Bilanz Libori in Paderborn | Aktuelle Stunde

00:24 Min. Verfügbar bis 03.08.2027

Libori in Paderborn auch dieses Jahr ein Publikumsmagnet

Stand:

Nach neun Tagen endet am Sonntag eines der größten und ältesten Volksfeste Deutschlands – Libori in Paderborn. Die Resonanz fällt überwiegend positiv aus.

Von Christian Michel

Nach ersten Schätzungen haben in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher das Libori-Fest besucht. Schausteller und Händler berichten von guten Umsätzen, das Wetter spielte größtenteils mit. Besonders gefragt waren erneut der Pottmarkt und das Riesenrad.

Kirmes, Kirche, Kultur – eine besondere Mischung

Libori ist für viele in Paderborn mehr als nur Kirmes: Neun Tage lang wurde die Innenstadt wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt. Neben Fahrgeschäften und Riesenbratwurst gab es ein umfangreiches Kulturprogramm und zahlreiche Gottesdienste. Veranstalter und Stadt zeigen sich zufrieden – auch 2025 sei das Konzept aus Kirche, Kultur und Kirmes einzigartig in NRW.

Sicherheit im Fokus

Das Thema Sicherheit spielte wieder eine große Rolle: Zufahrten wurden mit Wassercontainern und Fahrzeugen blockiert, es galt ein Waffen- und Cannabisverbot. Polizei und Ordnungsdienste waren rund um die Uhr präsent – auch mit mobiler Wache. Für Familien gab es erneut sogenannte „Kinderfinder“-Armbänder, auf denen Kontaktdaten notiert werden können.

Die Kreisfeuerwehr Paderborn testete in diesem Jahr auch den Einsatz von Drohnen zur Überwachung von Menschenmengen. Die Einsatzkräfte erhoffen sich dadurch, bei Einsätzen schneller handeln zu können. In Zukunft sollen sie auch bei der Brandbekämpfung verwendet werden.

Friedlicher Verlauf, offizielle Bilanz folgt

Laut Polizei verlief das Fest weitgehend ruhig. Es gab zwar weniger Einsätze als im Vorjahr, trotzdem wurden auch in diesem Jahr mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen. Die finale Bilanz will die Stadt Paderborn am Montag vorlegen.

Bilanz Libori in Paderborn

WDR Studios NRW 03.08.2025 00:46 Min. Verfügbar bis 03.08.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Reporter vor Ort
  • Stadt Paderborn
  • Polizei

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