Der Podcast zur politischen Meinungsbildung Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5

Politikum ist der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Wir bieten Orientierung, Impulse und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft – immer mit dem Humor, der die Welt erträglicher macht.

Unsere Hosts diskutieren mit Menschen aus Wissenschaft und Politik und mitten aus dem Leben über die Themen unserer komplizierten Zeit. Journalist:innen aus dem Politikum-Team schauen vorbei und erzählen, was sie gerade umtreibt. Und Ihre Meinung, liebe Community, ist dabei immer gefragt. Welche Argumente finden Sie abwegig, wo haben Sie mit uns gelacht oder welches Thema ist jetzt mal dran? Einfach an politikum@wdr.de schreiben oder eine Sprachnachricht an 0172 253 00 42 schicken.
 
"Politikum - Der Meinungspodcast" ist gut 20 Minuten lang und montags bis freitags ab 18.30 Uhr abrufbar. Abonnieren Sie uns, dann erhalten Sie jede neue Folge automatisch in Ihrer Podcast-App. 

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ESC-Boykott & Mütterrente

ESC-Boykott & Mütterrente Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 12.12.2025 21:07 Min. Verfügbar bis 12.12.2026 WDR 5

Statt die Mütterrente zu erhöhen, wäre es viel wichtiger ein System zu etablieren, in dem Frauen gar nicht darauf angewiesen sind, meint unsere Gesprächspartnerin. Außerdem: Immer mehr Länder boykottieren den ESC. Und: große Männer-Egos.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Der ESC 2026 in Wien steht schon jetzt unter besonderer Beobachtung. Im Fokus: die Teilnahme Israels. Spanien, Irland, Slowenien, Island und die Niederlande haben bereits einen ESC-Boykott angekündigt. Länder wie Belgien, Schweden und Finnland erwägen ebenfalls einen solchen Schritt. Host Carolin Courts fragt sich, welche Berechtigung diese eigentlich zwanglose Spaßveranstaltung noch hat, wenn sie weder Freude noch Frieden bereiten wird. (00:54)

Die Mütterrente ist zwar ein wichtiges Instrument, um Erziehungszeiten zu honorieren, aber das Ziel müsste eigentlich sein, die Mütterrente überflüssig zu machen, indem Erwerbstätigkeit von Frauen und eine gleichmäßigere Aufteilung der Sorgearbeit gefördert werden, meint Annica Gehlen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). (03:26)

Egal ob in der Botschaft in Windhoek oder im Generalkonsulat in Toronto – laut Anweisung des Auslandsministeriums muss künftig in allen Auslandsvertretungen Deutschlands ein Porträt des Chefs hängen. Satiriker Mathias Tretter befürchtet, dass sich Johannes Wadepuhl damit zur "Wurst" macht. (14:03)

Zum Jahresende zieht das Politikum-Team in mehreren Sonderfolgen Bilanz. Was hat Sie dieses Jahr bewegt, aufgeregt oder einfach nur traurig zurückgelassen? Senden Sie uns dazu eine Sprachnachricht an die 0172 2530042 oder schreiben Sie eine Mail an Politikum@wdr.de. (18:32 )

NATO-Generalsekretär Mark Rutte möchte die Mitgleidstaaten aufrütteln. Unser O-Ton der Woche. (19:28)

Regieren ohne Koalitionen & Gefährliche US-Sicherheitsstrategie

Regieren ohne Koalitionen & Gefährliche US-Sicherheitsstrategie Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 11.12.2025 22:00 Min. Verfügbar bis 11.12.2026 WDR 5

Die Zeiten des Durch-Regierens von Koalitionen sind vorbei, meint unser Gast. Gesetze sollten nicht mehr durch die Regierung, sondern vom gesamten Bundestag ausgehandelt werden. Außerdem: Strebt Trump einen hybriden Krieg gegen Europa wie Putin an?


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Das Klagerecht von Umweltverbänden will die Regierung einschränken, wenn es um wichtige Infrastrukturvorhaben geht. Obwohl Host Carolin Courts den Schutz der Artenvielfalt als sehr wichtig erachtet, kann sie der Priorisierung viel abgewinnen. (00:57)

Die Zeiten des Durch-Regierens sind vorbei. Schwache Mehrheiten und Dauer-Zank in den Koalitionen führen zu wenig belastbaren Kompromissen. Es wird Zeit, das System neu zu denken – und Gesetze nicht von der Regierung, sondern vom Bundestag aushandeln zu lassen, sagt unser heutiger Gesprächspartner, der Philosoph, Publizist und Unternehmer Jörg Phil Friedrich. (03:17)

Die Politikum-Community beschäftigt heute das Thema Nationalstolz. Wir freuen uns, wenn Sie uns etwas sagen wollen. Vielleicht schicken Sie uns eine Sprachnachricht? Das geht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172-253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (13:06)

Am Küchentisch sitzt unser Kollege Yassin Musharbash und diskutiert mit uns eine steile These, dass hybrider Krieg längst nicht nur von Russland betrieben wird – sondern auch von Donald Trump und seinem Weißen Haus. (14:34)

Positives zum Schluss: Nach wochenlangen Massenprotesten gegen Korruption tritt die bulgarische Regierung zurück. (20:53)

Transformation der Autobranche & Hoffnungsschimmer im Sudan

Transformation der Autobranche & Hoffnungsschimmer im Sudan Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 10.12.2025 22:59 Min. Verfügbar bis 10.12.2026 WDR 5

Die Politik konzentriert sich auf die großen Autokonzerne, statt sich um die vielen Autozulieferer zu kümmern, meint unser Gast. Außerdem erzählen wir eine kleine hoffnungsvolle Geschichte aus einem der schlimmsten Krisenherde dieser Welt, dem Sudan.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

15-Jährige verbringen in Deutschland im Schnitt fast 50 Stunden pro Woche vor dem Bildschirm. Oft vor TikTok oder Instagram-Videos, bei denen ein fragwürdiger Algorithmus bestimmt, was es zu sehen gibt. Das ist ein Problem, daher ist in Australien Social Media für unter 16-jährige ab sofort tabu. Doch Host Sebastian Moritz glaubt nicht, dass mit einem simplen Verbot das Problem gelöst ist. (00:57)

Die Autoindustrie ist ein fester Teil der wirtschaftlichen Identität Deutschlands und die die Bundesregierung tut eine Menge, um die angeschlagene Branche zu retten. Doch unser Gast hier im Politikum meint: Die Regierung konzentriert sich viel zu sehr auf die großen Konzerne, die kommen schon irgendwie klar. Der Ökonom Hanno Kempermann vom Institut der deutschen Wirtschaft sagt, viel wichtiger wäre es, auf die kleinen Autozulieferer zu schauen. (03:20)

In der Politikum-Community wir das Thema Bürgerbefragung zur Olympiabewerbung diskutiert. Falls Sie auch etwas hören, bei dem sich Widerspruch bei Ihnen regt, Sie zustimmen oder ergänzen wollen, dann senden Sie uns eine Sprachnachricht an die 0172 2530042 oder eine Mail an Politikum@wdr.de. (13:57)

Kollegin Anna Osius ist Nahost- und Nordafrika-Korrespondentin der ARD. Sie ist zu Gast am Politikum-Küchentisch und hat eine Geschichte aus dem Sudan mitgebracht, die ihr einerseits Hoffnung macht - andererseits aber auch zeigt, mit welchem Zynismus wir häufig mit den großen Krisen dieser Welt umgehen. (15:24)

Außerdem zum Schluss: Linken-Politikerin Heidi Reichinnek outet sich, dass sie wie viele Frauen unter starker Migräne leidet. Damit zeigt sie, dass diese Krankheit auch ein Politikum ist. (21:48)

EU mit Nationalstolz vereinbar & Olympia-Befragung zu teuer

EU mit Nationalstolz vereinbar & Olympia-Befragung zu teuer Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 09.12.2025 21:57 Min. Verfügbar bis 09.12.2026 WDR 5

Die europäische Idee ist mit Nationalstolz in den Mitgliedsstaaten vereinbar, meint unser Gast. Unsere Kommentatorin findet Bürgerbeteiligung im Vorfeld der Olympia-Bewerbung überflüssig. Vorher muss unser Host Philipp Anft nochmal etwas über Merz und die Stadtbild-Debatte sagen.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Sechs Wochen nach Beginn der Stadtbild-Debatte hat es der Bundeskanzler nun differenzierter versucht. Eigentlich war unser Host schon versucht, ihn dafür zu loben. Doch dann hat Merz direkt wieder eingerissen, was er zuvor aufgebaut hatte. Schade, findet Philipp Anft. (00:55)

Eigentlich gelten Nationalstolz und ein größeres Verschmelzen auf europäischer Ebene als Antagonisten. Das ist aber nicht zwingend richtig, meint der österreichische Historiker Arthur Krön. Er findet, man kann die emotionale Verbundenheit zum Nationalstaat für die europäische Integration nutzbar machen. (03:27)

In der vorigen Podcast-Ausgabe hatte sich Host Carolin Courts nach ihren Erfahrungen bei der Facharztsuche kritisch über das deutsche Gesundheitssystem ausgelassen. Einem Hörer ging diese Kritik deutlich zu weit - und auch am Punkt vorbei: "Ineffizient ist das deutsche Gesundheitssystem nicht, weil es nicht jedem Wunsch nach einem Facharzttermin sofort nachkommt, sondern weil trotz der hohen Kosten es nicht gelingt, die Lebenserwartung in Deutschland zu erhöhen und die sogenannten Volkskrankheiten in den Griff zu bekommen. Warum dies so ist, hat sehr vielschichtige Gründe." Falls Sie auch etwas hören, bei dem sich Ihr Widerspruch regt - oder Sie zustimmen oder ergänzen wollen, nur zu: Lassen Sie uns eine Sprachnachricht da unter der 0172 2530042 oder schreiben Sie eine Mail an Politikum@wdr.de. (13:26)

Die Diskussion um eine Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region kommt gerade so richtig in Gang. Letzte Volte darin: Die Menschen sollen über die Spiele abstimmen, 10 Millionen Euro soll das kosten. Küchentisch-Kommentatorin Lena Sterz findet das absurd. Wer ihr nicht glaubt, dem bietet sie Führungen durch die Turnhallen und Schulen der Region an. Da wäre aus ihrer Sicht jeder Euro gut angelegt - nicht aber in einer Volksbefragung. (14:36)

Die EU-Kommission hat eine Strafzahlung von 120 Millionen Euro gegen Elon Musks Social-Plattform X verhängt:
Die Plattform sei in mehreren Punkten zu intransparent - und verstoße damit gegen den neuen Digital Services Act der EU. Eine gute Nachricht, findet Philipp Anft. (20:46)

Von Geflüchteten profitieren & Verschärfter Einbürgerungstest

Von Geflüchteten profitieren & Verschärfter Einbürgerungstest Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 08.12.2025 21:54 Min. Verfügbar bis 08.12.2026 WDR 5

Deutschland profitiert von Geflüchteten aus Syrien, meint unsere Gesprächspartnerin. Außerdem: Im Einbürgerungstest müssen auch Fragen zum jüdischen Leben beantwortet werden. Und: steigende Gesundheitskosten.


Und darum geht es im Meinungspodcast heute im Detail:

Entgegen der Beteuerungen von Gesundheitsministerin Nina Warken werden die Beiträge für die gesetzlich Versicherten im nächsten Jahr weiter steigen. Host Carolin Courts findet, dass das so nicht weitergehen darf. (01:05)

Vor genau einem Jahr ist die Schreckensherrschaft der Familie Al-Assad mit dem Sturz des Machthabers Baschar Al-Assad zu Ende gegangen. Auch der Bürgerkrieg war damit nach 13 Jahren beendet. Aber unsere heutige Gesprächspartnerin hält nichts davon, wenn möglichst viele Syrerinnen und Syrer Deutschland jetzt schnell wieder verlassen. Rund 950.000 sind noch hier. Und Dr. Bente Scheller meint: Das ist gut für unser Land. Sie leitet das Referat Nahost und Nordafrika bei der Heinrich-Böll-Stiftung. (03:30)

Das Thema Rente bewegt weiterhin unsere Community. Wenn auch Sie eine Rückmeldung zu unseren Themen haben, dann gerne per Sprachnachricht an die 0172 253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (13:15)

Wer eingebürgert werden will, muss eine Art Ethik-Check bestehen. Im Einbürgerungstest werden auch Fragen zum jüdischen Leben gestellt. Das soll mögliche antisemitische Haltungen bei den Antragstellern offenbaren. Ob das funktionieren kann, weiß unser Kollege Clemens Hoffmann. (14:45)

Am Ende freut sich Host Carolin Courts über die gesunkenen Zahl der Staatenlosen in Deutschland. (20:48)

Populismus nicht wegregierbar & Köln greift nach Olympia

Populismus nicht wegregierbar & Köln greift nach Olympia Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 05.12.2025 20:48 Min. Verfügbar bis 05.12.2026 WDR 5

Selbst, wenn der Staat sehr gut funktioniert, wird das alleine autoritären Populismus nicht eindämmen, meint unser Gast. Unser Satiriker kümmert sich um Olympia in Kölle. Und unser Host um die Schüler-Demos gegen die Wehrpflicht.


Darum geht es im heutigen Meinungspodcast im Detail:

In vielen Städten haben Schülerinnen und Schüler heute gegen das neue Wehrdienst-Gesetz demonstriert. Die Diskussion, ob das während der Unterrichtszeit legitim ist, erinnert an die Debatte rund um die Fridays for Future-Demos. Host Louisa Schmidt meint: Warum nicht auch Fridays for Rente? (00:53)

Sollen auch Beamtinnen und Beamte in die Rentenkasse einzahlen? Für das Gespräch aus der letzten Ausgabe haben wir viel Feedback aus der Community bekommen. Wir freuen uns, wenn Sie uns etwas sagen wollen. Vielleicht schicken Sie uns eine Sprachnachricht? Das geht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172-253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (03:44)

Von jeder Krise profitiert der Populismus, heißt es. Aber dieser lässt sich nicht alleine durch gute Politik wegregieren, meint Peter Kurz, Buchautor und ehemaliger Mannheimer Oberbürgermeister: Autoritärer Populismus werde auch durch ein falsches Verständnis von Demokratie verstärkt. (05:28)

Köln hat vielleicht bald die Chance, wieder mit einem neuen Großprojekt zu scheitern – und greift nach den Sternen, beziehungsweise nach den Ringen: Unser Satiriker Mathias Tretter blickt auf Olympia an Rhein und Ruhr. (14:54)

Nach dem Showdown für die Rente-Abstimmung ist vor der nächsten Koalitionskrise? Wie wichtig es ist, dass die Regierungskoalition ihre Gesetze künftig mit sicheren, eigenen Mehrheiten zustande bringt, hat Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) diese Woche treffend beschrieben. Unser O-Ton der Woche. (19:30)

Beamte ins Rentensytem & SPD im Klassenkampfmodus

Beamte ins Rentensytem & SPD im Klassenkampfmodus Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 04.12.2025 22:36 Min. Verfügbar bis 04.12.2026 WDR 5

Politiker und Beamte sollten in die gesetzliche Rente einzahlen, meint unser Gast. Die SPD hat ihre Schwäche noch nicht akzeptiert, findet unser Kommentator am Küchentisch. Vorher muss Carolin Courts aber etwas zur Grippeimpfung sagen.


