Löwenzahn durchbricht den Asphalt

Ein Löwenzahn bricht durch den Asphalt.

Bildquelle: picture alliance / Christian Ohde

Hitze in der Stadt Stell dir vor, die Stadt wird grüner - und kühler

Stand:

Hitzestress, zu viel Beton und wenig Schatten - die Stadt muss grüner werden. Pläne, wie das gehen kann, gibt es schon lange. Doch die Umsetzung stockt. Wir haben Experten dazu befragt und mit konkreten Ideen die KI (Künstliche Intelligenz) gefüttert. Herausgekommen sind Zukunftsvisionen, wie aus grauen NRW-Plätzen blühende Orte werden könnten.

Von Katja Goebel
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Der Westen schwitzt - seit Wochen. So heiß war es noch nie in zwei Sommermonaten bei uns. Es ist viel zu trocken und ausreichend Regen ist weiter nicht in Sicht. Jetzt werden Städte zu Hotspots. Der Grund dafür ist simpel: viel versiegelte Fläche, zu wenig Grün, kaum Schatten und viel Verkehr.

Die gute Nachricht: Mit viel Grün kann man Städte nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter und kühler machen. Pflanzen spenden Schatten und kühlen die Umgebung durch Verdunstung. Was ist machbar und wie bekommt man das schattenspendende Grün beispielsweise direkt auf einen zentralen Platz der Innenstadt. Wir haben nachgefragt bei Fenna Tinnefeld, Projektmanagerin beim Verein Baukultur NRW. Ihr sind Stadtbäume wichtig und für die gebe es die 3-30-300-Regel, eine Leitlinie für die Stadtplanung, die 2021 von einem Forstwissenschaftler entwickelt wurde.

"Man sollte von seinem Zuhause aus auf drei Stadtbäume gucken gönnen. In jedem Stadtviertel sollten mindestens 30 Prozent der Fläche durch Baumkronen beschattet werden. Und niemand sollte weiter als 300 Meter von einem Park entfernt wohnen." Fenna Tinnefeld, Ingenieurin der Landschaftsarchitektur

Ihre Idee für Pflanzen und Wasserspeicher mitten in der City: "Wenn man keinen Aushub für Bäume machen kann, kann man auch sehr große Pflanzkästen nehmen." Schatten könnten auch mit Pflanzen begrünte Sonnensegel liefern. Sie schlägt auch vor, eine Regenwasserbank aufzustellen, die mit einem Trichter Regenwasser sammelt, um damit Beetflächen zu bewässern.

Inspiriert durch die Expertin haben wir die KI mit konkreten Ideen gefüttert. Herausgekommen sind echte Sehnsuchtsorte.

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Leerer Bahnhofsvorplatz in Köln wird Mini-Park

Viel freie, graue Fläche, im Sommer steht hier die Hitze, im Winter zieht es. Der Kölner Bahnhofsvorplatz ist kein Ort zum Verweilen. Da geht doch noch mehr, oder?

Bahnhofsvorplatz in Köln

Der Bahnhofsvorplatz in Köln

Bildquelle: WDR / picture alliance

Wir haben die KI gebeten, hier mal ein paar Bäume zu pflanzen, Beete anzulegen und eine Boulebahn auf den Platz zu setzen. Die klimaresilienten Platanen könnten auch in riesigen Kübeln stehen, wenn man wegen der U-Bahn nicht so tief graben darf. Die Sitzbank mit integriertem Wasserspeicher ist ja auch schon erfunden. Damit könnte man die Beete bewässern. Selbst die Boulebahn hat einen Klimanutzen. Ihr Boden ist wasserdurchlässig. "Alles, was entsiegelt, ist ein Schritt in die richtige Richtung", sagt auch Stadtgrünexpertin Fenna Tinnefeld.

