Ministerin Katherina Reiche mit Deutz AG CTO Katharina Krüger

Ministerin Katherina Reiche und Deutz AG CTO Katharina Krüger bei einem Pressetermin in Köln

Ministerin-Besuch in Köln Deutz AG setzt auf Rüstung

Stand:

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat das Werk der Deutz AG besichtigt. Sie lobte den erfolgreichen Umbau des Motorenbauers.

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Frank Piotrowski

Wolf Pfeifer staunt nicht schlecht, als Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) neben ihm in der Ausbildungswerkstatt steht, um sich sein Werkzeug erklären zu lassen. Ein bisschen aufgeregt ist er schon, wie er später gesteht. Die Ministerin nimmt sich viel Zeit, um das inzwischen wieder wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen näher kennenzulernen.

Deutz AG: Vom Schrumpfungsprozess zum Powerhaus

Die Deutz AG hat sich nach vielen Schrumpfungsprozessen inzwischen wirtschaftlich stark aufgestellt. Ministerin Reiche lobt, dass das Unternehmen in Köln bleibt und betont, dass dies mit der Kostenstruktur in Deutschland und der starken Konkurrenz vor allem in China nicht einfach sei.

Sie findet aber, dass das Unternehmen mit der Umgestaltung der Firmenstrategie einen wichtigen Schritt gemacht habe. Deutz hat die Flensburger Fahrzeugbaugesellschaft für 1,6 Milliarden Euro gekauft. Der Kauf einer Firma aus dem Rüstungsbereich gebe dem Unternehmen eine erfolgversprechende Perspektive.

"Mit der Übernahme (...) entwickelt sich das Unternehmen zu einem nationalen Systemanbieter für gepanzerte Fahrzeuge, für Spezialplattformen und deren Service." Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche

Motoren, Rüstung und Notstromaggregate

30 Prozent des Umsatzes wird der Rüstungsbereich bald ausmachen. Manches hat das Traditionsunternehmen längst eingestellt, zum Beispiel den Bau von Schiffsdieseln. Aber die Deutz AG will künftig nicht zum reinen Rüstungskonzern werden. Die Vorständin für Transformation der Deutz AG, Katharina Krüger, weist das zurück.

Das Logo der Deutz AG auf dem Firmengebäude

Die Deutz AG will nicht nur auf Rüstung setzen.

Das traditionelle Motorengeschäft sei zwar sehr wettbewerbsintensiv, aber nach wie vor wichtig und als neues Geschäftsfeld sei der Bau von Notstromaggregaten ebenfalls vielversprechend. Auch dafür gibt es Lob von Ministerin Reiche. Diese Aggregate seien wegen der Energiewende absolut wichtig - denn so könne die Zuverlässigkeit der Stromversorgung stärker abgesichert werden.

Katherina Reiche besucht Deutz AG in Köln

WDR 23.07.2026 00:33 Min. Verfügbar bis 22.07.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Deutz AG
  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche
  • Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort

Sendung: WDR 2, WDR 2 für das südliche Rheinland, 23.07.2026, 15:30 Uhr

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