Und darum geht es in unserem Podcast heute im Einzelnen:

Die Intensivmediziner drängen die Ständige Impfkommission, eine deutliche Empfehlung für die Grippeschutzimpfung für alle ab 6 Monaten auszusprechen. Host Carolin Courts, die sich selbst nach Aufnahme des Podcasts impfen lassen will, fühlt sich an Debatten aus der Corona-Zeit erinnert. Sie möchte wenig Zwang - dafür aber sehr viel Umsicht bei den Menschen. (00:57)

Wie die Rente zukunftssicher gemacht werden kann, ist wohl das politische Top-Thema des ausgehenden Jahres. Martin Seeleib-Kaiser, Professor für Sozialpolitik in Tübingen, findet, dass es auf jeden Fall besser gelingt, wenn Politiker und Beamte in den Topf der gesetzlichen Rente einzahlen. Auch Friedrich Merz. (03:15)

Am Küchentisch beugt sich Albrecht von Lucke noch einmal über die kontroverse Äußerung von Bärbel Bas in Richtung Arbeitgeber. Er meint: Die SPD hat ihre derzeitige Schwäche noch nicht richtig akzeptiert. (13:54)

In diesen Tagen lassen einen Zeitungen, aber auch große Musik-Provider wie Spotify wissen, was man das Jahr über so "konsumiert" hat. Einige unserer Hörer haben dabei erfahren, wie oft sie uns hören. Einen herzlichen Dank an unsere Vielhörerinnen und -hörer! Sie können uns aber gerne auch weiter Themen schicken, die Ihnen unter den Nägeln brennen, per Sprachnachricht an die 0172 253 0042 oder per Mail an politikum@wdr.de. (19:59)

Und zum Schluss freuen wir uns noch eine technische Innovation, die künftig verhindern könnte, dass Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Radweg zu schaden kommen, wenn parkende Autofahrer ihre Tür unachtsam öffnen. (21:07)

Mit aktiver Zuversicht Krisen meistern & ESC ist immer politisch

Mit aktiver Zuversicht Krisen meistern & ESC ist immer politisch Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 03.12.2025 22:07 Min. Verfügbar bis 03.12.2026 WDR 5

Wie wir Zuversicht trainieren, auch wenn um uns alles rutscht und bröckelt, erzählt unser Gast. Für unsere Kollegin ist der ESC nicht nur wegen der Debatte um Israels Teilnahme hochpolitisch. Unser Host schaut auf den Fraktionszwang in der Union.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Die Unionsführung will ganz sicher gehen, dass es möglichst wenig Abweichler aus den eigenen Reihen bei der Abstimmung zum Renten-Paket gibt: Testlauf in der Fraktionssitzung, persönliche Gespräche bei Fraktionschef Spahn, namentliche Abstimmung im Bundestag. Host Sebastian Moritz nimmt zu viel Drohkulisse wahr und zu wenig Kompromiss. (00:49)

Friedensgespräche haben wieder nix gebracht? Erderwärmung steigt? Krankenkassenbeitrag sowieso? In dieser krisenhaften Welt kommen wir mit Zuversicht weiter, aber sie sollte nicht naiv sein, sondern uns ins Handeln bringen – Historikerin Mirjam Zadoff erklärt, was sie damit meint. (02:58)

In der letzten Ausgabe ging es um die deutsch-polnischen Beziehungen. Zu der polnischen Forderung nach Reparationszahlungen gibt es Rückmeldung aus der Community. Wenn auch Sie etwas haben, das Sie uns mitteilen mögen, dann immer sehr gerne. Per Sprachnachricht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172 253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (12:52)

Die European Broadcast Union EBU entscheidet morgen über die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest. Eine Entscheidung von großer politischer Brisanz, Boykottandrohungen einiger ESC-Teilnehmerländer stehen im Raum. Eigentlich will die EBU den größten Musikwettbewerb der Welt unpolitisch halten. So richtig gut hat das noch nie funktioniert, meint Kollegin Kathrin Hondl am Küchentisch in Genf. (13:58)

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht von Host Sebastian Moritz: Die Proteste waren erfolgreich, die Innenminister der Länder wollen mehr auf Dialog mit den Fußball-Fans setzen. (21:02)

KI zerstört das Internet & Deutsch-Polnische Freundschaftsübung

KI zerstört das Internet & Deutsch-Polnische Freundschaftsübung Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 02.12.2025 21:04 Min. Verfügbar bis 02.12.2026 WDR 5

Das Internet - ein Mensch-Maschine-Zombie, weil keiner weiß, welche Inhalte von KI generiert werden, sagt unser Gast. Unser Kollege setzt in Zeiten von Trump und Putin auf eine Allianz von Merz und Tusk. Unser Host schaut auf Böller und Verbrenner.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Pünktlich im Advent fordert die deutsche Umwelthilfe wieder ein Böller-Aus. Das fällt gerade zufällig zusammen mit einer neuen Debatte um eine Aufschiebung für das Verbrenner-Aus. Pyro- und Autoindustrie können daraus gemeinsam etwas lernen, meint Host Philip Anft. (00:50)

Schätzungen besagen, dass jede fünfte Webseite im Google-Verzeichnis KI-generiert ist - und niemand mehr deren Wahrheitsgehalt nachprüfen kann. „Slop“ nennt sich der KI-Schrott, der das Internet verstopft - und es als Informationsquelle so stark beschädigt, dass es dafür ungeeignet geworden ist, meint der Journalist und Autor Mario Sixtus. (03:06)

Es wird wohl die Woche der Wahrheit in Sachen Bundestagsabstimmung über die Renten-Reform. Dazu haben wir Nachrichten aus der Community bekommen. Wenn auch Sie etwas haben, das Sie uns mitteilen mögen, dann immer sehr gerne. Per Sprachnachricht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172 253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (12:53)

Beim Treffen des deutschen Bundeskanzlers Merz mit dem polnischen Ministerpräsidenten Tusk lag der Fokus auf demonstrativer Freundschaft. Aber tatsächlich ist das Verhältnis getrübt, durch Themen wie Reparationszahlungen und Grenzkontrollen. Kollege Christoph von Marshall meint: Polen und Deutschland sollten das beiseitelassen und stärker zusammenarbeiten. (14:12)

Angesichts der hybriden Bedrohungslage hat das Innenministerium schnell reagiert, meint Philipp Anft - mit einer neuen Abwehreinheit. (19:50)

Steuergelder für die Lokalpresse & Diversity bei Crashtests

Steuergelder für die Lokalpresse & Diversity bei Crashtests Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 01.12.2025 22:29 Min. Verfügbar bis 01.12.2026 WDR 5

Mit jeder Lokalzeitung stirbt auch ein Stück Demokratie - der Staat muss die regionale Presse fördern, meint unser Gast. Fatal, wenn Crashtest-Dummies nur männliche Körper nachbilden, findet unser Kollege. Unser Host schaut auf die Renten-Renitenten.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Bekommt die Union ihre jungen Rebellen bei der Abstimmung diese Woche über die Renten-Reform noch auf Parteilinie? Die CDU-Altvorderen haben dafür in den vergangenen Tagen unterschiedlich gute pädagogische Ansätze ausprobiert, findet Philipp Anft. (00:53)

Nicht nur um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, für den seit heute ein neuer Reformstaatsvertrag gilt, sollte sich die Politik kümmern – sondern auch um den Erhalt von Lokalzeitungen. Staatliche Förderung tut Not, weil sich eine Demokratie blinde Flecken in der lokalen Presselandschaft nicht leisten kann, meint Kommunikationswissenschaftlerin Leyla Dogruel. (03:20)

Eine Debatte, die so groß ist, dass sie auch in wirklich jeder Zeitung geführt wird, ist
die Bedrohung durch Russland. Gerade auch Thema in der aktuellen Folge des ARD-Sachbuch-Podcasts "Fragen an den Autor". Da ist Journalistin Annika Joeres zu Gast. Sie sagt: Alle Bemühungen um unsere Verteidigung laufen ins Leeren, wenn wir abhängig bleiben von fossilen Energiequellen. (13:44)

Aus unserer Community gibt es eine Rückmeldung zu einem Ärgernis in politischen Magazinsendungen. Wenn auch Sie etwas haben, das Sie uns mitteilen mögen, dann immer sehr gerne. Per Sprachnachricht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172 253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (14:30)

Crashtests wurden lange Zeit nur mit Dummies gemacht, die einen Männerkörper haben. Eigentlich wäre mehr Geschlechtergerechtigkeit im Auto nötig, denn Frauen verletzen sich bei Unfällen anders als Männer. Kollege Clemens Hoffmann am Küchentisch hat recherchiert, dass es bei Unfall-Tests noch Verbesserungsbedarf gibt. (15:22 )

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht von Host Philipp Anft für alle Olympioniken: Sie könnten demnächst vielleicht alle in der einzig echten Weltstadt mit Herz zu Gast sein. (21:18)

Jung und Juso & Black Deals mit der Ukraine

Jung und Juso & Black Deals mit der Ukraine Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 28.11.2025 20:39 Min. Verfügbar bis 28.11.2026 WDR 5

Die Jusos wollen auch mal Rente bekommen, stänkern aber nicht gegen die SPD-Spitze. Sie können aber auch unbequem, sagt unser Gast. Die Ukraine erlebt viele schwarze Tage und ist jetzt Gegenstand eines dunklen Deals zwischen Russland und den USA. Und: Ende der Legende der Gesprächsbereitschaft in Moskau.


Darum geht es im heutigen Meinungspodcast im Detail:

Beipackzettel sind Pflicht bei Medikamentenschachteln. Und ab heute auch bei Rentenpaketen. Die Medizin bleibt bitter für die Junge Union, aber in einem Begleittext wird Linderung für die Zukunft versprochen. Basta. (00:56)

Die Junge Union will nicht mehr nur spielen, sie will die Parteispitze zur Richtungsänderung bei der Rente bewegen. Was ist aus den netten jungen Leuten in der CDU geworden? Und was ist mit den aufmüpfigen Jusos passiert? Die sind ja richtig nett zu Papa Klingbeil bei der Rente. Stehen aber so weit links, dass es noch genug Reibungswärme gibt. Sagt unser Gast, der Politikwissenschaftler Stefan Marschall. (03:11)

Eigenlob ist blöd, aber wenn es von unseren Hörerinnen und Hörern kommt, freut uns das sehr. Zu unseren Überlegungen, was die Regierung noch bis 2029 zusammenhält, gab es Anerkennung. Danke! (13:33)
Wir freuen uns, wenn Sie uns etwas sagen wollen. Vielleicht schicken Sie uns eine Sprachnachricht? Das geht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172-253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de.

Die Ukraine hat Krieg, wir haben heute Preiskampf am Black Friday. Zwei Welten, zwei Themen. Bis zu dem Plan aus den USA für einen Frieden in der Ukraine, zu den Bedingungen Russlands. Es ist bitter, aber das überfallene Land wird als 'Black Friday Deal' verhökert. Es ist nicht zum Lachen, aber es ist trotzdem ein Fall für unsere Satire. Von Philipp Anft. (14:48)

Unser Kollege ist natürlich nicht der einzige, den die Zukunft der Ukraine beschäftigt. Sehr ernsthaft spricht zum Beispiel die ARD-Korrespondentin Kathrin Schmidt darüber. Im Europa-Podcast „punktEU“. In der aktuellen Folge geht’s um die Frage, welche Karten die europäischen Staaten noch haben. Sie finden „punktEU“ in der ARD Sounds – und überall da, wo auch Ihre anderen Podcasts sind. (19:09)

Man müsse nur sprechen wollen, dann sei der Krieg sehr bald zu Ende. Dieser Forderung gegenüber der deutschen Regierung und gegenüber der EU wohnte immer auch das Versprechen inne, dass Moskau gesprächsbereit sei, der Westen aber lieber den Krieg verlängern wolle. So ist es immer wieder von ganz links zu hören – und von ganz rechts. Ja, Putin spricht über das Ende des Krieges. Allerdings nur unter seinen Bedingungen. Und er droht mit der Fortsetzung des Krieges. Unser O-Ton der Woche. (19:33)

Nur Ja heißt Ja! & KI beeinflusst Konsum

Nur Ja heißt Ja! & KI beeinflusst Konsum Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 27.11.2025 23:34 Min. Verfügbar bis 27.11.2026 WDR 5

Um sexualisierte Gewalt zurückzudrängen, kann vom Strafrecht ein wichtiges Signal ausgehen - aber das reicht nicht, meint unsere Gesprächspartnerin. Außerdem: KI revolutioniert das Black Friday Shopping. Und: Bargeld im Supermarkt.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Laut neuester INSA-Umfrage glaubt jeder zweite in Deutschland, dass die aktuelle Regierung ihr Mindesthaltbarkeitsdatum nicht erreicht. Host Philipp Anft sieht das anders und präsentiert drei Gründe, die ihn da zuversichtlich stimmen. (00:52)

„Nur Ja heißt Ja“ heißt es in vielen anderen europäischen Ländern und seit neustem auch in Frankreich. In Deutschland hingegen nicht. Die Rechtsanwältin und Autorin Christina Clemm sieht darin ein großes Problem, denn gerade das Strafrecht hat eine wichtige Signalwirkung auf die Gesellschaft. Sie wünscht sich, dass wir es unseren französischen Nachbarn gleichtun. (03:32)

Die Geschichte einer jungen Frau, deren Tod vielleicht hätte verhindert werden können, wenn Frauen in Deutschland besser vor häuslicher Gewalt geschützt würden, wird in der aktuellen Ausgabe des Podcasts „nah dran“ erzählt. Zur Folge geht es hier. (14:09)

Gestern sprachen wir mit einem Generationenforscher über die Erwartungen und Vorwürfe, die die Generationen Jung und Alt spalten. Auch die Politikum-Community sieht dieses Thema unterschiedlich. (14:37)

Künstliche Intelligenz spielt jetzt auch mit beim Online-Shopping. Das ist zwar praktisch, ist aber mit Vorsicht zu genießen, meint Politikum-Kollege Stephan Karkowsky am Küchentisch. (16:16)

Geldautomaten werden immer weniger. Die EU-Kommission sieht das kritisch und will: Bargeld im Supermarkt. (22:22)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Der Merz der Reformen & Politik auf Kosten der Jugend

Der Merz der Reformen & Politik auf Kosten der Jugend Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 26.11.2025 21:55 Min. Verfügbar bis 26.11.2026 WDR 5

Die Politik muss ihren Umgang mit jungen Menschen dringend ändern, sonst ist unsere Demokratie in Gefahr, warnt unser Gast. Außerdem: Der Herbst geht zu Ende und noch immer lassen die Reformen auf sich warten. Und: Auf Dienstreise bei den Taliban.