KI-generiertes Bild vom Bahnhofsvorplatz in Köln

Mit KI bearbeitetes Bild vom Bahnhofsvorplatz in Köln

Bildquelle: WDR/picture alliance/Original mit KI verändert
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Trister Kennedyplatz in Essen wird blühender Wassergarten

Der Kennedyplatz in Essen ist quasi der Mittelpunkt der Ruhrgebietsstadt. Schön ist er aber nicht. Viel zu viel freie Fläche, kein Schatten, nur spärliches Grün irgendwo am Rand. In der Mitte des Platzes herrscht meist gähnende Leere.

Der Kennedyplatz in Essen

Hat im Sommer kaum Schatten: Kennedyplatz in Essen

Bildquelle: picture alliance / imageBROKER

Die KI braucht nur 30 Sekunden, um eine Vision zu schaffen: Neben großen Bäumen für ein besseres Stadtklima könnten hier auch Sonnensegel Schatten werfen - wahlweise mit Pflanzen bewachsen. Und Wasser in der Stadt ist nicht nur hübsch. Es kühlt die Umgebungstemperatur herunter. Gespeist werden könnte es mit Regenwasser, auch aus den Regenrinnen umliegender Gebäude.

Der Kennedyplatz in Essen

Die KI macht aus dem Platz in Essen einen Platz mit Wow-Effekt

Bildquelle: dpa/picture alliance/Original mit KI verändert
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Graue Düsseldorfer Dächer werden zu Hochgärten

Diese triste Ansicht aus der Vogelperspektive über Düsseldorf haben wir im Archiv gefunden. Wir haben uns vorgestellt, wie es wohl wäre, sämtliche Dächer zu begrünen.

Hausdächer in Düsseldorf

Hausdächer in Düsseldorf

Bildquelle: euroluftbild.de/Hans Blossey

Die KI hat die grauen Flächen mit unseren Anregungen in grüne Hochgärten verwandelt. Und weil sie offensichtlich einmal im Schwung war, hat sie gleich alle Dächer begrünt, auch die mit Spitzdach. "Eine Idee wäre noch, auf einem Gründach Wasser zu speichern, um damit das Fassadengrün zu bewässern", regt Fenna Tinnefeld an.

Begrünte Dächer (mit Ki bearbeitet)

Gründächer als Wasserspeicher

Bildquelle: euroluftbild.de/Hans Blossey/Original mit KI verändert
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Alle Vorher-Nachher-Bilder zum Durchklicken

Wir haben noch mehr Bilder von öden Plätzen in NRW in grüne Zukunftsvisionen verwandelt. Mit Hilfe der KI haben wir schließlich noch einen Beton-Campus zum Blühen gebracht, eine Fußgängerzone zum Wasserpark gemacht, einen Schulhof in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt und ein kahles Schotterbeet bepflanzt. Hier kommt das Ergebnis:

Vorher-Nachher: KI-Ideen für klimaresiliente Städte

Von Katja Goebel

Triste Betonfassaden, Stadt-Plätze ohne Schatten, monotone Parkplätze oder leere Flachdächer - mit ein bisschen Grün verändert sich nicht nur das Stadtklima. Mit Experten-Tipps und KI werden aus grauen NRW-Städten echte Sehnsuchtsorte.

Blick in die Fußgängerzone von Bochum

Blick in die Innenstadt von Bochum - auch hier dominiert das Grau. Unsere Vorschläge an die KI: Schattenplätze und Staudenbeete und für heiße Tage einen Wasservernebler.

Zukunftsvision der Fußgängerzone in Bochum (mit KI bearbeitet)

Aus der grauen Fußgängerzone ist mit Hilfe der KI ein blau-grüner Wassergarten mit Verneblungsbögen geworden. Das schafft Abkühlung an besonders heißen Tagen.

Autos auf einem Parkplatz

So wie dieser Parkplatz in Ennepetal sehen viele in NRW aus. Versiegelte Fläche, kein Schatten, kaum Grün. Wäre es denn wirklich so abwegig, hier Bäume fürs bessere Stadtklima zu pflanzen?

 Begrünter Parkplatz mit Regenwassermulden  (mit Ki bearbeitet)

So sieht der Parkplatz nach der KI-Bearbeitung aus: Bäume und Rasengittersteine statt Pflaster. Dazu Beete und Versickerungsmulden für Regenwasser. So eine Grünfläche kann das Mikroklima verbessern, denn Pflanzen reduzieren die Umgebungstemperatur durch Verdunstungskühlung.

