Um 1:17 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil in dem Flur eines Wohnhauses im Harsewinkler Ortsteil Greffen ein gefährlicher Stoff austrat. Der war vermutlich von außen durch eine Scheibe geworfen worden, Bewohner riefen daraufhin die Polizei.
Der Stoff löste bei den Einsatzkräften eine Reizung in den Atemwegen aus. Daher wurden Spezialkräfte des Kreises Gütersloh alarmiert. Doch auch die konnten nicht genau feststellen, um was für eine Chemikalie es sich handelt.
Spezialeinheit musste anrücken
Daher wurde eine sogenannte analytische Taskforce aus Dortmund mit spezieller Messtechnik angefordert. Diese hat sofort Proben des Stoffes genommen und konnte direkt vor Ort feststellen, um welche Substanz es sich handelt. Welche Chemikalie es am Ende war, verrät die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Für die Bevölkerung habe aber zu keiner Zeit Gefahr bestanden.
Die Feuerwehr rückt in Schutzanzügen aus zum Gefahrengut-Einsatz.
Bildquelle: picture alliance/onw-images / Ostalb NetworkDie Feuerwehr konnte den Einsatz nach etwa acht Stunden beenden, rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Eine Fachfirma hat sich anschließend darum gekümmert, dass der gefährliche Stoff entsorgt und der Flur gereinigt wird.
Unsere Quellen:
- Freiwillige Feuerwehr Harsewinkel
- Polizei Gütersloh
Sendung: WDR.de, Chemikalie in Harsewinkel ausgetreten, 13.08.2026, 10:10 Uhr