Es wird kalt und dunkel: Ist dein Fahrrad fit für die kalte Jahreszeit?
Bildquelle: WDR/ Marie RotersWDR. 1 Min. 33 Sek.. Verfügbar bis 16.09.2028.
Caro Erkenbölling von der Fahrradwerkstatt "Herz und Speiche" in Münster hat alle Hände voll zu tun - bei ihr melden sich gerade viele Menschen, die ihr Rad noch winterfest machen wollen. "Allein an diesem Morgen haben sich schon drei Menschen gemeldet, deren Licht kaputt war."
Reifen, Kette, Rahmen
Um auch bei schlechtem Wetter sicher anzukommen, sollten Fahrradreifen ein Profil haben und nicht zu abgefahren sein. Auch das Rad trocken unterstellen und regelmäßig putzen ist wichtig - denn gerade Streusalz frisst sich in die Metallteile und macht sie kaputt.
"Gerade zum Winter ist das sinnvoll, wenn Eis und Schnee kommen." Caro Erkenbölling, Fahrradmechanikerin von "Herz und Speiche"
Das richtige Licht
Um gut durch den Winter zu kommen, ist ein funktionierendes Licht das A und O. Wichtig dabei: Der Lichtkegel sollte entgegenkommende Radfahrer nicht blenden. Im Idealfall scheint dieser zwischen fünf und zehn Meter vor dem Rad auf den Boden - das kann der Laie auch selber richten.
Erkenbölling ist in ihrer Werkstatt auf jeden Rad-Notfall vorbereitet.
Bildquelle: WDR/ Marie RotersHelm und Reflektoren
Auch der Radfahrer selbst sollte sich auf den Winter vorbereiten: Mit Reflektoren an Rad und Kleidung und regenfester Jacke und Hose kommt man sicher durch die ungemütliche Jahreszeit. Das wichtigste Accessoire: Der Helm.
Einmal im Jahr zur Inspektion
Einmal im Jahr sollte das Rad außerdem von Profis wie Erkenbölling überprüft werden. "Und dann kann eigentlich nichts mehr passieren", sagt Erkenbölling.
Unsere Quellen:
- WDR-Gespräch mit Caro Erkenbölling von "Herz und Speiche"
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Münsterland, 16.09.2026, 19:30 Uhr