Jemand läuft über das betonpflaster vor der Unibibliothek in Bochum

Die Uni Bochum hat Platz für zehnttausende Studierende. Doch auf dem Campus sehen Studis vor allen Dingen viel Beton. Wie wäre es stattdessen mit einer Wiese?

Blumenwiese vor der Unibibliothek Bochum /mit KI bearbeitet

Die KI hat aus dem grauen Pflaster eine Liegewiese gemacht. Ist das realistisch - auf Beton eine Wiese anlegen? Ja, das geht, sagt Stadtgrün-Expertin Fenna Tinnefeld. "Ich kenne ein Projekt namens Hydroskin, bei der mehrere Substratschichten übereinander angelegt werden." Vorstellen müsse man sich eine Art intensiver Dachbegrünung für die Straße.

Bahnhofsvorplatz in Köln

So sieht der Bahnhofsvorplatz in Köln normalerweise aus. Hier wollen wohl die wenigsten auf den Zug warten - außer sie wollen von hier aus den Dom knipsen.

KI-generiertes Bild vom Bahnhofsvorplatz in Köln

So einladend sähe es hier mit schattenspendenden Bäumen, Beeten und Sitzbänken aus.

Der Kennedyplatz in Essen

Nächster Halt Essen. Hier liegt mitten in der City der Kennedyplatz. Erinnert ein wenig an eine Betonwüste mit wenig Grün und noch weniger Schatten. Im Sommer staut sich hier die Hitze.

Der Kennedyplatz in Essen

Tada! Wäre es nicht schön, wenn Stadtbesucher Lust hätten, hier noch länger zu verweilen?

Ein trister Schulhof in Köln

Ein sehr trister Schulhof in Köln. Ob Pausen hier wirklich Spaß machen?

Zukunftsvision eines grünen Schulhofes (mit KI barbeitet)

So könnte der Pausenhof zum grünen Gemeinschaftscampus werden.

Hausdächer in Düsseldorf

Die vielen Flachdächer einer Stadt sieht man erst aus der Vogelperspektive. Hier sieht man zum Beispiel Dächer der Stadt Düsseldorf. Könnte man aus der ungenutzen Fläche Hochgärten mit Superaussicht machen?

Begrünte Dächer (mit Ki bearbeitet)

Grüne Dächer sind auch nützlich: Das Dach saugt Regenwasser wie ein Schwamm auf und gibt es später als kühle Luft wieder ab.

Schottergarten

Die grüne Zukunft funktioniert auf kleinstem Raum. Schottergärten sind ein Trend mit negativen Folgen für Tiere, Menschen und Klima, sagt der Naturschutzbund. Es geht auch anders ... 

Begrünter Schottergarten (mit der KI bearbeitet)

Die KI hat den Auftrag ernst genommen und klimaresiliente Stauden wie Steppensalbei, Katzenminze, Duftnessel, Kugeldistel, Blauraute und Federgras gepflanzt. Die blühen im Herbst ein zweites Mal. Anschließend dürfen sie Samen bilden und sich darüber verbreiten.

Blick in die Innenstadt von Bochum - auch hier dominiert das Grau. Unsere Vorschläge an die KI: Schattenplätze und Staudenbeete und für heiße Tage einen Wasservernebler.

Aus der grauen Fußgängerzone ist mit Hilfe der KI ein blau-grüner Wassergarten mit Verneblungsbögen geworden. Das schafft Abkühlung an besonders heißen Tagen.

So wie dieser Parkplatz in Ennepetal sehen viele in NRW aus. Versiegelte Fläche, kein Schatten, kaum Grün. Wäre es denn wirklich so abwegig, hier Bäume fürs bessere Stadtklima zu pflanzen?

So sieht der Parkplatz nach der KI-Bearbeitung aus: Bäume und Rasengittersteine statt Pflaster. Dazu Beete und Versickerungsmulden für Regenwasser. So eine Grünfläche kann das Mikroklima verbessern, denn Pflanzen reduzieren die Umgebungstemperatur durch Verdunstungskühlung.