Darum geht es im Meinungspodcast heute im Detail:

Mit dem „Herbst der Reformen“ hat Bundeskanzler Friedrich Merz große Veränderungen des Sozialstaats angekündigt. Diese großen Veränderungen lassen allerdings auf sich warten, stattdessen gibt es immer wieder Ärger innerhalb der Partei und den Fraktionen. Doch Friedrich Merz ist selber Schuld daran, dass er seinen selbst geschürten Erwartungen nicht gerecht wird, denn ohne voreilige Jahreszeiten-Rhetorik wäre die Erwartungshaltung eine ganz andere gewesen, findet Host Sebastian Moritz. (00:49)

Friedrich Merz fordert darüber hinaus von den jüngeren Generationen, dass sie mehr arbeiten. Und auch bei Wehrpflicht, Rente & Co. wird von jungen Menschen viel verlangt. Unser Gast, der Generationenforscher Dr. Rüdiger Maas findet: Die Bundesregierung macht Politik auf Kosten der jungen Generationen, und er sieht darin eine Gefahr für unsere Demokratie. (03:05)

Unser Politikum-Kollege Peter Hornung berichtet häufig aus Afghanistan. Durch seine journalistische Arbeit kommt er dort sowohl mit der Taliban als auch mit Oppositionellen in Kontakt. Das ist nicht immer ungefährlich. Am Küchentisch berichtet er von seiner Arbeit in diesem konfliktgeladenen Gebiet. (12:58)

Gestern hat Mithu Sanyal am Küchentisch von der Kirche deutlich mehr Pazifismus gefordert. Unsere Politikum-Community sieht das Thema differenzierter. (19:17)

In Großbritannien gibt es seit sieben Jahren eine Zuckersteuer und die Bilanz zeigt: Der Plan geht auf, Hersteller reduzieren den Zuckergehalt, um die Besteuerung zu vermeiden. Sehr zum Wohle der Gesundheit. (20:35)

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Bessere Soziale Medien & Kriegstüchtige Kirchen

Bessere Soziale Medien & Kriegstüchtige Kirchen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 25.11.2025 22:57 Min. Verfügbar bis 25.11.2026 WDR 5

Die Sozialen Medien der Tech-Konzerne tun uns nicht gut - daher sollten wir sie gegen bessere ersetzen, fordert Journalist Björn Staschen. Außerdem in dieser Ausgabe: ein Plädoyer für kirchlichen Pazifismus und eine Interpretation des Krankenstands.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Deutschen melden sich häufiger krank. Dafür gibt es gute Gründe, findet Politikum-Host Philipp Anft. Beim Versicherungsschutz zu sparen, ist für ihn keine Antwort. (00:53)

Ob Konzentrationsschwäche oder Polarisierung: Soziale Medien können viele Probleme befeuern. Aber das liegt vor allem daran, wie die großen Konzerne ihre Plattformen betreiben, meint Journalist und Medienwissenschaftler Björn Staschen. Im Politikum-Gespräch skizziert er, wie die Gesellschaft von Sozialen Medien sogar profitieren könnte. (03:42)

Aus der Politikum-Community kommen Anmerkungen zur Popularität der AfD, u.a. zu der Frage, ob ein Parteiverbot sinnvoll ist. (13:55)

Wie lässt sich Frieden schaffen und bewahren? Die Frage treibt derzeit viele um, auch die Evangelische Kirche. Und Mithu Sanyal ist schockiert, welche Antwort die EKD formuliert hat. Was sie stört, erklärt die Kollegin am Politikum-Küchentisch. (15:38)

Zuletzt freut sich Philipp Anft darüber, dass eine Serie über ein Mädchen in den letzten Tagen der DDR einen Emmy gewonnen hat. (21:29)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Gefühlvoll gegen die AfD & Vollgeladen in die Zukunft

Gefühlvoll gegen die AfD & Vollgeladen in die Zukunft Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 24.11.2025 22:30 Min. Verfügbar bis 24.11.2026 WDR 5

Man kann AfD-Anhängern Argumente anbieten. Sie werden sich aber eher für Ängste entscheiden. Sagt unser Gast. Und daraus müssen wir lernen. Außerdem gibt es eine stille Zeitenwende: bei Batteriespeichern. Und: die Rentenreform ist nicht sicher.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Die Rente ist sicher! Wenn Sie sich an das Zitat erinnern, weil Sie da schon am politischen Leben teilgenommen haben, dann ist es bald soweit oder schon geschehen: Die Rente kommt. Aber was kommt für die Jüngeren? Die Antwort möchte die Regierung noch etwas aufschieben und trotzdem ein Rentenpaket ohne Weitblick verabschieden. Keine gute Idee, findet Moderatorin Carolin Courts. (00:56)

Auf das Rentenfass bekommt die Regierung nicht mehr den Deckel. Und auch bei uns enden die Vorschläge und Einwände aus der Hörerschaft nicht. Ist eben ein Thema, das uns alle angeht. Und das offenbar zu lange nicht angepackt wurde, wie uns die aktuellen Zuschriften zeigen. Wenn auch Sie, die uns heute hören, was haben, das Sie uns mitteilen mögen, dann immer sehr gerne. Per Sprachnachricht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172 253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (03:30)

Habt keine Angst; die Lage ist besser als ihr Ruf! So gewinnen die Wettbewerber der AfD deren Anhänger nicht zurück. Sagt unser Gast Justus Bender, Journalist bei der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und Buchautor. Mehr Empathie für die Ängste und dann die rationalen Lösungen. Das könnte funktionieren. (04:36)

Auf den Gewerbeflächen und Äckern findet eine stille Revolution der Energiewende statt. Batteriespeicher laden die überschüssige Energie aus Sonne und Windkraft, um deren Schwankungen auszugleichen. Die Branche boomt, weil die Technik erschwinglich geworden ist. Und weil die Erneuerbaren immer größer werden. Das verändert auch die Energiepolitik. Erzählt uns Kollege Clemens Hoffmann. (14:52)

Touristische Highlights strahlen weltweit. Und damit sie wirtschaftlich optimal ausgeschöpft werden können, wird auch schon mal nachgeholfen. Etwa durch massive Baumaßnahmen. Und dann kommt das Umweltrecht, das schon älter als Instagram ist, und stoppt den Wahnsinn. Das macht uns hoffnungsvoll! (20:55)

§218 schädigt Demokratie & Manieren im Ausland

§218 schädigt Demokratie & Manieren im Ausland Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 21.11.2025 23:05 Min. Verfügbar bis 21.11.2026 WDR 5

Die Union möchte eine erneute Debatte um §218 im Keim ersticken - dabei brauchen wir die, meint unser Gast. Satiriker Mathias Tretter säubert das politische Parkett hinter Friedrich Merz. Zuerst muss Host Carolin Courts aber über den "Friedensplan Ukraine" sprechen.


Und darum geht es in dieser Podcast-Ausgabe im Einzelnen:

Frieden in Gaza - Frieden in Ukraine. In beiden Fällen: Eine schöne Vorstellung. Bei deren Realisierung wir aber die Verzweiflung runterschlucken müssen, dass hier die gleiche Schablone auf höchst unterschiedliche Sachverhalte angewandt wird, findet Carolin Courts. (00:59)

Es gibt sehr begründeten Verdacht, dass die amtierende Regierung den Abtreibungsparagraphen
§218 in dieser Legislaturperiode nicht anpacken werden. Darüber müssen wir reden, meint die angehende Gynäkologin und Buchautorin Alicia Baier. Denn, dass wir nicht darüber reden, ist zum Schaden der Frauen im Land - aber auch zum Schaden des ungeborenen Lebens. Und ein Beleg für die Macht des Patriarchats beim Thema. (03:00)

Alicia Baier ist Autorin des Buchs "Das Patriarchat im Uterus", Anfang November erschienen im Droemer Knauer Verlag.

In der vorigen Ausgabe hatte unsere Küchentisch-Autorin Ursula Weidenfeld einen neuen Generationen-Vertrag gefordert - und dass alle den Gürtel enger schnallen müssen. Dazu haben wir von Ihnen viel Feedback erhalten. Mehrer Hörerinnen und Hörer schlagen vor, die Beitragsbemessungsgrenzen abzuschaffen, andere meinen, es sei angebracht auch Beamte und Selbstständige in die Rentenkasse einzubeziehen. Ein Hörer bringt es so auf den Punkt: "Wir haben keine Ausgabenprobleme, sondern ein Einnahmenproblem. Gerechte Steuern, kein Steuerbetrug, alle zahlen in die Sozialsysteme ein – und alles wäre gut."

Falls Sie sich auch an dieser Diskussion beteiligen wollen, oder zu einem anderen Thema eine Meinung haben - lassen Sie uns da: Per Sprachnachricht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172-253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (14:54)

Der Kanzler hat ganz schön viel diplomatisches Porzellan zerschlagen, als er den Brasilianern von Deutschland aus zurief, wie froh er war, das Land endlich verlassen zu haben. Macht man doch so nicht, ruft unser Satiriker Mathias Tretter ihm heute zu. Das klappt weder bei der Schwiegermutter - noch auf dem internationalen Parkett. (16:33)

Falls Sie Lust auf noch mehr Themen aus dem Berliner Politikbetrieb haben, können wir Ihnen den „Phoenix Unter 3 Podcast“ ans Herz legen. Da passiert genau das: Vertiefung und Analyse der aktuellen politischen Entwicklungen. Den „Unter 3 Podcast“ in der ARD Audiothek und überall da, wo Sie auch Ihre anderen Podcasts finden. (21:05)

Unser Ton der Woche stammt auch aus dem Kontext des Rentenstreits und stammt von Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas. (21:35)

Polizei verdient Vertrauen & Chefsache Generationenvertrag

Polizei verdient Vertrauen & Chefsache Generationenvertrag Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 20.11.2025 22:37 Min. Verfügbar bis 20.11.2026 WDR 5

Die Polizei tue viel gegen rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen, sagt unser Gast. Kanzler Merz sei der Richtige, um den Generationenvertrag zu erneuern, findet unsere Kommentatorin. Und: Ein Lob der ideologiefrei mobilen Jugend.


Und darum geht es heute im Meinungspodcast:

Eine ADAC-Studie zeigt: Junge Menschen sind bei der Wahl ihrer Verkehrsmittel nicht ideologisch unterwegs. Sie nutzen einfach das, was praktisch und günstig ist. Für unseren Host Sebastian Moritz eine Chance, aus dem Lagerdenken zwischen PS-Monster und Lastenfahrrad auszubrechen. (00:54)

Rassismus auf Streife und rechtsextreme Chatgruppen: Das Image der Polizei hat gelitten. Carsten Rose ist Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen und plädiert für eine konsequente Verfolgung solcher Fälle. Er sagt aber auch: Die Polizei tut bereits viel, um sich vor Rechtsextremismus in den eigenen Reihen zu schützen. Sie habe das Vertrauen der Bevölkerung verdient. (03:31)

Regierung, Opposition und Wissenschaft - von überall ertönt der Ruf nach einem neuen "Generationenvertrag". Auch Politikum-Kommentatorin Ursula Weidenfeld findet: Das Verhältnis zwischen den Altersgruppen muss neu ausgehandelt werden. Dabei verlangt sie Opfer von allen Seiten. (14:08)

Nicht jede Auseinandersetzung in der Regierung ist gleich eine Regierungskrise, findet unser Hörer. Er plädiert für eine sachlichere Streitkultur. Wir sind interessiert an Ihrer Meinung! Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. (20:10)

Bei der Europäischen Weltraumagentur ESA wird der Vertrag für die erste europäische Mond-Landfähre unterschrieben. Und auch wenn wir etwas spät dran sind mit lunaren Pionierleistungen, kann das ein positives Aufbruchssignal sein, findet unser Host. (21:22)

Immer Ärger mit Merz & Mangelndes Finanzwissen

Immer Ärger mit Merz & Mangelndes Finanzwissen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 19.11.2025 21:55 Min. Verfügbar bis 19.11.2027 WDR 5

Quer durch alle Schichten führt fehlende Finanzkompetenz in die Verschuldung, meint unser Gast. Kanzler Merz sollte sich mehr auf seine Aufgaben in Deutschland konzentrieren, fordert unsere Host. Und: Trump verklagt Medien.


