Der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach - einer der größten seiner Art bundesweit - soll noch attraktiver für die Zuschauer werden. Der Karnevalsverband plant zwei neue Stimmungs-"Hotspots" an der Zugstrecke.
Mehr Party an der Strecke
Am Sonnenhausplatz sowie am Ende der Zugstrecke am Europaplatz soll es zusätzliches Musikprogramm mit DJ sowie einer Moderation des Zuges geben, unter anderem mit dem Stadionsprecher von Borussia Mönchengladbach, Thorsten Knippertz.
Die Karnevalisten wollen einen attraktiveren Zug.
Bildquelle: WDR/Peter Hild"Wir wollen den Zug so noch attraktiver für die vielen Zuschauer machen, und am Zugende die Möglichkeit für alle bieten, dort noch gemeinsam weiterzufeiern", erklärt Zugleiter Thomas Platzer. Vor allem mit der neuen "After-Zoch-Party" sollen die Gesellschaften und Zuschauer den großen Zug noch gemeinsam ausklingen lassen.
Neue Zugaufstellung für mehr Höhepunkte
Auch die Zugaufstellung haben die Organisatoren ein wenig verändert, um den Zuschauern mehr kleine Höhepunkte über den gesamten Zug verteilt zu bieten, so werden unter anderem das Kinderprinzenpaar oder der Wagen des Oberbürgermeisters weiter vorne im Zug unterwegs sein.
Unter anderem soll auch ein mit Graffiti gestalteter Wagen zur Bundes- und Weltpolitik dabei sein, ebenso wird die geplante Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region Thema im Zug. "Seit dem Umzug in unsere neue Wagenbauhalle haben die Gesellschaften wieder mehr Spaß, schöne und aufwändige Wagen zu bauen", freut sich Zugleiter Platzer.
Blindenreporter wieder dabei
Mehr verteilte Höhepunkte für die Zug-Zuschauer
Bildquelle: WDR / Marius BeckerInsgesamt werden rund 4.500 Teilnehmer und mehr als 80 Wagen durch die Gladbacher Straßen ziehen. Die Zugstrecke ist 5,6 Kilometer lang. Zum närrischen 11. Mal werden Blindenreporter am Alten Markt dabei sein, um den Zug für Sehbehinderte zu kommentieren.
Sicherheit durch LKW-, Container- und Betonsperren
Lkw-Sperren sollen den Zugweg sichern.
Bildquelle: WDR / Marius BeckerBei der Sicherheit muss der Karnevalsverband nach eigenen Angaben in diesem Jahr keine schärferen Auflagen erfüllen. "Trotzdem haben wir uns natürlich jede Stelle nochmal angeschaut", so Platzer. Lokale Unternehmen würden wieder große Lkw und Container als Sperren bereitstellen, heißt es.
Ebenso sollen wieder sogenannte "City Safes" zum Einsatz kommen - Betonsperren, die die Zufahrt zur Zugstrecke verhindern sollen. Durch die neu geplanten "Hotspots" werden die Straßensperren auch verstärkt bzw. länger stehen bleiben als in den Vorjahren. "Wir werden die Stadt und den Zug in angemessenem Rahmen sichern", betont Zugleiter Thomas Platzer und freut sich auf einen bunten und gut besuchten Veilchendienstagszug.
Unsere Quellen:
- Mönchengladbacher Karnevalsverband
- WDR-Interview mit Zugleiter Thomas Platzer
Sendung: WDR.de, Mönchengladbach: Neue "Hotspots" für den Veilchendienstagszug, 09.02.2026, 10 Uhr
