Im Kölner Klingelpützpark startete die Kundgebung von 36 Kölner Gymnasien
Bildquelle: Christian DavidInitiative an Kölner Schulen : Gymnasien machen sich für Demokratie stark
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Demokratie beginnt nicht erst bei Wahlen. Das wollen 36 Kölner Gymnasien mit einer neuen gemeinsamen Initiative zeigen. Beim Auftakt am Hansagymnasium gehen Schülerinnen und Schüler auf die Straße - für Vielfalt, Beteiligung und demokratischen Zusammenhalt.
Sie stehen zusammen auf dem Schulhof, halten Plakate in die Höhe, diskutieren und hören Rednerinnen und Rednern zu. Für die Schülerinnen und Schüler am Hansagymnasium ist die heutige Aktion mehr als eine Demonstration. Sie wollen zeigen, wofür sie stehen: für Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Mit organisiert hat diese heutige Demonstration Klara Kellermann. Sie ist Schülervertreterin am Hansa-Gymnasium.
"Wir wollen ein Zeichen setzen, dass es so nicht weitergehen kann - gerade jetzt nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt. Wir wollen über unsere Zukunft selbst stärker mitentscheiden können. Schließlich geht es um uns." Klara Kellermann, Schülervertretung des Hansa-Gymnasiums Köln
36 Kölner Schulen wollen gemeinsam etwas bewegen
Für die Jugendlichen ist eine Frage entscheidend: Können sie im Alltag tatsächlich etwas bewegen? Und wo werden sie mit ihrer Meinung gehört? Die Demonstration am Hansagymnasium ist der Auftakt der Initiative "36 Schulen. Viele Stimmen. Ein Vibe: Demokratie & Vielfalt". 36 Kölner Gymnasien haben sich dafür zunächst zusammengeschlossen. Das soll ausdrücklich nicht die Grenze sein. Auch Schulen anderer Schulformen sind eingeladen, sich anzuschließen, sagen die Organisatoren.
Demokratie soll im Schulalltag stattfinden
Für die Initiatorinnen und Initiatoren geht es nicht darum, Demokratie lediglich im Politik- oder Sozialkundeunterricht zu behandeln. Schülerinnen und Schüler sollen demokratische Prozesse selbst erleben: diskutieren, unterschiedliche Meinungen aushalten, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen. Dabei kann Beteiligung ganz konkret beginnen – etwa bei Projekten, in der Schülervertretung oder bei Entscheidungen, die den Schulalltag betreffen.
Die Jugendlichen fordern mit der Kundgebung Gleichberechtigung.
Bildquelle: Christian DavidWeitere Schulen sollen mitmachen
Auch Gesamtschulen, Realschulen, Hauptschulen, Berufskollegs und andere Schulformen sollen künftig dazukommen. Die Botschaft der Initiative ist es, dass Demokratie nicht abstrakt bleibt. Demokratie und Vielfalt soll dort stattfinden, wo die Schülerinnen und Schüler einen großen Teil ihres Alltags verbringen: in der Schule.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung der Initiative
- Eindrücke des WDR Reporters vor Ort
Sendung: WDR 2 Rheinland, Lokalzeit, 15.09.2026, 13:31
