Böller explodieren auf der Straße

Bielefeld fordert Böllerverbot nach zwei Todesfällen in Silvesternacht

Stand:

Die Stadt Bielefeld fordert nach zwei Todesfällen in der Silvesternacht ein bundesweites Böllerverbot an Silvester.

Grund für die Forderung der Stadt sind die zwei Todesfälle in der vergangenen Silvesternacht, heißt es von der Stadt - aber auch, dass es immer mehr Beschwerden aus der Bevölkerung gibt.

Zwei Todesfälle in der Silvesternacht

Lärm, Sachschäden, Angst vor illegaler Pyrotechnik - für viele Menschen ist die Silvesternacht kein ungetrübter Spaß mehr. Haustiere leiden, die Umwelt wird verschmutzt. Und dazu der große Schock in Bielefeld am vergangenen Silvesterabend: Zwei junge Männer kamen durch Pyrotechnik ums Leben.

Die 18-Jährigen brachten an unterschiedlichen Ortsteilen von Bielefeld, in Baumheide und Brake, ihre selbstgebaute Pyrotechnik unkontrolliert zur Explosion. Dabei erlitten sie tödliche Gesichtsverletzungen.

Forderung nach einem Böllerverbot

Nachthimmel mit buntem Feuerwerk, Symbolbild "Rakete und Böller verboten"

Bielefeld fordert ein Bällerverbot an Silvester.

Der Deutsche Städtetag solle sich für ein Verbot einsetzen, sagt die Stadt Bielefeld. Natürlich dürfte es schwierig werden, das dann auch zu kontrollieren.

Trotzdem seien klare Regeln wichtig. Bisher fehle eine gesetzliche Grundlage. Verbote für das ganze Stadtgebiet seien nicht möglich.

Bielefeld fordert ein bundesweites Böllerverbot

WDR Studios NRW 03.02.2026 00:45 Min. Verfügbar bis 03.02.2028 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Stadt Bielefeld

Sendung: WDR 2 Ostwestfalen-Lippe, Lokalzeit, 03.01.2026, 7.31 Uhr

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