Und darum geht es heute im Meinungspodcast:

Kanzler Merz hat es nicht so mit diplomatischem Feingefühl, meint unsere Host Carolin Courts. Dazu reicht schon der Blick auf sein Statement, dass Deutschland viel schöner sei als Brasilien. Jetzt meldet sich auch der Präsident von Brasilien zu Wort und kritisiert das Lebensgefühl in Berlin. Ein Zickenkrieg, der das eigentliche Thema von Klimaschutz verfehlt. (00:54)

Die Zahl der überschuldeten Menschen in Deutschland nimmt zu. Jörg Venus ist Schuldnerberater und sieht das größte Problem in fehlendem Wissen. Das zeigt auch eine Umfrage der EU-Kommission aus 2023: Nur jeder Zweite EU-Bürger verfügt über durchschnittliches Finanzwissen. Venus erklärt, wieso alle soziale Schichten Aufholbedarf haben. (03:05)


Über die sogenannten Ruhegehälter von Beamten wird zu wenig diskutiert, findet unser Hörer. Wir sind interessiert an Ihrer Meinung! Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. (13:08:)


Die BBC wird von Donald Trump verklagt. Grund ist eine Dokumentation des britischen Medienhauses, die eine Rede von Trump als Gewaltaufruf darstellt. Muss alles journalistisch unangreifbar sein, selbst wenn es um jemanden geht, der mit Halbwahrheiten regiert? Dazu diskutiert Reinhard Spiegelhauer am Küchentisch. (14:44)

Die elektronische Fußfessel soll bald auch in Deutschland erlaubt sein. Gewalttäter können dann besser überprüft werden. Unsere Host findet die Entscheidung gut mit Blick auf Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. (20:51)

Undemokratisches Rententheater & Empathie hilft Obdachlosen

Undemokratisches Rententheater & Empathie hilft Obdachlosen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 18.11.2025 23:43 Min. Verfügbar bis 18.11.2026 WDR 5

Der Widerstand der Jungen Union gegen die Rentenreform der Bundesregierung ist unnötig, meint Kollege Peter Zudeick. Unser Gast fordert mehr echte Begegnungen mit Obdachlosen. Und unser Host versucht, digital unabhängiger zu werden.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Deutschland und Frankreich haben den ersten Gipfel für digitale Souveränität Europas initiiert. Die Absicht: Die EU soll unabhängiger von den amerikanischen und chinesischen Datenkraken werden. Für Host Louisa Schmidt müsste das im Privaten anfangen. (00:56)

Kein Tag ohne neue Schlagzeilen zum Renten-Krach in der Union und dem Widerstand der Jungen Gruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion gegen das von der Bundesregierung geplante Reformgesetz. Für den Kollegen Peter Zudeick beschädigt das die normale Arbeit unseres Parlaments. (03:56)

Die Renten-Debatte beschäftigt auch unsere Community. Eine Zuschrift dreht sich um das Thema „Bevölkerungszuwachs - Allheilmittel für die sichere Rente?“. Wir sind immer gespannt auf Ihre Ideen und Anregungen zu unseren Themen. Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (10:36)

Es wird kälter draußen – da ist Mitgefühl angebracht mit denen, die auf der Straße leben müssen. Laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe waren das im vergangenen Jahr in Deutschland rund 56.000 Menschen. Empathie mit Obdachlosen kann sie dabei unterstützen, aus eigener Kraft aus der Situation rauszukommen, meint der Soziologe Tim Middendorf. (12:05)

Aus den skandinavischen Ländern kommen häufig gute Nachrichten und vorbildhafte Projekte. Louisa Schmidt hat was aus Schweden. (22:00)

Greenwashing bei Klimaschutz & attraktive Bundeswehr

Greenwashing bei Klimaschutz & attraktive Bundeswehr Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 17.11.2025 21:25 Min. Verfügbar bis 17.11.2026 WDR 5

Unternehmen benutzen Greenwashing zur gezielten Verschleierung ihrer schlechten Ökobilanz, meint unser heutiger Gast. Clemens Hoffmann hat nachgefragt, ob die Bundeswehr tatsächlich ein attraktiver Arbeitgeber geworden ist. Vorher muss unser Host etwas zum Zwist zwischen dem Kanzler und der JU sagen.


Und darum geht es in unserem heutigen Podcast im Einzelnen:

Am Wochenende gab's Contra für Friedrich Merz von der CDU-eigenen Nachwuchsorganisation Junge Union. Der Kanzler reagiert harsch. Treffen sich da die Befindlichkeiten von Jung und Alt wieder, fragt sich Max von Malotki. (00:55)

Wo wir gerade bei der Rentendebatte waren. Im Politikum ist auch immer Platz für Ihre Meinung. Rolf Schöpe hat uns geschrieben und fragt sich bei all der Diskussion um die Unions-Jugend wo eigentlich die Jusus sind. Danke Herr Schöpe, das ist auch ein super Thema - da sprechen wir in der kommenden Woche drüber. Falls Sie auch beim Thema Rente mitdiskutieren wollen oder auch zu den anderen Themen des Podcasts. Dann schicken Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht per Messenger an die 0172 253 00 42. (02:55)

Gerade anlässlich der UN-Klimaschutzkonferenz in Brasilien, gibt es vielfältige Bekenntnisse zum Klimaschutz - auch von deutschen Unternehmen. Doch häufig ist das nur Greenwashing, meint unser heutiger Gast, Ursula Bittner, Wirtschaftsexpertin für Greenpeace Österreich. Und das dient eigentlich nur dazu, im Hintergrund weiter gegen hörere Auflagen lobbyieren zu können. Die Palette reicht dabei von leichtem Flunkern, Irreführung bis hin zu Lügen. Ursula Bittner hat auch ein Buch zum Thema geschrieben: Greenwashing: Das schmutzige Geschäft mit Deinem Gewissen. (03:51)

Vor zehn Jahren war Ursula von der Leyen Verteidigungsministerin. Sie setzte sich in ihrer Amtszeit erstmals aktiv für eine modernere, familienfreundlichere Bundeswehr ein. Clemens Hoffmann wollte wissen, was aus diesem Versprechen geworden ist. Heute nimmt er Platz an unserem Küchentisch. (14:20)

Und zum Schluss ist Host Max von Malotki noch ein Termin in Essen untergekommen: Die Wahl des Patissier des Jahres. Woran die Testaufgabe ihn erinnert - darum geht es am Ende dieses Podcasts. (19:55)

Sozialstaat muss effektiver werden & Bundeswehr wird erwachsen

Sozialstaat muss effektiver werden & Bundeswehr wird erwachsen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 14.11.2025 19:38 Min. Verfügbar bis 14.11.2026 WDR 5

Unser Sozialstaat muss auf größere Effektivität getrimmt werden, meint unser heutiger Gast. Unser Satiriker fragt sich, ob die Bundeswehr mit 70 eigentlich erwachsen ist. Aber vorher muss Max von Malotki etwas zur Senkung der Flugsteuer sagen.


Und darum geht es in dieser Podcast-Ausgabe im Einzelnen:

Manchmal ist es die Gleichzeitigkeit, die irritiert. Zumindest unseren Host Max von Malotki. Dass gleichzeitig kein Geld da ist, um das Deutschland-Ticket weiter günstig zu halten - und zur selben Zeit Geld da ist, um die Flugsteuer zu senken, das will ihm nicht richtig einleuchten. (00:42)

Im Herbst der Reformen steht die Reform des Sozialstaats hoch auf der Agenda. Zu Recht, findet Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Es müsse eine wesentlich effektivere Vermittlung in den Arbeitsmarkt geben. Denn momentan verschärfe das System den Arbeitskräftemangel und setze Fehlanreize. Dafür müsse man auch in Kauf nehmen, dass das System nicht jeden Einzelfall gut abdeckt. Darüber diskutieren wir! (02:46)

Sie finden das Thema Sozialstaat generell spannend? Dann hören Sie gerne auch bei den Kolleginnen und Kollegen von Neugier genügt rein. Die beschäftigen sich in dieser Woche ausführlicher mit dem Thema.

Wenn Sie uns gerne Ihre Meinung zu einem Thema da lassen wollen, dann schreiben Sie eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen Sie eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42.
(12:45)

Erst konnte sich unser Satiriker Mathias Tretter gar nicht entscheiden, wem er in dieser Woche zuerst zum 70. Geburtstag gratulieren sollte: Dem Kanzler? Oder dem deutschen "Master of Disaster" Roland Emmerich? Am Ende wurde es dann die Bundeswehr, den der eigentlichen Wende-Verlierer, wie er findet. (14:02)

Und zum Schluss noch ein kleines Rätsel. Wer hat zur Wehrpflicht gesagt "Ich halte es für vollkommen richtig, dass man sich als Demokrat Gedanken darüber macht, welchen Beitrag leiste ich dafür die Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen und das gilt im Inland wie im Ausland." Auflösung in dieser Folge! (18:07).

Rentenpläne kritisieren & Zivilklausel überdenken

Rentenpläne kritisieren & Zivilklausel überdenken Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 12.11.2025 20:51 Min. Verfügbar bis 12.11.2026 WDR 5

Viele Unis verbieten Forschung für militärische Zwecke. Diese Zivilklausel sollte überprüft werden, sagt unser Gast. Die Trennung von Staat und Kirche hilft nicht bei der Prävention von Radikalisierung, meint unsere Kollegin. Und: Kritik an Rentenplänen.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Wenn man etwas kaufen will, muss man wissen, was es kostet. Problematisch wird es allerdings, wenn diejenigen, die das Geld ausgeben, gar nicht diejenigen sind, die bezahlen. Das gilt beim Waschmaschinenkauf – und auch bei der Rente. In der Jungen Gruppe der Union regt sich derzeit Widerstand gegen das geplante Rentenpaket der Bundesregierung. Unser Host Sebastian Moritz findet: Die Bedenken der Jungen sollten ernst genommen werden, statt sie mit hohlen Phrasen wegzuschieben. (01:04)

Viele Hochschulen haben eine Zivilklausel, die Forschung für militärische Zwecke verbietet. Doch bedeutet die „Zeitenwende“, die der Ukraine-Krieg gebracht hat, auch eine Abkehr von diesem Friedensprinzip der Forschung? Der ehemalige Universitätspräsident und Bauingenieur Johann-Dietrich Wörner plädiert dafür, die Zivilklausel einer Überprüfung zu unterziehen. Denn er meint: In ihrer jetzigen Form steht sie im Kontrast zur Wissenschaftsfreiheit. Außerdem brauche es in veränderten Zeiten eine innovative Wissenschaft, die auch die Verteidigung Deutschlands sicherstellen kann. (03:30)

Unsere Community diskutiert noch über die Frage aus unserem gestrigen Gespräch, warum insbesondere bei Menschen mit Migrationsgeschichte ein großes Potenzial für die Rekrutierungspläne der Bundeswehr schlummert. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen und Anregungen! Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (12:50)

Zehn Jahre sind seit den islamistischen Bataclan-Anschlägen in Frankreich vergangen. Die französische Regierung hat seitdem versucht, möglichen Radikalisierungen etwas entgegenzusetzen: Die Laizität sollte gestärkt werden, also die strikte Trennung von Staat und Kirche. Unsere Kollegin Julia Borutta findet: Das hilft nicht wirklich, sondern schafft nur neue Probleme. (14:08)

Und zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die neuesten Vorschläge der Bundesbauministerin: Verena Hubertz fordert die Einführung einer zusätzlichen Abgabe für Gutverdienende, die in einer staatlich geförderten Sozialwohnung leben. (19:40)

Migranten für die Truppe & Siedlergewalt im Westjordanland

Migranten für die Truppe & Siedlergewalt im Westjordanland Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 11.11.2025 20:50 Min. Verfügbar bis 11.11.2026 WDR 5

Die Bundeswehr braucht dringend neues Personal. Dies könnte sie bei Menschen mit Migrationsgeschichte finden, meint unser Gast. Außerdem: Trotz des Waffenstillstands nimmt die Gewalt von radikalen Siedlern im Westjordanland zu. Und: Merz wird 70.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Friedrich Merz hat heute Geburtstag. Unser Host Max von Malotki gratuliert und fragt sich, wie der selbst ernannte Workaholic aus dem Sauerland seinen runden Geburtstag wohl begeht. Spoiler: Karnevalistisch wird’s wohl nicht. (00:54)

Was wollten Sie Friedrich Merz schon immer einmal fragen? Lassen Sie uns daran teilhaben und schicken Sie Ihre Fragen an unsere Kolleg:innen von der "Arena im Ersten". Unsere Kolleg:innen laden den Bundeskanzler nämlich nach Bonn ein - und dort stellt er sich dann Ihren Fragen. (02:53)

Wir sind gespannt auf Ihre Ideen und Anregungen! Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Um ihrer gestiegenen sicherheitspolitischen Bedeutung gerecht werden zu können, benötigt die Bundeswehr zusätzliches Personal. Bei Personen mit Migrationsgeschichte gäbe es für die Rekrutierung ein großes Potenzial, meint der Soziologe Fabian Gülzau. Denn: Menschen mit Migrationsgeschichte bringen der Bundeswehr ein besonders hohes Vertrauen entgegen. (03:20)

Vor knapp einem Monat trat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas in Kraft. Bei aller Erleichterung über diese, sehr wackelige Waffenrufe tritt jedoch ein akuter Konflikt in den Hintergrund: die Gewalt extremistischer jüdischer Siedler im besetzten Westjordanland. Das sei fatal, sagt unser Kommentator Yassin Musharbash. Denn: Laut einem Bericht der Vereinten Nationen haben die Attacken israelischer Siedler:innen auf Palästinenser:innen im Westjordanland drastisch zugenommen. (13:02)

Und zum Schluss: Unser Host findet in Papst Leo seinen Verbündeten, wenn es um ein geteiltes Bedürfnis nach Eskapismus geht. (19:24)

Bequeme Erinnerungskultur & Politik als Pillendreher

Bequeme Erinnerungskultur & Politik als Pillendreher Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 10.11.2025 20:36 Min. Verfügbar bis 10.11.2026 WDR 5

Unsere Erinnerungskultur hat nicht verhindert, dass rechtsextreme Kräfte stärker werden. Da läuft was schief, sagt unsere Gästin. Kann Politik für ausreichend Arzneimittel sorgen? Thema am Küchentisch. Und: Der Klimawandel verdrängt die Krawatte.


