Revier-Konferenz: Wo steht NRW beim Strukturwandel?

Bildquelle: WDR / Julia Küppers

2 Min. 26 Sek. Verfügbar bis 24.09.2028

Drei Milliarden Euro Das wünschen sich Bürger fürs Rheinische Revier

Stand:

Über achthundert Projekte und rund drei Milliarden Euro für neueste Technologie und Arbeitsplätze - damit soll der Fortschritt im Rheinischen Revier voran getrieben werden. Heute haben rund 600 bekannte Gesichter aus Politik Wirtschaft und Gesellschaft eine erste Bilanz gezogen - und die fällt positiv aus.

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Julia Küppers

Die Bilanz für den Fortschritt in Sachen Rheinisches Revier stimmt die Akteure auf der Bühne positiv: Über 800 Projekte und rund drei Milliarden Euro an Fördergeldern von Land NRW, Bund und Europäischer Union. Im Fokus standen Innovative Technologien und Arbeitsplätze.

Außerdem haben Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen des „Bürgerrates Rheinisches Revier“ an die Landesregierung übergeben. Sie wurden zufällig durch ein Losverfahren ausgewählt und duften sechs Tage gemeinsam diskutieren, wie die Zukunft des Rheinischen Reviers aussehen soll. Darunter war Johanna Schloemer aus Hückelhoven.

Rheinisches Revier: Hückelhovenerin setzt sich für Klimaschutz ein

Ihr Anliegen ist eindeutig: "Mitgewirkt habe ich persönlich am Punkt oder an der Empfehlung Energie und Klimaschutz. Und das liegt mir auch besonders am Herzen", sagt Schloemer. Man habe in diesem Sommer erlebt, wie viel Hitzetage es gegeben hat. "Und an den sechs Tagen, die wir in Jülich verbracht haben, da waren fünf Tage mehr als 30 Grad ohne Klimaanlage." Also:

Johanna Schloemer, Mitglied des "Bürgerrats Rheinisches Revier"
"Wenn wir da nicht an Umweltschutz denken, an Klima denken, ja, dann weiß ich es nicht mehr." Johanna Schloemer aus Hückelhoven

Fortschritt im Rheinischen Revier: Bürgerrat hofft auf Politik

Die Hückelhovenerin glaubt, dass die Empfehlungen bei der Politik Gehör finden. Insbesondere, weil der Bürgerrat sehr detailierte Ideen ausgearbeitet habe. "Wenn es eins zu eins umgesetzt würde, wäre das natürlich super gut. Ich denke, die Realität ist eine andere. Es könnte eher sein, dass es ein bisschen weniger wird. Aber in Ansätzen wird es so kommen. Da bin ich fest von überzeugt."

Gäste bei der Revier-Konferenz "Perspektiven 2026" in Bergheim.

Viele Gäste waren bei der Revier-Konferenz "Perspektiven 2026" in Bergheim.

Bildquelle: WDR / Julia Küppers

Weitere Themen der Revier-Konferenz waren unter anderem die Schaffung von wohnortnaher medizinischer Grundversorgung, der niedrigschwellige Zugang zum ÖPNV und das Zusammenleben mehrerer Generationen in einem Viertel.

Unsere Quellen:

  • Revier-Konferenz
  • WDR-Gespräch mit Johanna Schloemer aus Hückelhoven

Sendung: WDR.de, Rheinisches Revier: Drei Milliarden für den Fortschritt, 24.09.2026, 19:00 Uhr

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