Trockenheit in Urdenbach
Bildquelle: WDR02:31 Min.. Verfügbar bis 12.08.2028.
Der Altrhein an der Grenze zwischen Düsseldorf und Monheim ist weitgehend ausgetrocknet. Dabei gilt die Urdenbacher Kämpe eigentlich als widerstandsfähig und wird regelmäßig überflutet.
"Das ist besorgniserregend"
Naturschützer beobachten die Entwicklung mit Sorge: "So extrem hatten wir es noch nicht, sodass wir da noch nicht die Erfahrungswerte hatten, wie sehr sich das jetzt auswirkt", sagt Stefanie Egeling von der Biologischen Station Haus Bürgel. Was jetzt fehlt, sei vor allem eins: Regen.
Stefanie Egeling von der Biologischen Station ist besorgt
Bildquelle: WDRIn diesem Jahr falle die Aue früher trocken als sonst. Sollte es noch lange so bleiben und extreme Trockenheit auch in den nächsten Jahren wiederkommen, könnte sich das auch auf die Bäume und Sträucher auswirken, fürchtet Egeling. "Das ist natürlich besorgniserregend", sagt sie.
Feldbrand in der Dürre
Am vergangenen Sonntag, nur wenige hundert Meter entfernt, brannte ein Feld. Bei den Löscharbeiten half auch Katrin Reuter von der Kaltblutzucht auf Haus Bürgel. Sie füllte ihr Güllefass mit Wasser, um die Feuerwehr zu unterstützen.
Ihr Urteil fällt deutlich aus: "Ich würde sagen, die Dürre ist schlimmer als das jährliche Hochwasser, was uns hier trifft." Sie bereitet sich vor und achtet darauf, "dass man auch abends bevor man zu Bett geht nochmal eben guckt, ob man irgendwo ein bisschen Rauch oder was lodern sieht". Sie rechne jederzeit mit einem neuen Feuer.
Unsere Quellen:
- Interview mit Stefanie Egeling
- Interview mit Katrin Reuter
- Eindrücke des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Düsseldorf, 12.08.2026, 19:30 Uhr
