Gegner des Transports erwarten, dass der Konvoi abends - vermutlich jeweils zwischen 22 und 23 Uhr - in Jülich aufbrechen wird. Er wird dann mit massiver Polizeibegleitung 170 Kilometer über Autobahnen zurücklegen und dann in der Nacht das Zwischenlager Ahaus im Münsterland erreichen.
Proteste gegen den Transport
Anti-Atomkraft-Initiativen wie das Bündnis "Stop Westcastor" haben bereits Proteste angekündigt. So soll es zum Beispiel am 21. Juli ab 20 Uhr eine Mahnwache an der Autobahnbrücke Holtwicker Damm an der A31 geben. Später am Abend wird dann eine Fahrraddemo zu einer weiteren Autobahnbrücke folgen. Die Zahl der Aktivisten hat sich allerdings im Vergleich zu früheren Fahrten deutlich verringert. Beim letzten Castor-Transport vor einer Woche nahm nur eine Handvoll Demonstranten an einer Aktion in Jülich teil. Und in Ahaus warteten bei der Ankunft des Transports lediglich 25 Aktivisten, die mit Trillerpfeifen und Fahnen protestierten.
Keine Zwischenfälle mit Aktivisten
Angesichts der geringen Zahl der Demonstranten hatte die Polizei dann bisher auch keine Schwierigkeiten beim Transport der Castor-Behälter. Acht sind bereits von Jülich nach Ahaus gebracht worden, 144 warten noch im Forschungszentrum auf den Abtransport. Insgesamt sollen rund 300.000 Brennelementkugeln aus einem alten Forschungsreaktor in Jülich in den Castor-Behältern nach Ahaus gebracht werden. ß
Unsere Quellen:
- WDR-Informationen
- Initiative "STOPP Westcastor"
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Aachen, Eifel und die Euregio, 21.07.2026, 8:30 Uhr