Die Uni Bochum hat Platz für zehnttausende Studierende. Doch auf dem Campus sehen Studis vor allen Dingen viel Beton. Wie wäre es stattdessen mit einer Wiese?

Die KI hat aus dem grauen Pflaster eine Liegewiese gemacht. Ist das realistisch - auf Beton eine Wiese anlegen? Ja, das geht, sagt Stadtgrün-Expertin Fenna Tinnefeld. "Ich kenne ein Projekt namens Hydroskin, bei der mehrere Substratschichten übereinander angelegt werden." Vorstellen müsse man sich eine Art intensiver Dachbegrünung für die Straße.

So sieht der Bahnhofsvorplatz in Köln normalerweise aus. Hier wollen wohl die wenigsten auf den Zug warten - außer sie wollen von hier aus den Dom knipsen.

So einladend sähe es hier mit schattenspendenden Bäumen, Beeten und Sitzbänken aus.

Nächster Halt Essen. Hier liegt mitten in der City der Kennedyplatz. Erinnert ein wenig an eine Betonwüste mit wenig Grün und noch weniger Schatten. Im Sommer staut sich hier die Hitze.

Tada! Wäre es nicht schön, wenn Stadtbesucher Lust hätten, hier noch länger zu verweilen?

Ein sehr trister Schulhof in Köln. Ob Pausen hier wirklich Spaß machen?

So könnte der Pausenhof zum grünen Gemeinschaftscampus werden.

Die vielen Flachdächer einer Stadt sieht man erst aus der Vogelperspektive. Hier sieht man zum Beispiel Dächer der Stadt Düsseldorf. Könnte man aus der ungenutzen Fläche Hochgärten mit Superaussicht machen?

Grüne Dächer sind auch nützlich: Das Dach saugt Regenwasser wie ein Schwamm auf und gibt es später als kühle Luft wieder ab.

Die grüne Zukunft funktioniert auf kleinstem Raum. Schottergärten sind ein Trend mit negativen Folgen für Tiere, Menschen und Klima, sagt der Naturschutzbund. Es geht auch anders ... 

Die KI hat den Auftrag ernst genommen und klimaresiliente Stauden wie Steppensalbei, Katzenminze, Duftnessel, Kugeldistel, Blauraute und Federgras gepflanzt. Die blühen im Herbst ein zweites Mal. Anschließend dürfen sie Samen bilden und sich darüber verbreiten.

Übrigens: Städte und Gemeinden in NRW sind nicht untätig, was neues Grün in der Stadt angeht. Es gibt viele Projekte, die mit gutem Beispiel vorangehen. Ein paar gute Praxisbeispiele hat der Verein Baukultur NRW hier zusammengetragen.

Anti-Hitzemaßnahmen: Was in NRW angelaufen ist

WDR 5 Westblick - aktuell 29.07.2026 01:15 Min. Verfügbar bis 29.07.2027 WDR 5

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Sendung: WDR5, Westblick, 29.07.2026, 17:05 Uhr

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9 Kommentare

  • 9 Manuel heute, 11:27 Uhr

    Das ist alles schön und gut. Das wichtigste ist meiner Meinung nach mehr Schatten und Flächen entsiegeln. Ob das nach einem Jahr in Köln vor dem HBF noch so aussehen würde sei dahingestellt. Teilweise wirkt das vom Maßstab und vom Verhältnis eher falsch. In Düsseldorf wäre es eher das Problem, dass die Dächer für die Lasten nicht gemacht sind und fast jeder Vermieter keine Lust hat Geld in die Hand zu nehmen. Was mich etwas stört ist, dass viele Menschen AI für alles möglich nutzen, das ganze Land mit Rechenzentren zugepflastert wird und dadurch die Energiewende sich einfach weiter nach hinten verschiebt. Früher hat das ein Außenanlagenplaner einfach alles auf skizziert.

