Eine Frau in einem Kleid geht über einen Laufsteg. Rechts und links sitzen viele Zuschauer.

Bei den Düsseldorf Fashion Days geht es um die neusten Modetrends.

Bildquelle: Michael Lübke/Stadt Düsseldorf

Mode, Messen und Co. Das erwartet Besucher der Düsseldorf Fashion Days

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In wenigen Wochen kommt die Modewelt in Düsseldorf zusammen. Dabei wird unter anderem die Kö zum Laufsteg.

Von Christoph Wegener

Aktuelle Trends, kreative Designs und internationale Gäste: Ende Juli dreht sich bei den Düsseldorf Fashion Days (DFD) alles um das Thema Mode.

Eine Frau steht vor einem Publikum und hält eine Rede.

Andrea Greuner, operative Leiterin der Fashion Days

Bildquelle: Christoph Wegener/WDR

An Selbstbewusstsein mangelt es den Organisatoren im Vorfeld nicht. "Düsseldorf ist der deutsche Modestandort", betonte Andrea Greuner, operative Leiterin der Fashion Days, bei der Pressekonferenz. Doch der Markt sei umkämpft und der Konkurrenzdruck hoch. "Wir müssen uns deswegen immer neu erfinden und weiterentwickeln." Ziel sei es, sich so von anderen Städten abzuheben.

Die sechsten Düsseldorf Fashion Days gehen vom 22. bis zum 29. Juli. Vor allem an einem Tag soll Besuchern, die selbst nicht in der Modebranche arbeiten, viel geboten werden.

Die Kö wird zum Laufsteg

Am Samstag, 25. Juli, findet das "DFD Festival" im Düsseldorfer Zentrum statt. Der Corneliusplatz auf der Königsallee verwandelt sich dabei in einen Catwalk, auf dem neue Designs präsentiert werden. Der Laufsteg öffnet um 14 Uhr, die letzte Show startet um 20 Uhr.

Unter anderem sind dieses Mal sizilianische Labels dabei, um die zehnjährige Städtepartnerschaft von Düsseldorf und Palermo modisch zu feiern.

Aber es geht am Corneliusplatz nicht nur um Kleidung: Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf richtet die Veranstaltung "Taste Up" aus, bei dem Auszubildende aus der Gastronomie gegeneinander kochen.

Selbst im Rampenlicht stehen

Unweit der Kö gibt es am 25. Juli auch auf dem Schadowplatz unterschiedliche Programmpunkte. Auf dem "Public Catwalk" kann sich jeder selbst in Szene setzen und vor Ort modisch beraten lassen, kündigen die Veranstalter an. Passend dazu wird Musik aufgelegt und unterschiedliche Modemarken präsentieren sich.

Mehrere Menschen laufen über einen roten Teppich und werden fotografiert.

Auch dieses Jahr können sich Besucher auf dem Laufsteg am Schadowplatz präsentieren.

Bildquelle: Michael Lübke/Stadt Düsseldorf

Im Hofgarten öffnet von 11 bis 18 Uhr ein Markt. Entlang der Jägerhofallee werden unterschiedlichste Stände aufgebaut. Der Fokus liegt auf Produkten von japanischen Designerinnen und Labels.

Die Lorettostraße in Unterbilk verwandelt sich zudem in eine Fußgängerzone. Es soll dort Street-Food und Live-Musik geben und die Geschäfte haben länger geöffnet.

Generell soll der Düsseldorfer Einzelhandel bei den Fashion Days stark mit einbezogen werden, betonen die Veranstalter. Rund um die Prachtstraße Königsallee, die Shoppingmeile Schadowstraße, Altstadt und Carlstadt beteiligen sich rund 250 Geschäfte, Gastrobetriebe und Einzelpersonen. Sie haben ihre eigenen Programmpunkte.

Wo die Modebranche zusammenkommt

Während der Düsseldorf Fashion Days gibt es unter anderem Messen für Modehändler und andere Fachbesucher. Dazu zählen die "Twodays" und die "Supreme Women&Men".

Überall in der Stadt wird in sogenannten Showrooms neueste Mode präsentiert. Einen von ihnen leitet Bernadette Bitterroff. Sie erklärt, welche Designs aktuell in sind.

Im Trend liegen dieses Jahr Farben wie Zitronengelb und rosa Töne. Außerdem werden die Designs ruhiger, auffällige Muster sind weniger gefragt. Bernadette Bitterroff, Agentur Bitterroff

Für einige Veranstaltungen bei den Düsseldorfer Fashion Days müssen im Vorfeld Tickets gekauft werden. Das gilt zum Beispiel für die Modeschau "Kyvison" (23. Juli, 16 Uhr, Erkrather Straße 40), bei der es Abendmode ebenso wie Alltagskleidung zu sehen gibt.

Karten sind unter anderem auch für die "MDF Fashion Show: Fleurissante" (24. Juli, 17 Uhr, Haus der Freiheit in Erkrath) erhältlich. Hier stehen ebenfalls neue Trends und Designs im Fokus.

Mode spielt zentrale Rolle in Düsseldorf

Ein Mann im Anzug hält eine Rede.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller

Bildquelle: Christoph Wegener/WDR

Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) betonte bei der Pressekonferenz vor den Fashion Days, wie wichtig die Modeindustrie für die Stadt sei. "21.000 Düsseldorfer arbeiten in der Modebranche, der Jahresumsatz liegt bei rund 16 Milliarden Euro", so Keller. Entsprechend wichtig sei der Verein Fashion Net Düsseldorf.

Der ist eng mit den Düsseldorfer Fashion Days verbunden und hat passend dazu dieses Jahr den Markenauftritt "DFD by Fashion Net" ins Leben gerufen.

Übergeordnetes Ziel sei es, "die Strahlkraft der Modebranche in Düsseldorf weiter auszubauen" und die Stadt als Modestandort deutschlandweit und international zu stärken.

Das erwartet die Besucher der Düsseldorf Fashion Days

WDR 09.07.2026 41 Sek. Verfügbar bis 08.07.2028

Unsere Quellen:

  • Düsseldorf Fashion Days
  • WDR-Gespräch mit Andrea Greuner, operative Leiterin der Fashion Days
  • WDR-Gespräch mit Bernadette Bitterroff
  • Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller
  • WDR-Reporter vor Ort

Sendung: WDR.de, Das erwartet die Besucher der Düsseldorf Fashion Days, 09.07.2026, 5:03 Uhr 

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