Zum Auftakt versammelten sich die Demonstrierenden an der Deutzer Werft. Über dem Veranstaltungsgelände wehten zahlreiche Regenbogenfahnen. Von der Deutzer Brücke strömten viele Menschen zur Kundgebung. Zur Teilnehmerzahl gibt es unterschiedliche Angaben. Der Veranstalter ColognePride sprach von insgesamt 10.000 Demonstrierenden. Laut Polizeiangaben sollen es 4.000 bis 5.000 Teilnehmende gewesen sein.
Demonstration führt quer durch die Innenstadt
Der Anschlag in Berlin habe gezeigt, dass die Freiheit queerer Menschen akut gefährdet sei, sagten einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Rande der Auftaktveranstaltung. Die Polizei war mit einer Einsatzhundertschaft deutlich sichtbar vor Ort.
Später sollte der Demonstrationszug von der Deutzer Werft quer durch die Innenstadt bis zum Friesenplatz führen. Damit verlief die Route weitgehend auf dem Zugweg des Kölner Christopher Street Day.
Haltung zeigen steht im Fokus
Bei der Demonstration wurde immer wieder dazu aufgerufen, Haltung zu zeigen. Das Motto "Haltung ist hot" hatte bereits der Berliner CSD in diesem Jahr getragen.
Auch beim Queer March in Köln betonten viele Demonstrierende, dass es nach dem Anschlag in Berlin wichtiger denn je sei, für die Rechte queerer Menschen einzustehen.
Im Aufruf zum Queer March heißt es: "Wer die Freiheit der queeren Community, die Freiheit dieser Gesellschaft anfechten und einschränken will, legt sich mit den Falschen an.“
Das Motto beim Queer March: Haltung zeigen.
Bildquelle: WDR/ Jochen HilgersDie Veranstalter wollen mit der Demonstration ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für die Freiheit und Rechte queerer Menschen setzen.
Unsere Quellen:
- ColognePride
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR.de, Queer March in Köln: Demonstration nach CSD-Anschlag, 09.08.2026, 15:03 Uhr