Wie Mariam Muwanga Wuppertal lieben lernte
Bildquelle: WDR/Laura-Sophie LangWDR. 03:03 Min.. Verfügbar bis 07.08.2028.
"Ich werde Wuppertal nicht lieben können" - das dachte Mariam Muwanga als sie neu in der Stadt war. Heute - 20 Jahre später - sagt sie wiederum "Wuppertal ist mein bester Fehler". Wie kam es zu diesem Sinneswandel?
Das liegt vor allem an den "hidden gems", also den "versteckten Schätzen", die Mariam Muwanga über die Zeit in Wuppertal entdeckt hat.
Heute teilt Mariam ihre Liebe für die Stadt sogar bei Instagram - mit Videos, die die schönen und manchmal vielleicht auch noch nicht so bekannten Ecken in Wuppertal zeigen.
Diese fünf Orte in Wuppertal kann sie euch empfehlen:
Die Nordbahntrasse
Die Nordbahntrasse begeistert Mariam vor allem, weil sie - anders als die meisten Orte in Wuppertal - flach ist. "Hier ist der einzige Ort, wo du wirklich atmen kannst, wenn du Sport machst", scherzt sie.
Kothener Wald in Unterbarmen
Ein Follower bei Instagram hatte Mariam empfohlen, den Kothener Wald in Unterbarmen zu besuchen - kurzerhand fuhr sie dort mit dem Bus hin und war begeistert, wie grün es dort ist. Dabei stieß sie auch auf besondere Häuser, wie diese blaue Villa, in der Schloßstraße - weitere "hidden gems".
In Unterbarmen hat Mariam einen ihrer "hidden gems" entdeckt.
Bildquelle: WDR/Laura-Sophie LangBriller Viertel
Hier hat für Mariam alles angefangen, denn im Briller Viertel lebte die Familie, zu der sie als Au-Pair kam. "Dieses Viertel ist ein Stück Heimat für mich", sagt Mariam. Die Gründerzeit-Villen, die Alleen, die Erkerfenster - all das machte auf sie mächtig Eindruck als sie vor 20 Jahren dort ankam. Und auch heute geht sie dort gerne noch spazieren.
Hier im Briller Viertel hat für Mariam Muwanga alles angefangen.
Bildquelle: WDR/Laura-Sophie LangMirker Quartier
Das Mirker Quartier schätzt sie für seine Kunst- und Kulturszene und die Cafés dort. Es gebe dort Ateliers, die zu bestimmten Anlässen ihre Türen öffnen und Lesungen und Konzerte, die sie dort in verschiedenen Einrichtungen regelmäßig besucht.
Ölberg
Der Ölberg erinnert sie sehr an ihre Studierendenzeit. Auf Instagram schreibt sie: "Sofas auf den Straßen, Studenten in WGs, Leute, die auf dem Bürgersteig sitzen und in die Sommernächte hinein quatschen" – das habe den Ölberg für sie ausgemacht.
Heute - mittlerweile ist sie Dozentin an der Bergischen Uni - würden sie die Galerien, die alten Ladenfronten und die Cafés dort begeistern.
Quelle:
- WDR-Gespräch mit Mariam Muwanga
Sendung: WDR.de, Content-Creatorin zeigt Wuppertals schönste Ecken, 11.08.2026, 05:02 Uhr