"Mit der neuen Anlage wollen wir verhindern, dass weitere Schäden an der Brücke am Eifeltor entstehen", sagt Friederike Schaffrath von der Autobahn GmbH dem WDR. Die Schrankenanlage soll Lkw, die mehr als 44 Tonnen wiegen, auf der A4 stoppen und in Köln-Klettenberg von der Autobahn leiten.
Das funktioniert mit einer speziellen Wiege-Einrichtung. In der Fahrbahn der Autobahn 4 wurden Sensoren eingebaut. Die können während der Fahrt feststellen, wie schwer ein Fahrzeug ist.
Anlage leitet schwere Lastwagen automatisch in die Ausfahrt
"Wenn dort ein LKW erfasst wird, der mehr als 44 Tonnen wiegt, schließt sich eine Schranke und das Fahrzeug wird automatisch in die Ausfahrt geleitet", erklärt Friederike Schaffrath. Für alle übrigen LKW bringt die Sperranlage eine Entlastung.
Mit der Inbetriebnahme der Schrankenanlage dürfen auch wieder Fahrzeuge, die mehr als 7,5 Tonnen wiegen, auf der A4 bleiben und über die beschädigte Brücke fahren. Seit Mitte Juni mussten auch diese Lastwagen in Köln-Klettenberg abfahren und eine Umleitungsstrecke zur nächsten Autobahnauffahrt hinter der beschädigten Brücke fahren.
Neubau ist kompliziert
Das hatte zu langen Staus auf der A4 geführt und die Nebenstrecken stark belastet. Die Autobahn GmbH prüft jetzt, ob die beschädigte Brücke ab 2028 neu gebaut werden kann. Der Neubau ist aber kompliziert, weil die Brücke über Gleise eines großen Güterbahnhofs der Deutschen Bahn führt.
Die A4 Höhe Eifeltor aus der Vogelperspektive
In den Jahren 2028 und 2029 hat die Bahn aber auch Sperrpausen für die Strecke vorgesehen, weil sie selbst Arbeiten an Gleisen und Technik plant. Ob die Brücke in dieser Zeit also erneuert werden kann, prüfen Planer der Autobahn GmbH jetzt gemeinsam mit der Deutschen Bahn.
Unsere Quellen:
- Autobahn GmbH
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR 2 Rheinland, Lokalzeit, 16.07.2026, 7:31 Uhr
