Neues Gymnasium in Essen-Überruhr vorgestellt
Bildquelle: WDR/Frank ZymnyWDR. 02:33 Min.. Verfügbar bis 14.08.2028.
Mit 35 Kilowatt-Peak wird das neue Gymnasium Überruhr über eine riesige Photovoltaik-Anlage komplett mit Strom versorgt. "Wir sind völlig unabhängig vom Netz", freut sich Architektin und Projektleiterin Annette Heydorn. "Wenn die Sonne so wie heute scheint natürlich", ergänzt sie.
Diese Solaranlage deckt den Strombedarf des neuen Gebäudes ab.
Bildquelle: WDR/Frank ZymnyIn nur sechs Tagen zusammengebaut
In Modulbauweise wurde die Schule errichtet. Dadurch wurde der Bau sogar billiger, als würde man regulär bauen. 48 vorgefertigte Module wurden in nur sechs Tagen direkt vor Ort montiert. Auf zwei Etagen entstanden 1700 Quadratmeter Schulfläche. Und wer sich hier umschaut, sieht eigentlich keine Schule mehr, wie man sie von früher noch kennt.
Fenster von der Decke bis zum Fußboden
Auch das ist neu: Wenn hier Kinder demnächst unterrichtet werden, können sie auch mal den Blick nach draußen schweifen lassen. "Das war früher nicht möglich", sagt die Projektleiterin.
"Hier im neuen Gymnasium können die Schülerinnen und Schüler im sitzen nach draußen schauen!" Projektleiterin Annette Heydorn.
Die Flure bekommen noch Sesselchen und Gelegenheiten zum relaxen. "Nicht so wie früher. Graue Gänge und rechts und links ging es in die Klassen!", sagt Annette Heydorn.
Ein Flur im Gymnasium
Bildquelle: WDR/Frank ZymnyCoole Schule mit kühlen Klassen
Es gibt aber auch eine "schlechte“ Nachricht. Durch die Bauweise, das Belüftungssystem und das später begrünte Dach, wird es wohl immer sehr kühl sein im gesamten Gebäude. Da ist das Thema Hitzefrei dann ein für allemal erledigt. "Pech“ für die Schülerinnen und Schüler. "Gut für den Kopf“, lacht die Projektleiterin. "Da kann man viel angenehmer lernen!“
Unsere Quellen:
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Ruhr, 14.08.2026, 18:09 Uhr
