Je nach Wetter werden mehrere Tausend Radler, Inliner und Fußgänger zum 21. "Autofreien Sonntag" erwartet.
Start um 9 Uhr in Nümbrecht
Ronja und Heiko Marrenbach helfen bei der Anmeldung
Bildquelle: Susanne Lang-HardtAn einem Stehtisch stehen Ronja und Heiko Marrenbach. Das Paar gibt am offiziellen Startpunkt an der Berufsgenossenschaft in Nümbrecht die kostenlosen Stempelkärtchen aus. “Allein oder als Gruppe?“ Diese Frage stellen sie heute jedem, der sich anmeldet. Mit dem Kärtchen machen sich Inliner, Radler und sogar Einradfahrer mit großen Crossreifen auf den Rundweg. Der autofreie Sonntag geht bis 18 Uhr.
Für Verpflegung ist gesorgt
Kaffee, Kuchen und später noch Leckeres vom Grill - das gibt es an vielen der fünf Raststationen. Gelegentliche Regenschauer sind kein Problem: Es ist alles überdacht und Bänke und Tische sind offenbar ausreichend vorhanden. Drei Raststationen stehen auf Nümbrechter Gemeindegebiet, zwei im Raum Waldbröl.
16 Kilometer durch oberbergische Dörfer
Streckenverlauf und die Stempelkarte
Bildquelle: Susanne Lang-HardtDie Strecke ist sehr abwechslungsreich und führt durch kleine Dörfer wie Hömel, Drinsahl, Bohlenhagen, Hoff und Hahn. Wie im Oberbergischen üblich, geht es viel die Berge hinauf und wieder runter. Beim ersten autofreien Sonntag waren so gut wie keine E-Bikes dabei und da waren 16 Kilometer gefühlt viel weiter als heute mit der Motorunterstützung.
Zu den Highlights gehört der Musik- und Fahrradgottesdienst in Waldbröl-Hahn am Vormittag. Den Open-Air-Gottesdienst richtet die Evangelische Kirchengemeinde Waldbröl im Rahmen des "Autofreien Sonntags" aus.
Pannenservice und Hilfe bei Unfällen
Ein Waldbröler Fahrradladen bietet auf der Strecke einen Pannenservice an. DRK und THW sind auch für die Teilnehmer des autofreien Sonntags im Einsatz. Ohne die Dorfgemeinschaften und die vielen anderen ehrenamtlichen Helfer des CVJM, der Feuerwehren, des THW und des DRK wäre die Planung des Tages nicht möglich, sagen die Veranstalter aus den Rathäusern.
Auf der gesamten Strecke gibt es Straßensperrungen für Autos. Immer mal müssen befahrene Straßen von den Radlern überquert werden. Dabei regeln Ehrenamtliche an den so genannten "Schleusen" den Verkehr.
Unsere Quellen:
- Gemeinde Nümbrecht
- WDR-Reporterin vor Ort