Darum geht es heute im Meinungspodcast im Detail:

Der 'Heizungshammer' hat tiefe Beulen ins Blech der damaligen Ampel-Regierung geschlagen. Schlecht kommuniziert und zunächst ziemlich weltfremd, konnte die damalige Opposition damit gut Wahlkampf machen. Wärmepumpen sind gar nicht so blöd, zeigt sich jetzt. Menschen kaufen so etwas, weil es gefördert wird und weil es wohl klüger ist als auf Gas zu setzen. Sagt der Bundesumweltminister. Und steht damit am Rand einer Regierung, die in Teilen noch immer nicht in der Zeit der rationalen Klimapolitik angekommen ist. Meint Moderator Max von Malotki. (00:46)

Unser Bundespräsident hat am 09. November weit ausgeholt. Es gibt ja auch viel Historisches an dem Tag. Etwa die Verbrechen der NS-Zeit oder der Fall der Mauer. Unsere Erinnerungskultur an die Verbrechen muss sich auch an der gegenwärtigen Situation messen lassen, sagt unsere Gästin, die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Hadija Haruna-Oelker. Wir sehen eine Zunahme des Rechtsextremismus und Antisemitismus. Auch deshalb bräuchten wir eine neue Erinnerungskultur. Sagt sie und macht Vorschläge. Ihr Buch Alles auf Anfang. Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur, das sie gemeinsam mit Max Czollek geschrieben hat, ist am 08. Oktober erschienen. (02:50)

Was wiegt schwerer: die Gesetze des Bundes oder die Gesetze des Marktes? Bei der Produktion von Medikamenten sind es wohl die Marktgesetze. Wer hier herstellt, macht nicht genug Gewinn, denn viele Arzneien sind so preiswert, dass sich die Produktion nicht lohnt. Nun wären mehr Medikamente 'made in germany' politisch wünschenswert, aber Politik kann da nur bedingt etwas machen. Das erfahren wir am Politikum Küchentisch. (12:38)

Jedes Fachgebiet hat so seine Fachbegriffe. Und wenn in der Fachwelt gesprochen wird, sind die gewählten Bezeichnungen völlig normal. So ist es beim dem Begriff 'An- und Zugehörige' im Pflegebereich. Angehörige kennen wir alle, die Zugehörigen können Freundinnen und Freunde sowie Nachbarn oder Bekannte sein, die sich um die zu pflegende Person kümmern. So einfach; man muss es nur erklären. Haben wir heute nachgeholt, nachdem uns dazu eine Frage über die WDR 5 App erreicht hat. Im Gespräch über die häusliche Pflege wurde das bei uns nicht erläutert. Danke für die Kritik. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (18:14)

Heute beginnt im brasilianischen Belem die 30. UNO-Weltklimakonferenz (COP30). Manche fürchten, dass viel heiße Luft dabei herauskommt. Sicher ist, dass viel heiße Luft am Tagungsort spürbar ist. Tropische Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit. Eine Klimaanpassung wurde schon vorgenommen. Der Gastgeber empfiehlt lockere, leichte Kleidung. Unsere Hoffnung: anderer Dresscode, andere Kommunikation. Eine kleine Hoffnung, zugegeben. (19:12)

KI killt kaum Arbeitsplätze & Stadtbild in Syrien

KI killt kaum Arbeitsplätze & Stadtbild in Syrien Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 07.11.2025 23:30 Min. Verfügbar bis 07.11.2026 WDR 5

Unternehmen erhoffen sich Effizienzvorsprung und Einsparungen von Künstlicher Intelligenz - dabei überschätzen sie deren Potential, meint unser Gast. Eigentlich hielt unser Satiriker die Diskussion ums Stadtbild für beendet, erkannte aber: sie hat sich nur nach Syrien verlagert. Vorab muss unser Host etwas zum Nutzen von Klimakonferenzen sagen.


Und darum geht es in dieser Folge im Einzelnen:

Man kann alles verloren geben im Klimaschutz. Dafür gibt es sicher gute Gründe, wenn man sich die Politik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump betracht - oder den drastischen Warnungen von UN-Generalsekretär Antonio Guterrez vor der Klimakonferenz in Belem zuhört. Oder man kann nach China, Ungarn oder Texas blicken, meint unser Host Philipp Anft. (00:50)

Und passend zur Klimakonferenz in Belem hat uns die Zuschrift eines Hörers erreicht, der selbst Bauer und Waldbauer ist und der eindrücklich beschreibt, welches Risiko die Klimakrise für die Landwirtschaft ist. Diese, schreibt er, sei inzwischen ein Glücksspiel. Kanzler Merz und seine Ministerin bagatellisierten diese Krise, obwohl auch die Wirtschaft massiv bedrohe. Danke für Ihre Meinung! (03:30)

Wenn Sie uns auch eine da lassen wollen zu diesem oder einem anderen Thema - dann tun sie das gerne. Per Sprachnachricht an die 0172- 253 00 42 oder per Mail an politikum@wdr.de.

Die Nachricht hatte "Wumms": 14.000 Arbeitsplätze sollen bei Amazon weggfallen, die Arbeit wird dort künftig eine Künstliche Intelligenz übernehmen. Wegen solcher und ähnlicher Nachrichten ist einerseits der Druck, andererseits aber auch die Erwartungen an KI bei von Unternehmensseite sehr hoch - zu hoch, sagt die KI-Expertin Alexandra Ebert: Das, was KI leisten kann, werde überschätzt. (04:52)

Erst kürzlich hatte sich unser Satiriker Matthias Tretter hingebungsvoll um eine satirische Erstversorgung "des Stadtbilds" verdient gemacht. Schon muss er wieder ran. Diesmal geht es allerdings um das Stadtbild von Aleppo und Damaskus. (17:38)

Und am Ende der Woche gibt es auch ein wenig Hoffnung - für all' jene, denen die Aussicht einer immer größeren Machtausweitung des amerikanischen Präsidenten Sorge bereitet. Unser O-Ton der Woche stammt von dem neuen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani. (22:00)

Vollkaskopflege voll unrealistisch & Ein bisschen Hope

Vollkaskopflege voll unrealistisch & Ein bisschen Hope Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 06.11.2025 21:26 Min. Verfügbar bis 06.11.2026 WDR 5

Beim Risiko Pflege wünscht sich die Mehrheit eine Vollkaskoversicherung. Das geht an der Realität vorbei, sagt unser Gast. Wenn Trump Goliath ist, haben die Demokraten einen David. Das wird nicht reichen, sagt unser Kollege am Küchentisch. Und: Frankreich vergisst die Opfer des Terrors nicht.


Der heutige Meinungspodcast im Detail:

Das Lieferkettengesetz hat nicht viele Freunde. Jedenfall nicht in der aktuellen Regierung. Bürokratisch und hinderlich für den Wettbewerb. Da ist sicherlich was dran. Manchmal lohnt sich der Perspektivwechsel hin zu denen, die von dem Gesetz profitieren sollen. Und siehe da: Es wirkt! Erzählt Ihnen Moderatorin Andrea Oster. (01:03)

Pflege ist so ein richtiges dickes Brett in unserer Gesellschaft. Zu groß offenbar, um es auf die politische Tagesordnung zu setzen. Doch das Brett wird breiter und wir können uns nicht mehr wegducken. Auch nicht vor den Kosten. Die sind wichtig, sagt unser Gast, Nicole Knudsen, aber wir sollten uns erstmal fragen, was wir unter einer würdigen Pflege überhaupt verstehen. (03:22)

Bei den Demokraten in den USA herrscht Feierstimmung. Doch wer feiert da wen? Linke Kandidaten werden von linken Anhängern bejubelt. Das ist schön, wird aber nicht reichen, um Trump zu schlagen. Wenn die Demokraten die Mitte der Gesellschaft nicht erreichen, werden sie weiter in der Nische feieren müssen. Meint unser Kollege Christoph von Marschall am Küchentisch. (12:36)

Wir haben hier über das 'Angebot' der Bundesregierung an Menschen aus Aufghanistan gesprochen, die eine feste Aufnahmezusage der alten Bundesregierung hatten. Die neue Regierung bietet Geld, wenn die verfolgten Afghaninnen und Afghannen die Zusage vergessen. Das findet unser Hörer Franz-Bernd einfach nur beschämend für Deutschland. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (18:48)

In Frankreich gibt es das Musee memorial du terrorisme. Das Museum hat bisher noch keinen Ort und kein Gebäude, es soll aber 2027 fertig sein. Das Konzept steht auch schon: Es geht nicht um ein Land, ein Attentat oder einen bestimmten Zeitraum. Sondern um die Entstehung von Terrorismus, die Reaktion der Gesellschaft darauf und vor allem geht es um die Erinnerung an die Opfer. Das ist bei allem Schrecken des Terrors und bei aller Trauer um die Opfer ein starker, konstruktiver Ansatz, finden wir beim Politikum. (19:48)

Neue Abgeordnete gesucht & Türkei 'wartet' auf Erdbeben

Neue Abgeordnete gesucht & Türkei 'wartet' auf Erdbeben Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 05.11.2025 22:48 Min. Verfügbar bis 05.11.2026 WDR 5

Wir wählen unsere Volksvertreter in den Bundestag. Dem fehlt es aber an personeller Vielfalt, meint unser Gast. Die Türkei kommt auch tektonisch nicht zur Ruhe, ist beim Erdbebenschutz aber nicht konsequent. Sagt unser Kollege am Küchentisch. Und: Auch mit Optimismus lassen sich Wahlen gewinnen.


Damit beschäftigt sich der Meinungspodcast im Detail:

Deutschland hat es ja mit den Tugenden. Die sind moralisch das, was bei der Mobilität die deutsche Autobahn ist. Ein Markenzeichen und sehr german. Eine schöne Tugend ist die Verlässlichkeit. Auf die haben sich die Menschen aus Afghanistan verlassen, die eine Aufnahmezusage Deutschlands erhalten haben. Es geht um Leib und Leben. Und plötzlich um Geld oder Leben: Wer die Aufnahmezusage vergisst, wird entschädigt. Denn die neue Regierung fühlt sich an die frühere Zusage nicht mehr gebunden. Nicht sehr deutsch, dieser Deal. (00:59)

Der Bundestag ist weiß und überwiegend männlich. Gemeint sind die Abgeordneten. Wir sehen hier und da auch Menschen, die anders aussehen. Aber in der Gesellschaft ist das eben keine Ausnahme. Und die soll es auch im Bundestag nicht bleiben. Dafür setzt sich Maximilian Oehl ein, unser heutiger Gast. Er ist Jurist, Unternehmer und er leitet die Initiative “Brand New Bundestag”, die will mehr Diversität in der Politik. (03:47)

In der Türkei knirscht es - nicht nur politisch. Das Land hat die unglückliche Lage am Rand einer tektonischen Paltte. Die Folge sind immer wieder schwere Erdbeben. Zwischen den Beben wird überlegt, wie man die Bevölkerung besser schützen könnte. So richtig konsequent wird das aber nicht gemacht, wie uns unser Kollege Uwe Lueb aus Istanbul erzählt. (13:59)

Wir haben hier übers Landleben gesprochen und damit Reaktionen ausgelöst. Zu rosig seien die Aussichten gewesen, zu wenig seien die Nachteile des Landlebens angesprochen worden. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (20:01)

Mit der Erzählung vom Untergang lassen sich Wahlen gewinnen. Donald Trump ist so ins Amt gekommen und in Deutschland beherrscht die AfD diese Disziplin. Aber Regeln kennen Ausnahmen: Erst gewinnt der Kandidat in den Niederlanden mit einem Lächeln und Optimismus die Wahl und nun der Kandidat fürs Amt des Bürgermeisters in New York. Wir wagen die stille Hoffnung, dass der Optimismus zur Regel wird. (21:37)

Soziale Kontakte für das Landleben & Bürgermeister für New York

Soziale Kontakte für das Landleben & Bürgermeister für New York Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 04.11.2025 22:50 Min. Verfügbar bis 04.11.2027 WDR 5

Um gut auf dem Land zu leben, braucht es vor allem soziale Kontakte, sagt unser Gast. Unser Kollege hält einen Sieg Mamdanis bei den New Yorker Bürgermeisterwahlen für eine Ermutigung der US-Demokraten. Unser Host schaut auf die Vermögensverteilung.


Darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weltweit immer dramatischer auseinander. Darauf weist der Bericht des Wirtschaftsnobelpreisträgers Stieglitz an die G20-Staatengruppe hin. Nationale Gegenmaßnahmen wie eine Vermögenssteuer hält Host Philipp Anft für ungeeignet. (00:59)

Steigende Mieten und das teure Leben in der Stadt machen den Umzug aufs Land attraktiv. Aber um gerne dort zu leben und Krisen gut zu meistern, braucht es noch mehr Standortfaktoren als z.B. nur eine gute Infrastruktur. Vor allem Kontakte zu anderen Menschen machen das Landleben attraktiv, meint die Raumplanerin Cordelia Pollina. (03:36)

Aus der Community gibt es eine Zuschrift zu der oft zufälligen Qualität der Ganztagsbetreuung. Wenn Ihnen auch etwas auf den Nägeln brennt, dann schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42. (13:24)

Der 34jährigen Zohran Mamdani wird wohl New Yorks neuer Bürgermeister. Er ist Sozialist, Moslem, Einwanderer mit indisch-afrikanischen Wurzeln – und neuer Hoffnungsträger seiner Partei, der Demokraten. Kollege Albrecht von Lucke am Küchentisch warnt aber vor verfrühtem Jubel. (14:42)

Vor gut einem Jahr ist Donald Trump wieder zum US-Präsidenten gewählt worden - eine Wählerentscheidung, die nicht nur die USA, sondern die Welt verändert hat. Das perfekte Thema für unseren Partnerpodcast "Die Entscheidung". Unser heutiger Hörtipp. Den Link zum Podcast finden Sie hier. (20:44)

In Sachen Spaltung der Gesellschaft haben wir in Deutschland noch lange keine US-Verhältnisse. Host Phillip Anft findet dafür einen aktuellen Beleg, der Hoffnung macht. (21:23)

Schwarz-Rot steht stabil & die Brombeer-Koalition rumpelt

Schwarz-Rot steht stabil & die Brombeer-Koalition rumpelt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 03.11.2025 22:39 Min. Verfügbar bis 03.11.2026 WDR 5

Vom Zwist der vor einem Jahr geplatzten Ampel ist die aktuelle Koalition weit entfernt, meint unser Gast. Unser Kollege erzählt, wie es seit einem Jahr mit Thüringen Brombeerkoalition klappt. Unser Host schaut auf die Debatte um syrische Flüchtlinge.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

In der Union gibt es Rumoren nach der Äußerung von CDU-Außenminister Wadephul, der sich angesichts der Zerstörungen vor Ort skeptisch über die Rückführung syrischer Flüchtlinge geäußert hat. Host Philipp Anft wundert sich. (00:58)

Ein Jahr ist es her, dass die Ampel-Koalition im Streit auseinanderflog. Bei Uneinigkeiten zwischen den aktuellen Koalitionspartnern Union und SPD um Verfassungsrichter, Bürgergeld oder Stadtbild fühlen sich manche durchaus an den Dauerknatsch der Ampel erinnert. Zu Unrecht, meint der Politikwissenschaftler Wolfgang Schröder: Schwarz-Rot sei viel robuster. (03:45)

Der Brombeer-Koalition in Thüringen zwischen CDU, BSW und SPD hatten politische Beobachter eine geringe Haltbarkeit vorhergesagt. Zu groß seien die ideologischen Differenzen. Seit knapp einem Jahr regiert die Brombeere – pragmatisch, aber unter ständiger Reibung, sagt Kollege Clemens Hoffmann am Küchentisch. (14:13)

