Verletzlichkeit macht den Menschen aus – besonders Kinder, sagt der Philosoph Giovanni Maio. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum er für eine Kultur der Sorge plädiert und darin eine gesamtsellschaftliche Aufgabe sieht.
Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
• Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23)
• Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45)
• Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01)
• Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50)
• Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45)
• Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20)
• Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20)
• Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58)
• Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50)
Literatur
• Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4
• Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3.
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
• Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen https://1.ard.de/philosophie-podcast-maio-verstaendigung
• Giovanni Maio: Verletzlichkeit https://1.ard.de/maio-verletzlichkeit
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Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er leitet aus der Verletzlichkeit von Kindern eine besondere Verantwortung für gute Entwicklungsbedingungen ab.
- Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23)
- Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45)
- Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01)
- Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50)
- Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45)
- Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20)
- Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20)
- Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58)
- Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50)
Literatur· Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4
· Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3.
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit.
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