So soll der Bahnhof sicherer werden
Bildquelle: WDR/ BüsdorfWDR. 43 Sek.. Verfügbar bis 07.07.2028.
Nachdem die gemeinsamen Streifen am Düsseldorfer Hauptbahnhof drei Monate lang getestet wurden, hat die Stadt heute eine positive Bilanz gezogen. So habe es "zahlreiche" Platzverweise und Gefährderansprachen gegeben - außerdem seien gemeinsam viele Anzeigen geschrieben worden, zum Beispiel wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Drogen- und Aufenthaltsdelikten.
Insgesamt sind nach Angaben der Stadt in den drei Monaten fünf Personen festgesetzt worden. Und es gab 60 Fahndungstreffer bei Menschen, die von den Behörden gesucht wurden. Die Stadt bekomme das Feedback, dass sich die Menschen wegen der Vierer-Streifen am Bahnhof sicherer fühlen, sagt der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU).
Weniger Probleme mit Zuständigkeiten
Die Vierer-Streife aus Ordnungsamt, Bundes- und Landespolizei und der DB Sicherheit war seit März zwei mal pro Woche am Düsseldorfer Hauptbahnhof unterwegs.
Der Vorteil laut Stadt: Durch die verschiedenen Zuständigkeiten hat das Team mehr Möglichkeiten zum Durchgreifen. Außerdem könnten Probleme direkt vor Ort bearbeitet werden.
Kooperation wird ausgebaut
Ein Beispiel für das Problem mit den Zuständigkeiten: Die Bundespolizei ist nur für Straftaten in Zügen und Bahnhöfen zuständig, der Bereich außerhalb des Bahnhofs fällt in die Zuständigkeit der Landespolizei.
Die Stadt, Bahn und die Landes- und Bundespolizei bauen ihre Kooperation in den Vierer-Streifen jetzt aus. Eine entsprechende Partnerschaft wurde am Dienstag in Düsseldorf unterschrieben. Bald soll es drei mal pro Woche eine solche Streife am Düsseldorfer Hauptbahnhof geben.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung der Landeshauptstadt Düsseldorf
- WDR-Gespräch mit Pressesprecher der Stadt Düsseldorf
- Bundespolizei: Unsere Aufgaben
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Düsseldorf, 07.07.2026, 18:09 Uhr