In unserer letzten Ausgabe hat sich unser Host Gedanken zum selbstbestimmten Sterben gemacht. Dazu gibt es Rückmeldungen aus unser Community. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (20:20)

Und zum Schluss hat Host Philipp Anft eine gute Nachricht im Zuge der angekündigten US-Atomtests. (21:27)

Wie wichtig Raumfahrt ist & Wann Deutsche glücklich sind

Wie wichtig Raumfahrt ist & Wann Deutsche glücklich sind Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 31.10.2025 22:08 Min. Verfügbar bis 31.10.2026 WDR 5

Warum wir uns mehr für Raumfahrt begeistern sollten, erklärt Sozialwissenschaftler Arne Sönnichsen im Politikum-Gespräch. Außerdem in dieser Ausgabe: wie Glück mit Krisen vereinbar ist und warum das Lebensende mehr Aufmerksamkeit verdient.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Mehr als im Rest des Jahres drängt sich zu Allerheiligen der Gedanke an die Endlichkeit des Lebens ins Bewusstsein. Und auch der Bundestag sollte dem Sterben mehr Aufmerksamkeit widmen, findet Politikum-Host Carolin Courts: Noch immer fehlt ein Gesetz zur Sterbehilfe. (01:01)

Seit dieser Legislatur hat Deutschland erstmals eine Raumfahrtministerin. Die Richtung stimmt, findet Arne Sönnichsen, der als Berater für Raumfahrtpolitik arbeitet. Aber er wünscht sich auch in der breiten Bevölkerung mehr Begeisterung für die Raumfahrt. (03:35)

Die Deutschen werden glücklicher, hat eine aktuelle Studie ergeben. Das findet Kabarettist Mathias Tretter angesichts der Weltlage ein wenig merkwürdig. Aber er entdeckt eine Erklärung in den Untiefen der deutschen Mentalität. (14:32)

Aus der Politikum-Community kommt ein Vorschlag, wie sich der Wahlerfolg der Partei D66 in den Niederlanden deuten lässt. (19:02)

Und zuletzt unser O-Ton der Woche: Was Außenminister Wadephul in Syrien gesagt hat, klingt viel milder als der Großteil der Migrationsrhetorik in den vergangenen Monaten. (20:40)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Emotionale Niederlande & Mehr Geld für Journalismus

Emotionale Niederlande & Mehr Geld für Journalismus Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 30.10.2025 21:04 Min. Verfügbar bis 30.10.2026 WDR 5

Werbegelder umsteuern, um den Journalismus zu retten - dafür plädiert Norman Wagner von der Initiative 18. Außerdem in dieser Ausgabe: die Rolle von Gefühlen bei den Wahlen in den Niederlanden und atomare Symbolpolitik.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Der US-Präsident kündigt die Wiederaufnahme von Atombombentest an. Der deutsche Kanzler nimmt seine Frau mit auf Staatsbesuch. Und Politikum-Host Carolin Courts sieht da einen gewissen Zusammenhang. (00:52)

Ein Großteil aller Werbeeinnahmen erzielen inzwischen die großen Digitalplattformen. Das kann so nicht weitergehen, findet Norman Wagner. Zusammen mit anderen Menschen aus der Werbebranche setzt er sich in der Initiative 18 dafür ein, dass ein größerer Teil vom Kuchen unabhängigem Journalismus zugutekommt. (03:09)

Das überraschende Ergebnis der Wahlen in den Niederlanden führt Kollege Stephan Karkowsky nicht zuletzt auf die Macht der Emotionen zurück. Welche er meint, erklärt er am Politikum-Küchentisch. (12:37)

Aus der Politikum-Community kommt ein Vorschlag, wie Eltern entlastet werden könnten. (18:29)

Zuletzt würdigt Carolin Courts, dass Frankreich trotz politischer Krise noch Dinge erledigt bekommt. (19:52)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Verunsicherung durch Migration & Vorurteile über Afrika

Verunsicherung durch Migration & Vorurteile über Afrika Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 29.10.2025 21:55 Min. Verfügbar bis 29.10.2026 WDR 5

Mehr Kontaktmöglichkeiten zu Migranten schaffen - das hilft gegen Verunsicherung, meint unser Gast. Unsere Kollegin kritisiert zu viel Stereotype in der Afrika-Berichterstattung. Und unser Host schaut auf den Türkei-Besuch des Kanzlers.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Der Innen-Kanzler Friedrich Merz meint, er habe in Sachen Migration Klartext geredet. Redet er Klartext auch als Außen-Kanzler, beim Besuch in der Türkei – oder bleibt er diplomatisch sanft? Fragt sich Host Sebastian Moritz. (01:00)

Die Stadtbild-Debatte zeigt: Ein relevanter Teil der Bevölkerung fühlt sich von Zuwanderung in Frage gestellt und hat das Gefühl, das eigene Land nicht mehr wiederzuerkennen. Sozialpsychologe Gerald Echterhoff kann das erklären und meint: Es braucht mehr persönliche, private Kontakte. (03:19)

Zu den Ausführungen in der vorherigen Ausgabe über Senioren am Steuer haben wir viel Feedback bekommen. Wir freuen uns immer über Rückmeldungen: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (12:43)

In zehn Jahren sollen in der EU fast alle Neuwagen elektrisch fahren. Das Dorf Sprakebüll an der dänischen Grenze hatte mal die höchste E-Auto-Dichte in ganz Deutschland. Was können wir von den Sprakebüllern lernen? Antworten gibt es in der neue Ausgabe des Podcasts "ARD Klima Updates“, unser heutiger Hörtipp. (13:58)

Das Berichtsgebiet des ARD-Studios Nairobi umfasst fast 40 afrikanische Länder – aber nur verhältnismäßig wenige Themen daraus schaffen es in die Programme. Zu oft haben Redaktionen noch stereotype Vorstellungen – dabei ist Afrika viel mehr als Armut, Krieg und Tiere, sagt Nairobi-Kollegin Rachel Patt am Küchentisch. (14:43)

Zum Schluss schaut Host Sebastian Moritz noch ins direkte Nachbarland – auf eine liebevolle Aktion im niederländischen Wahlkampf. (20:42)

Radikale ostdeutsche Muslime & Einkommensverluste für Mütter

Radikale ostdeutsche Muslime & Einkommensverluste für Mütter Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 28.10.2025 22:36 Min. Verfügbar bis 28.10.2026 WDR 5

In Ostdeutschland ist das Risiko für junge Muslime hoch, sich zu radikalisieren, sagt unser Gast. Mütter werden zu sehr durch Einkommensverluste benachteiligt, meint unsere Kollegin. Und unser Host macht sich Gedanken zu Senioren am Steuer.


Darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Dunkelheit, Regen, nasses Laub – es sind herausfordernde Wochen für den Straßenverkehr. Unfallforscher haben untersucht, wie sehr Autofahrer über 75 Jahre in Unfälle verwickelt sind. Das Ergebnis macht Host Philipp Anft nachdenklich. (00:55)

Junge Muslime, die sich in Deutschland bedroht und diskriminiert fühlen, lassen sich leichter radikalisieren. Diese Gefahr ist in Ostdeutschland größer als im Westen – und die „Stadtbild-Debatte“ wird von Islamisten gezielt genutzt, um Muslime gegen den Staat aufzubringen, meint Hans Goldenbaum, Islamwissenschaftler aus Halle. (03:32)

Wenn ihr erstes Kind vier Jahre alt ist, verdient eine Mutter in Deutschland im Schnitt 30.000 Euro im Jahr weniger als eine Frau ohne Kinder, sagt eine neue Studie. Kollegin Lena Sterz am Küchentisch meint: Dieser Einkommensunterschied ist viel zu groß und bestraft Frauen, die sich für ein Kind entscheiden. Wir bräuchten stattdessen eine Mütter-Quote. (14:12)

Aus der Community gibt es Feedback zum Gespräch über Care-Arbeit in China aus einer der vergangenen Ausgaben. Wenn Ihnen auch etwas auf den Nägeln brennt, dann schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42. (19:55)

Zum Schluss lobt Host Philipp Anft aus aktuellen Gründen eine geniale Erfindung der deutschen Kulturpolitik: die Zwischenlösung. (21:05)

Wie der Westen den Abstieg managt & der Bundestag Spione abwehrt

Wie der Westen den Abstieg managt & der Bundestag Spione abwehrt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 27.10.2025 21:57 Min. Verfügbar bis 27.10.2026 WDR 5

Die Dominanz des Westens ist vorbei - die neue Weltordnung wird multipler und chaotischer. Deutschland muss sich umgewöhnen, sagt unser Gast. Ein Kollege hat überprüft, wie spionagesicher der Bundestag ist. Und unser Host schaut auf die Olympiabewerbung.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Münchner sagen OlympiJA: Zwei Drittel aller Befragten stimmen für eine Bewerbung der Stadt für die olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Bringt viel fürs Image, kostet aber auch einiges – Host Philipp Anft macht sich daher für ein neues Olympiakonzept stark. (00:48)

US-Präsident Trump ist auf Asien-Reise, auch ein Treffen mit Chinas Präsident Xi ist geplant. Kurz zuvor hat China sein Selbstbewusstsein demonstriert und offenbar mal wieder den Angriff auf Taiwan trainiert. Das zeigt einmal mehr, dass der Westen machtpolitisch im Abstieg begriffen ist. Auch für Deutschland wird es Zeit, sich an seine neue, kleinere Rolle zu gewöhnen, meint Daniel Marwecki, Politikwissenschaftler an der Uni Hongkong. (03:22)

Die „neue“ Weltordnung beschäftigt auch die Politikum-Community. Eine Hörer-Mail bezieht sich auf das Gespräch in einer der letzten Folgen über den Einfluss der UN. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (13:17)

Russlands hybride Kriegsführung zeigt, wie verletzbar unsere kritische Infrastruktur ist. Schon vor zehn Jahren wurde das deutlich, als russische Hacker erfolgreich den Bundestag attackierten. Kollege Clemens Hoffmann am Küchentisch hat festgestellt, dass unser Parlament seitdem grundsätzlich spionagesicherer geworden ist. Aber nicht in allen Bereichen. (14:46)

Unser Host Philipp Anft hat am Ende noch eine gute Nachricht – zum Glück. (20:45)

Mehr Empathie & EU ohne Konsens

Mehr Empathie & EU ohne Konsens Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 24.10.2025 20:47 Min. Verfügbar bis 24.10.2026 WDR 5

In Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung braucht es mehr Empathie, meint unsere Gesprächsgästin. Außerdem: Wann wird die EU endlich eine echte Gemeinschaft, fragt sich unser Host? Und: Merz, Merz, Merz. Der Bundeskanzler macht weiter von sich reden.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Zu Beginn wirft unser Host einen Blick nach Brüssel. Dort fand gerade der EU-Gipfel statt. Max von Malotki blickt auf die Ergebnisse und fragt sich: Was muss eigentlich passieren, damit die EU an einem Strang zieht? (00:48)

Das politische Klima ist rau: Die Mehrheit der Deutschen nimmt eine Spaltung der Gesellschaft wahr. In dieser Zeit brauchen wir wieder mehr Empathie füreinander, sagt die Journalistin, Autorin und Podcasterin Yasmine M’Barek. Denn Empathie kann ein politisches Werkzeug sein. Davon handelt auch ihr neues Buch: I feel you, erschienen im Verlag Eichborn (2025). (03:30)

Unser Satiriker Mathias Tretter muss dem Bundeskanzler in Sachen Stadtbild teilweise Recht geben. Selbstkritisch bekennt er: Ich bin ein Problem. (14:02)

Unsere Politikum-Community beschäftigt sich ebenfalls weiterhin mit den Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz – und der Rolle der Medien. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (18:10)

Und unser O-Ton der Woche kommt – Überraschung – nicht von Merz. Aber es ist ein Ton, der aus der Debatte stammt, die Merz‘ Worte ausgelöst haben und der sich mit der Rolle des Bundeskanzlers in diesen Zeiten beschäftigt. Ein Appell: Zusammenführen, nicht spalten. (19:12)

Politikum on stage: Journalismus in der Demokratiekrise

Politikum on stage: Journalismus in der Demokratiekrise Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 23.10.2025 55:03 Min. Verfügbar bis 16.10.2026 WDR 5

Die aktuelle Regierung, so heißt es, könnte die letzte Bewährungsprobe der Demokratie sein. Was bedeutet das für die Medien? Müssen sie umso konstruktiver berichten? Wenn ja: wie geht das? Und verträgt sich das mit der journalistischen Wächterrolle?


In dieser Sonderausgabe vom b°future-Festival in Bonn fragt der Politikum-Meinungspodcast: Wie kritisch darf und muss der Umgang mit Regierungspolitik heute sein? Welchen Anspruch hat Journalismus: Will er "Kitt der Gesellschaft" sein oder den Mächtigen auf die Finger schauen? Wie könnte demokratiestärkender Journalismus aussehen? Ist "Sagen, was ist" noch journalistischer Goldstandard - oder müssen Medien auch Lösungen für gesellschaftliche Probleme zeigen? Und schließt sich das am Ende vielleicht gar nicht aus?

Darüber diskutiert Politikum-Host Rebecca Link mit ihren Gästen Ellen Heinrichs, der Gründerin des b°future-Festivals, und Achim Pollmeier, dem stellvertretenden Redaktionsleiter beim WDR-Politikmagazin Monitor.