  • 8 Lady Brigitta S. heute, 11:27 Uhr

    Wenn man die Bilder anschaut, dann wurde enorm viel Platz versiegelt mit Pflastersteinen und Platten. Rammelvoll sind diese Plätze nur von Menschen, wenn Demos und Veranstaltungen laufen. Ja, man muss umdenken und mehr „Grün“ pflanzen. Zum Bsp. wie es die KI sieht für die Mitte vom Bahnhofsvorplatz in Köln. Der Anblick vom Bild kühlt schon von selbst einem, wärmt das Herz ohne zu schwitzen. Jeder könnte dort Mal für wenige Minuten im Schatten stehen um sich ein wenig Abkühlung zu schaffen. Die Plätze sollten pflegeleicht bepflanzt werden, unnötigen teuren Schickschnack weglassen, was nicht kühlt. Wichtig wäre Bäume mit großen Blättern, bei Wind kühlen sie mehr, als ein Baum der nur vibriert mit Miniblätter. Es sollte auch nicht der Fehler gemacht werden, dass zu viele Bänke stehen was bestimmte Gruppen veranlasst heimisch zu werden. Sonst gibt es wieder weiter Probleme. Habt den Mut und macht euch das Hitzeleben kühler mit Bäumen, die lange kein Wasser benötigen. Die gibt es!

  • 7 Anonym heute, 10:57 Uhr

    Ich finde die aufgezeigten Möglichkeiten zu schön um wahr zu sein. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Der Kölner Bahnhofsvorplatz wirkt richtig gemütlich.

  • 6 Micha heute, 10:30 Uhr

    Die ganzen Bilder haben einen entscheidenden Haken. Die sind alle erstellt worden unter der Bedingung dass es vorher reine Fußgängerzonen sind, wo auch nicht mal ab und zu Fahrzeuge herfahren. Das funktioniert aber nicht, die Geschäfte müssen beliefert werden und was noch wichtiger ist, die Rettungskräfte, wie Feuerwehr müssen auch noch durchkommen, alles nicht bedacht. Sonst könnte ich aus jeder befestigten Fläche einen Urwald machen.

  • 5 Jörg Fölling heute, 10:15 Uhr

    Verweilbänke am Hauptbahnhof. Realitätsferner kann man nicht planen!

    • Jonas Falke 13.08.2026, 11:16 Uhr

      Sehr geehrter Herr Fölling, und wie soll die Realität aussehen?

  • 4 Thomas heute, 10:08 Uhr

    Realistischerweise werden Parkbänke in Baumnähe bevorzugt von Drogensüchtigen oder Obdachlosen genutzt. Man sollte Innenstädte einfach als das betrachten, was sie sind: Orte ,an denen man sich gezwungenermaßen aufhalten muß, wenn man irgendetwas in persona zu erledigen hat. Und die man dann schnellstmöglich wieder verläßt. Und dank des Internets ist die Anwesenheit in der Innenstadt immer seltener erforderlich.

  • 3 P. Schlotter heute, 09:51 Uhr

    Was sollen die KI generierten Bilder bringen, wenn man sich die Leitungsverläufe (im Untergrund) und Nutzungskonflikte auf der Fläche nicht anschaut? Ich kann mit KI viele Bilder generieren, aber wo ist der Mehrwert an dieser Information?

  • 2 Clsudia heute, 09:49 Uhr

    Den Platz vor dem Düsseldorfer HBF müsste man nicht umgestaltem. Dort stehen 36 alte Platanen, die Schatten und Sauerstoff spenden. Sie sollen jedoch für die Umgestaltung des Vorplatzes gefällt werden. Pläne aus den Nullerjahren, an denen eisern festgehalten wird trotz der klimatischen Entwicklungen und rund 7000 Unterschriften, die die Baumschutzgruppe gesammelt und dem Vorgänger des jetzigen OB öffentlich übergeben hat. Resultat: die alten Pläne mit den Platanenfällungen sollen umgesetzt werden. Das verstehe wer will!

  • 1 Jupp heute, 09:42 Uhr

    Top! So und nicht anders! Die Städte sind für Menschen und Natur da und nicht für Autos und Betonwüsten!

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