Alex wächst mit ihren Großeltern in einem kleinen Dorf in Unterfranken auf. Neben dem beschaulichen Alltagsleben faszinieren Alex im besonderen die fast in Vergessemheit geratenen Geschichten ihrer Großeltern. Davon inspiriert lauscht sie auch als Erwachsene den Erzählungen fremder älterer Menschen und initiiert in einem Berliner Seniorenheim eine Gesprächsrunde. In ihrem feinfühligen Roman "Tschikago" erzählt Alexandra Stahl vom Älterwerden, von Liebe und von einer menschlichen Verbundenheit, die über den Tod hinaus geht.