Großer SEK-Einsatz : Mit so vielen ausgestopften Tieren hat niemand gerechnet
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Die Polizei hat eine Wohnung in Rheda-Wiedenbrück gestürmt. Sie fand dort Waffen und eine große Zahl verbotener Tierpräparate. Sechs Stunden brauchten die Einsatzkräfte, bis sie alle Präparate aus der Wohnung geholt hatten.
Die Polizei kam um sechs am frühen Morgen - und es war ein außergewöhnlicher Polizeieinsatz. Gegen einen 47-Jährigen aus Rheda-Wiedenbrück wird ermittelt, weil er im Verdacht steht, gegen das Waffengesetz und das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen zu haben.
Das passiert zum Beispiel, wenn jemand Tierpräparate gefährdeter Arten besitzt oder damit handelt. Mit dem, was die Beamten dann in der Wohnung fanden, hatten sie aber nicht gerechnet: die Räumlichkeiten waren voll von ausgestopften Tieren.
Exotische Arten und Greifvögel en masse
Darunter waren auch exotische Arten: ein Gepard und eine Löwe, darüber hinaus eine große Anzahl von Greifvögeln. Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamtes brauchten sechs Stunden, um die aufwändig hergestellten Präparate aus der Wohnung zu holen. Für den Abtransport wurde auch das Technische Hilfswerk (THW) angefordert.
Sechs Stunden hat es gedauert, bis alle Präparate aus der Wohnung geholt waren.
Bildquelle: Andreas EickhoffNeben den austestopften Tieren wurden auch Waffen gefunden. Festgenommen wurde bei dem Einsatz niemand. Die in der Wohnung anwesenden Pesonen ließen die Polizeiaktion ohne Widerstand über sich ergehen.
Unsere Quelle:
- Polizei Kreis Gütersloh
Sendung: WDR.de, Viele ausgestopfte Tiere in Gütersloher Wohnung, 15.09.2026, 17:20 Uhr