Der Autoverkehr soll von der Sanierung der Rampen nicht beeinträchtigt werden.
Bildquelle: Hans BlosseySonja Rode steht unter einer der Zufahrten zur Zoobrücke. Die Leiterin des Amts für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbauten erklärt hier die Problematik. Unter den schmaleren Zu- und Abfahrten der Zoobrücke befindet sich jeweils ein einziger Hohlraum. Darin verbaut ist Spannstrahl. Der sei dummerweise anfällig für sogenannte Spannungskorrosion.
Im schlimmsten Fall könnte das zum Einsturz der Rampen führen und darum muss sofort gehandelt werden. Für die Zoobrücke selbst besteht keinerlei Gefahr. Unter der Fahrbahn befinden sich sechs Hohlräume.
Mobilitätsausschuss muss 25 Millionen Euro locker machen
Rodes Amt hat nachgerechnet. 18 Monate wird der Bau von Unterstützungskonstruktionen dauern. Die Kosten liegen laut Stadt bei 25 Millionen Euro. Die entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung liegt jetzt dem Mobilitätsausschuss vor. Der wird nicht umhinkommen, der Vorlage zuzustimmen.
Amtsleiterin Sonja Rode am maroden Brückenteil.
Bildquelle: WDR/ Jochen HilgersFür den Verkehr wird es so gut wie keine Einschränkungen geben, verspricht Amtsleiterin Sonja Rode. Die Arbeiten laufen unterhalb der Fahrbahn. Oben merkt man nichts.
Zoobrücke wird nach 2040 saniert
Köln und seine Brücken ist ein ewiges Thema. Nachdem die Arbeiten an der Mülheimer Brücke sowohl teurer wurden als auch länger als geplant dauern, hat Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester die Reißleine gezogen. Die vier städtischen brücken werden nacheinander saniert.
Die Zoobrücke ist als letzte dran. Ihre Sanierung soll nach 2040 in Angriff genommen werden. So lange werden wohl auch die Unterstützungskonstruktionen unter den Zu- und Abfahrten bleiben.
Unsere Quellen:
- Stadt Köln
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR 2, WDR 2 für das südliche Rheinland, 14.09.2026, 15:30 Uhr