Den Staat schrumpfen & Seltene Erden schürfen

Den Staat schrumpfen & Seltene Erden schürfen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 23.10.2025 22:15 Min. Verfügbar bis 23.10.2026 WDR 5

Reformieren mit der Kettensäge - von diesem Ansatz des argentinischen Präsidenten können wir etwas lernen, meint unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Woher kriegen wir seltene Erden? Und wann ist Merz mit dem Stadtbild fertig?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Kanzler Merz hat etwas genauer ausgeführt, was er mit seiner Bemerkung über die Konsequenzen von Einwanderung für das Stadtbild gemeint hat. Aber Politikum-Host Max von Malotki hat nicht den Eindruck, dass damit alle Fragen beantwortet sind. (00:48)

Am Sonntag werden die Parlamentswahlen in Argentinien zeigen, ob das Volk die Linie von Präsident Milei noch unterstützt. Er hätte es verdient, findet Ökonom Gunther Schnabl: Von seinen Reformen könnte sich die deutsche Regierung etwas abschauen. (03:12)

Aus der Politikum-Community kommen Kommentare zu unserem Gespräch darüber, wie sich die jüngere Generation auf dem Arbeitsmarkt positioniert. (13:14)

Beim aktuellen EU-Gipfel könnte die Versorgung mit seltenen Erden stärker im Mittelpunkt stehen, meint Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld. Warum das Thema so zentral ist, erklärt die Kollegin am Politikum-Küchentisch. (14:53)

Zum Schluss der Ausgabe entdeckt Max von Malotki eine gute Seite an dem Zusammenstoß zwischen Polizei und Militär in der Nähe von München. (20:34)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Generation Anspruch & UN unter Druck

Generation Anspruch & UN unter Druck Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 22.10.2025 22:59 Min. Verfügbar bis 22.10.2027 WDR 5

Unternehmen stellen gerade nur zögerlich ein. Das bekommen besonders junge Akademiker:innen zu spüren. Ansprüche runterschrauben? Nein, meint unser Gast. Außerdem: Die UN haben es derzeit schwer - sind aber weiterhin wichtig. Und: (Zu) hohe EU-Ziele.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Wer an sich arbeiten will, braucht Ziele. Die hat die EU ohne Zweifel: Verbrenner-Aus bis 2030, Klimaneutralität bis 2050, das 1,5 Grad-Ziel – und nicht zu vergessen: das Lieferkettengesetz. Doch an allem wird derzeit gerüttelt. Unser Host meint: Beim nächsten Mal lieber kleinere Ziele stecken, bevor wieder das nächste ambitionierte Vorhaben scheitert. (00:54)

Jung, Akademiker:in – und arbeitslos: Die wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass Unternehmen zurückhaltend sind mit Neueinstellungen von Studienabgänger:innen. Erstmals seit Jahren steigt die Arbeitslosigkeit junger Menschen wieder spürbar - und sie trifft gerade auch gut ausgebildete Akademiker:innen. Was macht das mit einer "Generation Anspruch"?, fragen wir den Autor des gleichnamigen Buchs, David Gutensohn. (03:16)

Merz‘ Kommentar zum Stadtbild beschäftigt unsere Community weiterhin. Nach der gestrigen „Wir sind die Töchter“-Demo in Berlin meldet sich eine Hörerin zu Wort. Sie sieht Merz‘ Vereinnahmung von Frauen kritisch und meint: Als junge Frau abends allein auf die Straße gehen? Das ging auch schon in den 1970er Jahren selten ohne Ängste oder Probleme. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (14:30)

80 Jahre nach ihrer Gründung am 24.10.1945 herrscht bei den Vereinten Nationen keine Feierlaune, sondern Katerstimmung. Die multilaterale Weltordnung steht unter Druck. Trumps drastische Einsparungen bei der Entwicklungshilfe bedrohen Millionen Menschen in ärmeren Ländern. Andere Industrienationen füllen die Lücke nicht auf, sondern kürzen selbst. Aber unser Kollegin Katrin Hondl ist überzeugt: Die UN hat als einziger Ort, an dem alle Länder dieser Welt zusammentreffen, immer noch einen großen Wert. Das zeige auch die erfolgreiche diplomatische Millimeterarbeit, die am Standort in Genf geleistet wird. (15:30)

Und zum Abschluss wird es bei uns schon einmal etwas weihnachtlich: Mit einem Adventskalender der UN. (22:12)

Alterndes China & Deals in Budapest

Alterndes China & Deals in Budapest Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 21.10.2025 21:33 Min. Verfügbar bis 21.10.2026 WDR 5

China hat ein Problem mit einer alternden Bevölkerung. Wir könnten vom chinesischen Umgang damit lernen, sagt unser Gast. Und: Warum wir keine rechtlichen Zugeständnisse machen sollten, um den Ukrainekrieg zu beenden. Außerdem: Ein französischer Häftling.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Einst residierte und arbeitete der ehemalige französische Präsident Sarkozy im prächtigen Elysée-Palast, nun hat er eine Einzelzelle zugeteilt bekommen. Gar nicht schlecht, findet Host Max von Malotki. (00:50)

Deutschland wird immer älter und das ist ein Problem: für die Rentenkasse, die Krankenversicherung und die Pflege. In China ist das Problem noch gravierender, dort gibt es noch nicht einmal ein Sozialsystem. Deutschland kann trotzdem vom chinesischen Beispiel lernen, meint unser heutiger Gast, der Sinologe Sascha Klotzbücher. (02:26)

Im Politikum ist auch immer Platz für Ihre Meinung. Nach unserer jüngsten Ausgabe gab es einige Reaktionen auf Friedrich Merz, der seine "Stadtbild"-Äußerung ja in dieser Woche noch einmal bekräftigt hat. Während ein Hörer dem Kanzler zustimmt, dass es in einigen Städten Deutschlands ein Problem gebe und Friedrich Merz gut daran getan hat, dieses auch anzusprechen, fragt sich ein anderer Hörer, was er wohl seinem Arzt sagen soll, wenn er diesem mal in der Stadt begegnen sollte. Denn dieser Arzt heißt Yilmaz: "Etwa 'Du gehörst nicht ins Stadtbild?'" Wenn Ihnen auch etwas unter den Nägeln brennt, dann schreiben Sie gerne eine Mail an politikum@wdr.de oder lassen eine Sprachnachricht da via Messenger an die 0172 253 00 42. (12:18)

Russland und die USA bereiten, so heißt es, ein Treffen ihrer Staatsoberhäupter vor, um auf europäischem Boden, in Budapest, über ein Ende des Ukraine-Konflikts zu sprechen. Selbst die Außenbeauftrage der EU, Kaja Kallas, sagt: So ein Treffen in Budapest sei „nicht schön“, aber wenn es dem Frieden diene… Küchentisch-Kommentator Stephan Karkowsky dagegen meint: Wenn ein solches Treffen zustande käme, würde es zur Erosion der Europäischen Rechtsstaatlichkeit beitragen. Diskutieren wir darüber am Küchentisch! (13:28)

Und zum Schluss muss unser Host noch den Vorschlag von NRW-Staatskanzleichef Nathanel Liminiski und Kulturstaatsminister Wolfgang Weimer loben. Beide hatten eine Abgabe für Digitalkonzerne vorgeschlagen. 2026 soll sie kommen - legen wir uns auf Wiedervorlage! (19:24)

Energieabhängigkeit macht EU erpressbar & Zu frühes Kohle-Aus

Energieabhängigkeit macht EU erpressbar & Zu frühes Kohle-Aus Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 20.10.2025 22:07 Min. Verfügbar bis 20.10.2026 WDR 5

Die EU muss raus aus der Energie-Abhängigkeit von anderen Staaten, meint unser Gast. Unser Kollege hält den Zeitplan für den Kohleausstieg in NRW für zu früh. Und für unseren Host passt die Abgrenzung der Union zur AfD nicht ins (Stadt-)Bild.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Union entwickelt eine Strategie zur Abgrenzung von der AfD. Dabei schlägt die „Stadtbild“-Äußerung von Bundeskanzler Merz zur Migration weiterhin hohe Wellen und wirkt eher kontraproduktiv, meint Host Max von Malotki. (01:03)

Das Thema beschäftigt auch die Politikum-Community. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Die EU-Energieminister wollen eine Unabhängigkeit von russischem Öl und Gas erreichen. Aber die EU wird bei fossilen Brennstoffen, egal woher sie kommen, immer abhängig und damit erpressbar durch andere Staaten sein, meint Buchautorin und Journalistin Annika Joeres. Die EU und auch Deutschland müssten mehr tun, um umzusteuern. (04:12)

Um die angemessene Form von Kritik an der Bundesregierung ging es auch in der Sonderausgabe von Politikum vom bfuture Festival in Bonn. Auch die Kolleginnen und Kollegen vom Podcast sport inside waren da und haben eine Folge über sexualisierte Gewalt im Sport aufgenommen. Unser heutiger Hörtipp. (14:26)

Das alte Kohleland NRW hatte den Plan, 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Kohlekraftwerke sollen durch moderne Gaskraftwerke ersetzt werden. Vor drei Jahren feierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen diesen Plan. Kollege Sebastian Moritz hat recherchiert und findet: zu früh gefeiert. (15:12)

Und zum Abschluss noch eine Beobachtung von Host Max von Malotki, die zeigt, wie lebendig die Demokratie in den USA nach wie vor ist. (21:00)

Trump schleift Demokratie & Das Leben als Lotterie

Trump schleift Demokratie & Das Leben als Lotterie Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 17.10.2025 20:19 Min. Verfügbar bis 17.10.2027 WDR 5

Trump fügt der US-Demokratie einen irreparablen Schaden zu, sagt unser Gesprächspartner. Außerdem: Per Losverfahren in den Wehrdienst. Und: Kaum Einsparungen beim Bürgergeld.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Merz tritt beim Bürgergeld eher großspurig auf: Das Schonvermögen wird gekürzt, die Sanktionen erhöht und wer dauernd Termine verpennt, wird im Zweifel auf die Straße gesetzt. Dafür, dass mit Milliardenbeträgen gelockt wurde, ist das Einsparpotential gering, findet Host Sebastian Moritz. (00:49)

Trumps außenpolitische Erfolge lenken gerade von der innenpolitischen Lage in den USA ab. Da geht Trump mit harter Hand gegen seine Kritiker vor. Trump strebt ein autoritäres Präsidialregime an, sagt unser Gesprächspartner Prof. Dr. Manfred Berg. Das würden auch die Trump-Gegner, die dieses Wochenende unter dem Motto "No Kings" in den USA auf die Straße gehen, kaum verhindern können. Und Trumps-Anhänger merken gar nicht, dass der US-Präsident am Ende auch ihnen schadet. (02:52)

Das Leben ist eine Lotterie, die schon bei der Geburt beginnt. Unser Satiriker Matthias Tretter hat sich zuletzt eher auf der Gewinnerseite gesehen. Doch die aktuelle Politik der Bundesregierung könnte dafür sorgen, dass sich das ändert. (14:44)

Aus der Politikum-Community kommt eine Anmerkung zu unserem Gespräch über wehrhaften Pazifismus. Totalpazifisten können sich ihre Position nur leisten, weil andere aktiv sind, schreibt unserer Hörer. (18:42)

Unser O-Ton der Woche kommt von einer Mutter, die nach vielen Monaten erstmals wieder mit ihrem Sohn telefonieren kann. Er war unter den befreiten israelischen Geiseln. (19:46)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Wehrhafter Pazifismus & Ewiger Frieden

Wehrhafter Pazifismus & Ewiger Frieden Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 16.10.2025 20:45 Min. Verfügbar bis 16.10.2026 WDR 5

Ich würde für ein freies Deutschland kämpfen, sagt unser Gesprächspartner - er hat mit dem Pazifismus gebrochen. Außerdem: Kann Vermittler Trump nach Gaza auch die Ukraine befrieden? Und: Merz entgleist.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Friedrich Feingefühl Merz hat auf sehr umstrittene Art und Weise über den Erfolg der schwarz-roten Migrationspolitik gesprochen. Aber keine Sorge: Merz hat sich hier nicht in seiner Funktion als Bundeskanzler geäußert - sondern nur ganz privat. Da muss man unterscheiden, findet Host Max von Malotki. (00:53)

Unser Gast Artur Weigandt stellt den moralischen Komfort des klassischen Pazifismus infrage. Er fordert dazu auf, sich Frieden nicht nur zu wünschen, sondern ihn mit allen ethisch vertretbaren Mitteln zu schützen. "Wehrhaften Pazifismus" nennt er das und meint damit, in der Lage zu sein, das eigene Land zu verteidigen - nicht aus Aggression, sondern Verantwortung. (02:42)

Aus der Politikum-Community kommt eine Anmerkung zu unserem Gespräch über Frauen und Macht. Der Hörer schwört auf die Macht der weiblichen Weisheit. (12:36)

Donald Trump tritt als großer Vermittler des ewigen Friedens auf. In Gaza hat er mit der Faust auf den Tisch gehauen. Ließe sich dieses Prinzip auch auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine übertragen? Unser Kollege Christoph von Marschall sitzt mit uns am Küchentisch und sagt: ja! (13:46)

Zum Abschluss gibt es gute Nachrichten aus Afghanistan und Pakistan. Die beiden Länder haben einen vorübergehenden Waffenstillstand geschlossen. Wahrscheinlich wollen sie das Risiko kleinhalten, dass Donald Trump das Thema für sich entdeckt. (19:45)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Frauen an die Macht & Machtmensch Macron

Frauen an die Macht & Machtmensch Macron Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 15.10.2025 23:49 Min. Verfügbar bis 15.10.2026 WDR 5

Mehr weibliche Eigenschaften in Führungspositionen, fordert unsere Gesprächspartnerin. Emmanuel Macron wird im Ausland total überschätzt, meint unsere Kollegin in Paris. Und: Krankschreibung ohne Arzt.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Host Sebastian Moritz fordert, dass alle Bürger mehr anpacken sollte, wenn es im Land wieder bergaufgehen soll. Auch vom mündigen Patienten fordert er Verantwortung ein – ist sich aber nicht so sicher, ob das funktioniert. (00:53)

Frauen fühlen sich in den Sphären der Macht und den patriarchalen Rollenbildern häufig fremd, dabei wäre es ein Gewinn für die Gesellschaft, wenn Macht anders und weiblicher gedacht würde, meint unsere Gesprächspartnerin, die Journalistin und Autorin Eva Thöne. Sie hat das Buch „Weibliche Macht neu denken“ geschrieben. (03:24)

Politikum-Kollegin Julia Borutta, die für uns aus Frankreich berichtet: Macron wird im Ausland überschätzt. Und sie geht noch einen Schritt weiter: Macron ist politisch unbegabt. (14:20)

Aus der Politikum-Community kommen ganz unterschiedliche Anmerkungen zu unserem Gespräch mit Mithu Sanyal, die mehr Empathie für die freigelassene Palästinenser einfordert. (21:09)

Unser Podcast-Tipp: Lost in Nahost. Der Podcast wirft einen Blick hinter die Nachrichten aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Warum hört sie Gewalt nicht auf? Was wollen die unterschiedlichen Player? "Lost in Nahost" erklärt die Hintergründe und Entwicklungen seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. "Lost in Nahost" könnt ihr in der ARD Audiothek hören. (22:14)

Von der Deutschen Bahn gibt es heute immerhin nichts Negatives zu berichten – das sind gute Nachrichten, findet Host Sebastian Moritz. (22:47)

Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.

