Katastrophenschutzübung im Kölner Stadion
WDR. 03:14 Min.. Verfügbar bis 03.06.2028.
Einsatzkräfte in Schutzanzügen während der Katastrophenschutzübung
Im Mittelpunkt der Übung stand die sogenannte Dekontamination, also das Beseitigen von gefährlichen Substanzen. Die Einsatzkräfte haben geübt, wie sie zum Beispiel Personen, Fahrzeuge oder Gebäude von chemischen oder nuklearen Stoffen befreien und diese unschädlich machen. In der Realität würde dabei eine Spezialflüssigkeit zum Einsatz kommen. Während der Übung bleibt es bei Wasser.
Das Übungsszenario: Im Umkreis des Stadions ist es zu einem Unfall in einer Fabrik eines Pestizidherstellers gekommen. Eine Giftwolke mit gefährlichen Stoffen zieht danach über die Region und hat Personen, Gegenstände und Fahrzeuge im Umkreis verseucht. Darauf müssen die Einsatzkräfte reagieren. Zum Glück nur als Übung.
Generalprobe für neue Spezialeinheit
800 Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk, der Bundespolizei und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz waren dabei. Außerdem wurden 400 Darsteller aus ganz Deutschland in der Übung eingesetzt. Im Rahmen des europäischen RescEU-Programms. Ein zusätzliches Sicherheitsnetz, komplett von der EU finanziert.
Bei der Katastrophenschutzübung wurden verschiedene Szenarien geprobt
Für die neue Spezialeinheit war es eine Art Generalprobe. Sie wird gerade in Deutschland aufgebaut, von der EU finanziert und soll ab Ende des Jahres einsatzbereit sein.
Großübung zum Bevölkerungsschutz im Rheinenergiestadion | Video
WDR. 01:19 Min.. Verfügbar bis 03.06.2028.
Unsere Quellen:
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
- Beobachtungen der Reporterin vor Ort
Sendung: WDR 2, Lokalzeit Rheinland, 03.06.2026, 07:31 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Köln, 03.06.2026, 19:30 Uhr