Schon länger kämpft Ibbenbüren gegen die rund 150 Gänse, die sich am Rande des Aasees niedergelassen haben. Sie hinterlassen überall ihren Kot. Der ist zwar für den Menschen nicht gefährlich, aber definitiv eklig. Und wenn große Massen davon in Gewässer gelangen, kann ein See sogar umkippen.
Die Untere Jagdbehörde im Kreis Steinfurt hat deshalb für Grau-, Kanada- und Nilgänse eine zeitlich befristete Aufhebung der Schonzeit genehmigt.
Auch Eier werden ausgetauscht
Neben dem Abschuss will die Stadt auch einen Teil der Eier in den Nestern austauschen, damit die Gänse zwar weiter brüten, aber weniger Nachwuchs bekommen. Denn derzeit vermehren sie sich in Ibbenbüren völlig unkontrolliert. Das soll Ende Februar passieren. Außerdem gibt es auch noch einen Gänsezaun, der die Tiere vertreiben soll.
Tierschützer kritisieren Gänsezaun
Der Tierschutzverein vor Ort kritisiert einige der Maßnahmen. Der Zaun führe zum Beispiel dazu, dass Gänseküken ertrinken. Allein im letzten Jahr seien die Tierschützer deswegen 15 Mal angerufen worden.
Unsere Quellen:
- Stadt Ibbenbüren
- Tierschutzverein Ibbenbüren
Sendung:WDR.de, Gänse abschießen: Ibbenbüren geht gegen Gänseplage vor Lokalzeit, 28.01.2026, 13:15 Uhr
Sendung: WDR 2 Münsterland, Lokalzeit, 28.01.2026, 16:31 Uhr