Wie wir Kernfusion angehen & Wen Israel freilässt

Wie wir Kernfusion angehen & Wen Israel freilässt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 14.10.2025 21:27 Min. Verfügbar bis 14.10.2026 WDR 5

Jahrzehnte hat Deutschland über Atomkraft gestritten. Umso besser sind wir auf Fusionsenergie vorbereitet, meint unser Gast. Außerdem fragen wir: Wo bleibt die Empathie für palästinensische Häftlinge? Und: Rebellieren jetzt die Jungen in der Union?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Junge Menschen haben keine Macht in der Politik? Ausgerechnet Friedrich Merz (69), der mit Schwarz-Rot ohne viel Friktion durchregieren möchte, muss feststellen: Nur zusammen mit den jungen Abgeordneten seiner Fraktion hat er eine Mehrheit im Bundestag. Und die sind mit den Rentenplänen der Union nicht zufrieden. Politikum-Host Max von Malotki freut sich über diesen David-gegen-Goliath-Moment. (00:52)

Wie tief gehen die Wurzeln der deutschen Technikskepsis? Stehen uns die Erfahrungen mit der Atomkraft im Weg, wenn es um das Vorantreiben neuer Technologien geht? Der Historiker Frank Uekötter sagt im Politikum-Gespräch: Dass wir Technologien und ihre Folgen kritisch abklopfen, macht uns sogar stark. (02:33)

Aus der Politikum-Community kommt ein Vorschlag, wie man die energetische Sanierung von Mietwohnungen voranbringen könnte. (12:57)

Politikum-Kollegin Mithu Sanyal ärgert sich über die Darstellung, dass im Nahen Osten isrealische Geiseln gegen palästinensische Straftäter ausgetauscht werden. Ihr fehlt es an Empathie für die palästinensische Seite, wie sie am Politikum-Küchentisch erklärt. (14:11)

Und zum Abschluss noch was Erfreuliches: Kalifornien erlässt Transparenzgesetze für KI-Chatbots. Gegen den Druck aus Washington. Das verdient Respekt, findet Max von Malotki. (19:44)

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Saubere Wärme für Miethäuser & Mehr Geld für Rentnerinnen

Saubere Wärme für Miethäuser & Mehr Geld für Rentnerinnen Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 13.10.2025 21:36 Min. Verfügbar bis 13.10.2026 WDR 5

Der Staat muss die klimafreundliche Sanierung von Miethäusern besser fördern, fordert unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Was tun gegen die Altersarmut von Frauen? Und: Wie sauber kann Frieden sein?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Alle wünschen sich Frieden. Aber kommen wir auch mit denen klar, die ihn ermöglichen? Oft spielen zweifelhafte Figuren und knallharte Machtpolitik eine entscheidende Rolle, wie Politikum-Host Max von Malotki mit Blick auf Gaza anmerkt. (00:43)

Um den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich zu senken, müssen nicht zuletzt Mietwohnungen saniert werden. Die Anreize für Wohnungsunternehmen reichen noch nicht, meint Oliver Wagner vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Der Gesetzgeber sollte nachsteuern – und zwar so, dass die Miete bezahlbar bleibt. (02:28)

Aus der Politikum-Community kommen ganz unterschiedliche Anmerkungen zu unserem Gespräch über die Zukunft der Grünen. (12:58)

Frauen beziehen deutlich weniger Rente als Männer. Das Problem ist lange bekannt. Bewegt sich langsam mal etwas? Clemens Hoffmann hat recherchiert und erzählt am Politikum-Küchentisch, was er rausbekommen hat. (14:41)

Und zum Abschluss noch eine Anmerkung zum Gaza-Abkommen: Wie oft passiert es im Nahen Osten, dass beide Seiten feiern? (20:06)

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Wohin mit den Grünen? & Was, wenn nicht "Wurst"?

Wohin mit den Grünen? & Was, wenn nicht "Wurst"? Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 10.10.2025 21:47 Min. Verfügbar bis 10.10.2026 WDR 5

Mit einer progressiven Vision raus aus der Defensive - das empfiehlt Politikberater Arne Jungjohann den Grünen. Außerdem in dieser Ausgabe: Kabarettist Mathias Tretter über Verirrungen rund ums Fleisch und ein Blick auf den Reformeifer der Regierung.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Der Herbst der Reformen hat begonnen. Politikum-Host Andrea Oster findet: Jetzt wo das Bürgergeld vom Tisch ist, könnte sich die Regierung um die echten Probleme kümmern. (00:58)

Eine Wahl nach der anderen beschert den Grünen Niederlagen. Politikberater Arne Jungjohann meint: Die Partei muss sich wieder mehr damit beschäftigen, eine begeisternde Zukunft für unsere Gesellschaft zu entwerfen, statt den Status Quo der Demokratie zu verteidigen. (03:18)

Aus der Politikum-Community kommen weitere Anmerkungen zum Konflikt über Fleischersatz. (14:23)

Die entsprechende Debatte im EU-Parlament beschäftigt auch unseren Kabarettisten Mathias Tretter. Er findet: Es gibt ganz andere gastronomische Fragestellungen, die wirklich einmal auf die Tagesordnung gehören. (15:53)

Zuletzt unser O-Ton der Woche: Was der US-Präsident zum Krieg in Gaza zu vermelden hatte, war auf jeden Fall bemerkenswert – auch ohne Friedensnobelpreis. (20:03)

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Was gestressten Eltern hilft & Wie Schwarz-Rot der Ampel ähnelt

Was gestressten Eltern hilft & Wie Schwarz-Rot der Ampel ähnelt Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 09.10.2025 21:35 Min. Verfügbar bis 09.10.2026 WDR 5

Viele Eltern sind am Ende ihrer Kräfte. Psychiaterin Maria Bellinger rät, eigene Ansprüche nicht zu hoch zu schrauben. Außerdem fragen wir in dieser Ausgabe: Wie steht es um die Koalition? Und kriegt Trump den Friedensnobelpreis?


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Die Einigung auf erste Schritte hin zu einem Frieden für Gaza macht den Gedanken ein ganzes Stück plausibler, dass der US-Präsident den Friedensnobelpreis bekommen könnte. Was Politikum-Host Andrea Oster aber vor allem beschäftigt: Wie reagiert Trump, wenn den Preis jemand anderes kriegt? (01:09)

Eltern haben mit vielem zu kämpfen: Betreuungsplätze und Wohnraum sind oft knapp, die Zukunft ihrer Kinder hält viele Herausforderung bereit. Es kann helfen, sich die eigenen Grenzen bewusst zu machen, sagt Maria Bellinger im Politikum-Gespräch: Eltern haben nicht alles in der Hand. Ihr aktuelles Buch „Mut tut gut“ ist bei HarperCollins erschienen. (03:18)

Die Spitzen der Regierungskoalition haben Beschlüsse zu großen Themen wie Rente, Bürgergeld und Infrastruktur verkündet. Trotzdem fühlt sich Albrecht von Lucke an die Konstruktionsfehler der Ampelkoalition erinnert. Warum, das erklärt er am Politikum-Küchentisch. (13:35)

Aus der Politikum-Community kommen Vorschläge, wie die Industrie ihre Fleischersatzprodukte in Zukunft nennen könnte. (19:27)

Und zuletzt würdigt Andrea Oster, dass die Förderung von Elektromobilität eine soziale Komponente bekommen soll. (20:23)

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Wissenschaftlerinnen in die Medien & Arabische Solidarität

Wissenschaftlerinnen in die Medien & Arabische Solidarität Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 08.10.2025 22:34 Min. Verfügbar bis 08.10.2026 WDR 5

Wissenschaftlerinnen sind in den Medien noch immer unterrepräsentiert, aber das sollte sich ändern, fordert unsere Gesprächspartnerinnen. Wie zwei Jahre Krieg in Gaza die arabische Welt bewegt, berichtet unsere Kollegin. Und: Es geht um die Wurst.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Das EU-Parlament diskutiert heute eine der elementaren Fragen der Politik: Wann ist eine Wurst eine Wurst? Zählt nur Fleisch? Unsere Host Louisa Schmidt findet, dass diese Zeit und Kraft in richtige Probleme investiert werden könnte. (00:57)

Frauen in der Wissenschaft sind in den Medien weniger repräsentiert als Männer. Ein Podium, wo nur Männer auf der Bühne sitzen, ist da keine Seltenheit. Judith Ackermann ist Forschungsprofessorin für Digitale Medien und Performance in der Sozialen Arbeit an der FH Potsdam. Sie ist zu Gast im Politikum-Gespräch. (03:32)

Ist ein Frieden in Gaza greifbar? Die Verhandlungen in Ägypten sind zumindest in vollem Gange. Anna Osius berichtet, was die zwei Jahre Krieg in Gaza mit den menschen vor Ort gemacht haben.(13:40)

Aus der Politikum-Community hat uns eine Rückmeldung zum 7.Oktober erreicht. Haben Sie auch etwas, das Ihnen unter den Nägeln brennt, schicken Sie uns eine Sprachnachricht mit dem Messenger ihrer Wahl an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail an Politikum@wdr.de. (20:14)

Wero ist das PayPal von Morgen! Bald kann der europäische Bezahldienst zum Einsatz kommen. (21:13 )

Welthandelssystem obsolet & 7. Oktober als Gedenktag

Welthandelssystem obsolet & 7. Oktober als Gedenktag Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 07.10.2025 22:09 Min. Verfügbar bis 07.10.2026 WDR 5

Donald Trumps erratische Wirtschaftspolitik markiert das Ende regelbasierter Ordnung. Stellen wir uns drauf ein, meint unser Gast. Wenigstens der 7. Oktober sollte dem Gedenken an die Opfer des Hamas-Überfalls vorbehalten sein, meint unser Kommentator. Vorher muss Host Philipp Anft aber nach Frankreich blicken.


Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:

Frankreich wechselt in geradezu atemberaubender Geschwindigkeit politisches Spitzenpersonal. Auch Präsident Emmanuel Macron gilt deswegen als angezählt. Heisst es nicht immer, Deutschland brauche neue Köpfe, fragt sich unser Host. Warum greifen wir dann nicht einfach zu? (00:54)

Wenigstens am Jahrestag des Überfalls der Hamas sollte das Gedenken an die Opfer im Vordergrund stehen und nicht die Kritik an der israelischen Kriegsführung, meint unser Kommentator Lorenz Beckhardt. (03:25)

Trumps aggressive Zollpolitik ist kein Zufall der Geschichte. Es ist das historische Normal. Wir sollten das schnell akzeptieren und damit umgehen lernen, meint unser heutiger Gast, der emeritierte Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe. (08:42)

Aus der Politikum-Community hat uns eine Rückmeldung erreicht zu der Folge am 3. Oktober. Darin hatte unser Gast Nora Zabel, eine junge CDU-Politikerin und Autorin aus Mecklenburg-Vorpommern erzählt, wie eine junge Generation von Ostdeutschen noch immer unter den Folgen der DDR-Diktatur leidet - obwohl sie den Staat nie selbst erlebt haben. (19:00)

Erläutert hat sie das im Gespräch unter anderem damit, wie rätselhaft und fremd ihr als ostdeutsches Arbeiterkind die Welt der West-Universität vorkam. Unsere Hörerin meint, dabei könne es sich mehr um ein Arbeiterkind-Phänomen handeln als ein Ost-West-Problem. Danke für Ihr Feedback! Haben Sie auch etwas, das Ihnen unter den Nägeln brennt, schicken Sie uns eine Sprachnachricht mit dem Messenger ihrer Wahl an die 0172 - 253 00 42 oder eine Mail an Politikum@wdr.de.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen gerne noch diesen Podcast: „DNA des Ostens" heißt der,die Macher haben mit vielen Ostdeutschen darüber gesprochen, wie sie auf den Osten und Deutschland insgesamt blicken. Schauspielerin und Host Anna Thalbach führt sie da durch - "DNA des Ostens" finden Sie in der ARD Audiothek - genau wie Politikum. (20:08)

Und zum Schluss schöpft unser Host noch einmal kurz Hoffnung. In die politische Kultur im Land. Die Bahn hatte die Familien-Reservierung gestrichen und das Bahnfahren für Familien wesentlich teurer gemacht. Und diese nehmen das nicht so einfach hin und leisten jetzt Widerstand. (20:38)

Wehrdienst im Homeoffice & Rassismus in Großbritannien

Wehrdienst im Homeoffice & Rassismus in Großbritannien Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 06.10.2025 22:49 Min. Verfügbar bis 06.10.2026 WDR 5

Rechtsextreme Positionen einfach zu übernehmen, stärkt die Extreme nur weiter, meint unsere Gesprächspartnerin – nicht nur in Großbritannien. Außerdem: Wie steht der Verfassungsschutz 10 Jahre nach seiner Reform da? Und: Wehrdienst weiterdenken.


Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:

Immer häufiger werden Drohnen in Deutschland gesichtet. Es braucht eine Drohnenabwehr, findet Host Philipp Anft. Wir müssen uns verteidigen können und die dünne Personaldecke der Bundeswehr macht da kaum Hoffnung. Vielleicht müssen nur die richtigen Anreize gesetzt werden. (00:55)

Autos brennen, Geschäfte werden zerstört und Asylbewerber bedroht. Großbritannien erlebt gerade einige rechtsextreme Demonstrationen gegen Einwanderung. Wie es dazu kommen konnte und wie dem begegnet werden sollte, erklärt die Soziologin Aleksandra Lewicki. (03:13)

Letzte Woche haben wir über Greta Thunberg und ihre Gaza-Flottille diskutiert. Zu der Meinung, dass die öffentlichkeitswirksame Reise nur heiße Luft sei, haben sich einige aus der Community gemeldet. Das kontroverse Thema haben wir auch am 10. Juni diskutiert – hören Sie hier. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf. (12:57)

Ein Komplettversagen im deutschen Verfassungsschutz. Die Rede ist von dem NSU, der Menschenleben forderte. Darauf folgte eine Reform des Verfassungsschutzes, die schon längst überfällig war. Clemens Hoffmann diskutiert am Küchentisch. (14:48)

Das Handy ist auch am Steuer nicht weit entfernt. Kurz mal Nachrichten checken oder die Mama anrufen. Fakt ist: wer aufs Handy guckt, fährt blind. Jetzt gibt es eine europaweite Kontrollwoche. (21:35)