An der Lambertikirche wird ein Blindgänger vermutet, überprüft wird der Verdacht am 11. Oktober.
Bildquelle: Stefan Ziese / WDR / picture alliance / imageBROKERAm Sonntagmorgen, 11. Oktober 2026, sollen Kampfmittelräumer überprüfen, ob sich der Verdacht auf einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg bestätigt. Eine mögliche Evakuierung und Entschärfung würde dann direkt im Anschluss stattfinden.
Mögliche Absperrung und Evakuierung großflächig im Zentrum geplant
Aufgrund der Lage mitten im Zentrum von Münster, wurde dafür ein Sonntag ausgewählt. Die Geschäfte sind geschlossen und der Andrang von Passanten dürfte sich dann in Grenzen halten. Das macht eine mögliche Evakuierung einfacher.
Falls die Kampfmittelexperten tatsächlich eine Bombe finden sollten, wird die Altstadt ab dem Sonntagmittag rund um Domplatz, Prinzipalmarkt samt angrenzender Bereiche der Einkaufsstraßen abgesperrt.
Das ist der Evakuierungsbereich im Zentrum von Münster, sollte ein Blindgänger gefunden werden.
Bildquelle: Feuerwehr MünsterIn dem ausgewählten Evakuierungsbereich wohnen rund 800 Menschen. Erst wenn das gesamte Gebiet von der Feuerwehr geräumt ist, kann mit der Entschärfung begonnen werden.
Weitere Informationen und Anlaufstellen
Für die Anwohner wird am 11. Oktober vorsorglich eine Betreuungsstelle im Schlaun-Gymnasium in der Sonnenstraße eingerichtet.
Wenn eine Entschärfung der möglichen Bombe erforderlich ist, wollen Stadt Münster und Feuerwehr Münster über ihre Websites und die sozialen Medien alle Betroffenen auf dem Laufenden halten.