Nah-Aufnahme von aufeinandersitzenden Fröschen auf trockenem Grass

Trockenheit im Duisburger Stadtwald Wildtiere leiden unter der Hitze

Stand:

Hitze und Trockenheit setzen dem Wald zu. Doch besonders eine Tiergruppe stirbt derzeit vielerorts in großer Zahl.

Stadtförster Stefan Jeschke macht sich große Sorgen um die Tiere in seinem Wald. "Die Rehe werden bei dieser Hitze lethargisch", erzählt er "deshalb sollten sie gerade jetzt viel Ruhe haben und Hunde angeleint bleiben."

Amphibien sind "echte Verlierer des Klimawandels"

Rehe können zum Glück viel Flüssigkeit über die Nahrung aufnehmen, die Wildschweine finden noch Wasserquellen im Wald. Füchse haben sich dem Klima etwas angepasst. "Sie können wie Hunde hecheln und damit einiges ausgleichen", so der Förster.

Schlecht sieht es dagegen für die Amphibien im Wald aus. "Frösche und Graskröten sterben reihenweise, das sind echte Verlierer des Klimawandels", sagt Jeschke.

Insekten und Vögel freuen sich über zusätzliche Tränken im Garten oder auf dem Balkon. "Wichtig ist nur, dass ein Stein oder Stock drin liegt, damit die Tiere nicht ertrinken", rät der Stadtförster. Gegen Keime hilt es, das Wasser regelmäßig auszutauschen.

Weiter hohe Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr ist nach wie hoch, noch gilt in Duisburg die zweithöchste Alarmstufe. Also alles vermeiden, was ein Feuer auslösen könnte: Rauchen und Grillen im Wald sind verboten. Aber auch Glasflaschen und ein heißer Auspuff können gefährlich werden.

Wildtiere im Duisburger Stadtwald leiden unter der Hitze

WDR 14.08.2026 00:27 Min. Verfügbar bis 13.08.2028


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Unsere Quellen:

  • Duisburger Stadtförster Stefan Jeschke

Sendung: WDR.de, Wildtiere im Duisburger Stadtwald leiden unter der Hitze, 14.08.2026, 12:21 Uhr

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