der brutalistische Betonbau des Architekten Gottfried Böhm die Gemüter. Die einen loben ihn als Pilgerzelt, andere sprechen von einem Affenfelsen.

Wenn es in Köln nicht der Dom samt Eintritt werden soll, dann bietet sich die benachbarte Basilika Groß St. Martin an. Die steht schon seit dem 12. Jahrhundert. Wer Lust auf einen St-Martins-Umzug drumherum hat, sollte den Besuch für den November planen. Dann ziehen viele Kölner Schulen mit ihren Klassen durch das Viertel.

St. Quirinus in der Innenstadt von Neuss ist ein Vorzeigebau der rheinischen Spätromantik - und besonders stolz auf seine Orgel. Die ist nach der Kölner Domorgel die größte im Erzbistum. Das große Geläut wurde bei einem Brand 1914 zerstört und dann neu angeschafft.

Ein Geheimtipp ist das kleine mittelalterliche Städtchen Blankenberg bei Hennef. Am Wochenende flanieren hier viele Besucher durch die Gassen und machen Pause in den gemütlichen Cafés - und besuchen die weiß leuchtende Pfarrkirche St. Marien. Die steht schon seit Mitte des 13. Jahrhunderts am höchsten Punkt des Städtchens.

Kölner Dom mit Eintritt - was gibt es für Alternativen?

Westart | WDR 01.07.2026 07:32 Min. Verfügbar bis 01.07.2027 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Interview Westart mit Hiltrud Kier

Sendung: WDR 3, Westart, Interview Hiltrud Kier, 01.07.2026, 12:10 Uhr 

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