Fast 3.000 Tickets seien am ersten Tag verkauft worden, sagen die Verantwortlichen. Laut Domkapitel wurde damit das wichtigste Tagesziel erreicht: etwa 22.000 Euro einzunehmen. Das ist die Hälfte von dem, was der Kölner Dom jeden Tag kostet.
Die Reaktionen auf das neue Eintrittsgeld fielen beim Start gemischt aus: Für einige war die Gebühr selbstverständlich, andere entschieden sich, nicht mehr in den Innenraum der Kathedrale zu gehen. Viele Besucher schilderten, dass die Atmosphäre ruhiger als üblich gewesen sei.
Ausführliche Bilanz zu Dom-Eintritt im Januar
Eine ausführliche Bilanz will das Domkapitel kommenden Januar veröffentlichen. "Wir möchten das neue Besucherkonzept auf einer seriösen Datengrundlage bewerten", sagt Dompropst Guido Assmann. "Erst ein längerer Beobachtungszeitraum ermöglicht belastbare Aussagen über die Besucherentwicklung, den Ticketverkauf und Besucherstrukturen."
Weil die Kosten für den Dom immer weiter steigen, hatte das Domkapitel im März die Einführung der Eintrittsgebühr beschlossen. Wer nur eine Kerze anzünden, in der Messe beten oder den Gottesdienst besuchen möchte, kommt weiterhin kostenlos rein.