Giovanni Maio: Verletzlichkeit der Kinder und wie sie umsorgt werden müssen

WDR 5 Das philosophische Radio 17.08.2026 54:52 Min. Verfügbar bis 15.08.2028 WDR 5

Verletzlichkeit macht den Menschen aus – besonders Kinder, sagt der Philosoph Giovanni Maio. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum er für eine Kultur der Sorge plädiert und darin eine gesamtsellschaftliche Aufgabe sieht.

Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. • Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23) • Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45) • Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01) • Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50) • Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45) • Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20) • Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20) • Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58) • Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50) Literatur • Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4 • Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen https://1.ard.de/philosophie-podcast-maio-verstaendigung • Giovanni Maio: Verletzlichkeit https://1.ard.de/maio-verletzlichkeit Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://sale-store.site/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit xx Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.


Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er leitet aus der Verletzlichkeit von Kindern eine besondere Verantwortung für gute Entwicklungsbedingungen ab.  
 
  • Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23)
  • Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45)
  • Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01)
  • Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50)
  • Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45)
  • Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20)
  • Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20)
  • Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58)
  • Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50)

Literatur
·        Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4
·        Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3.

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